00:00:00:
00:00:20: Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen.
00:00:23: Ich darf Sie und euch heute zu einer weiteren Folge des Kinderschutz-Podcasts begrüßen.
00:00:28: Mein Name ist Sonja Howard Und ich möchte heute eine weitere Folge für unsere Reihe Familienrecht machen, wobei auch in diesem Fall hier wir eher von Familienunrecht sprechen könnten.
00:00:42: Bei mir sind heute zwei Pflegepapas Michael und Dominik.
00:00:47: Wir duzen uns weil wir uns jetzt doch schon länger kennen als geplant.
00:00:52: also es war nicht geplant dass wir so lange an diesem fall gemeinsam dran sind um das vorne wegzunehmen, er ist auch immer noch nicht durch.
00:01:03: Und wir werden da jetzt auch direkt einsteigen in einen Wahnsinn der so im Jahr ... ... in Deutschland und Europa eigentlich überhaupt nicht mehr vorkommen sollte.
00:01:13: Herzlich willkommen Michael und Dominic!
00:01:16: Danke, dass ihr da seid.
00:01:18: Ja, hallo, danke schön.
00:01:20: Wir freuen uns, dass wir da sein dürfen mit unserer Geschichte.
00:01:23: Wir tauchen mal direkt ein.
00:01:24: Ihr seid ... Ein homosexuelles Pärchen?
00:01:29: verheiratet.
00:01:30: Ihr habt damals euch als Pflegefamilie angeboten, aber nicht nur als Langzeitpflege, sondern Adoptionspflege.
00:01:39: Das bedeutet mit der Aussicht, dass ein Kind quasi so lange bei euch bleibt, dass ihr das irgendwann adoptieren könnt?
00:01:45: Wie lieft es denn damals ab?
00:01:46: Ja also wie du schon gesagt hast, wir sind seit- und für uns war ja zu Beginn eigentlich klar, Ja, im Kinden zu Hause geben wollen, Geborgenheit und Sicherheit.
00:02:01: Und haben uns dann natürlich überlegt okay welchen Weg gehen wir?
00:02:05: Und natürlich gibt es verschiedene Optionen die man sich da durchspielt.
00:02:08: ich meine wie als zwei schwule Männer haben dann natürlich ja nicht...ja ist nicht alles möglich.
00:02:14: natürlich und letztendlich war für uns aber eben zu sagen ok wir wollen den Weg der Adoption einschlagen und haben dann in den Jahr- und Jahrzehnten schon begonnen mit dem Ganzen.
00:02:26: Wir sind, wie es so normal ist, auf unseren Landkreis zugegangen.
00:02:30: Wir haben eben diesen Wunsch ein Kind aufzunehmen und die haben uns relativ schnell gesagt ... nicht so ganz einfach und es gibt nicht so viele Vermittlungen.
00:02:40: Und ihr habt aber die Möglichkeit, über einen freien Träger das Ganze dann auch noch zu machen und sind dann eben ein Jahr später dorthin gegangen haben uns dort beraten lassen und die haben uns auch wiederum gesagt ja es ist vielleicht auch besser überregional das ganze anzugehen und sind da eben nochmal ein Jahr spät in einem anderen Kreis quasi gegangen.
00:03:00: und deswegen also der Prozess ging tatsächlich schon ganze drei Jahre mit allem was dazu gehört Fragebogen ausfüllen, Genogrammarbeit.
00:03:08: Und es war tatsächlich schon ein sehr langer spannender Weg.
00:03:11: aber für uns war eben das Ziel klar und wir haben uns eben auch gefreut und gesagt okay ja wir sind bereit das ganze auf uns zu nehmen um dann einen Kind aufnehmen zu können.
00:03:21: Ich möchte an der Stelle mal kurz reingrätchen.
00:03:23: Das ist ja schon krass.
00:03:24: ich habe ja mal eine Zeit lang Bereitschaftspflege selber gemacht und Es ist so krass was man also wie man sich durch die Mangel nehmen lassen muss als Pflegefamilie versus Und wenn du einfach aus Versehen ein Kind zeugst, dann interessiert das irgendwie keinen.
00:03:41: Also dieses... Ich mein grundsätzlich finde ich das gut weil es ist ja quasi wie so eine Art Elternführerschein die man dann schon so ein bisschen macht na?
00:03:48: Wenn man in so einen Pflegeverhältnis eingehen möchte.
00:03:51: Anyways ihr seid dann also auf eine schwangere Frau gekommen, die sich schon während der Schwangerschaft dazu entschieden hat das Kind nicht behalten zu wollen.
00:04:01: und wie ging's dann weiter?
00:04:02: Wir haben da den Anruf erhalten dass er ein Junge geboren ist und haben dann die Möglichkeit gehabt, uns mit der Gesundheitsgeschichte gerade von der Mutter und dem Kind noch zu beschäftigen.
00:04:13: Und zu sagen ob wir uns das vorstellen können oder nicht?
00:04:15: Tatsächlich haben wir um vier Uhr den Anruf verhalten, um fünf Uhr telefoniert und es war klar Wir müssen in diesen anderen Landkreis fahren und direkt los und ja diesen Jungen in Empfang nehmen.
00:04:30: also wir wussten gleich Wollen das?
00:04:33: Wir haben lange drauf gewartet und ja, feuerfrei.
00:04:36: Wir sind da hingefahren, haben tatsächlich dort im Krankenhaus dann noch die Mutter kennengelernt, konnten mit ihr reden.
00:04:47: Für uns war es eine runde Sache.
00:04:50: Den Kleinen hat sie uns in die Arme gelegt als es war wirklich richtig schön, wenn wir darüber nachdenken, sie hat auch tolle Worte gefunden und gesagt ich habe euch als Eltern rausgesucht hier mein kleiner ... gewürzt bei euch wohl gut gehen.
00:05:04: Sie konnte auch tatsächlich davor wählen, also standen mehrere Adoptionspflegepaare zur Disposition für sie.
00:05:14: und ja, sie hat sich uns ausgesucht und war auch im Krankenhaus wo es sie uns dann gesehen hatten, wo wir miteinander sprechen konnten ... ihre Entscheidung dann nochmal bestärkt, den Kleinen bei uns zu uns pflegezugeben.
00:05:29: Und tatsächlich haben wir dann gleich die ersten Nächte im Krankenhaus verbracht mit dem kleinen im Beistellbett und haben dann gesagt okay wir brauchen drei Tage weil wir wussten nicht wie wickeln wir?
00:05:40: Wie geben wir Fläschchen?
00:05:42: Wann braucht das Kind was?
00:05:43: Da haben diese ganzen Arztheiferinnen uns wirklich noch mal... alles gezeigt und das war echt eine herausfordernde Zeit, aber wirklich auch eine schöne Zeit.
00:05:53: Also wir haben auch gerade das Bonning mit dem Kleinen.
00:05:57: also es war einfach so von null auf hundert diese hormonelle Explosion die man da kriegt.
00:06:05: man weiß okay dass ist jetzt unser Kind ja und wir können.
00:06:11: wir sind jetzt Eltern Wir müssen uns jetzt, dürfen uns jetzt um den Kleinen kümmern und alles für ihn machen.
00:06:19: Und das war wirklich ein riesen großes Glücksgefühl in dem Moment.
00:06:23: Anders kann ich es gar nicht beschreiben,
00:06:24: ja?
00:06:25: Das hört sich sehr nach Liebe auf den ersten Blick an und das Bonding ging direkt los.
00:06:30: Und liebe Zuhörerinnen, an der Stelle Sie sehen uns ja nicht!
00:06:34: Aber wenn sie gerade die Gesichter von den zwei Männern sehen könnten während Wer Dominic jetzt hier erzählt hat... Ja da sieht man die Liebe zu dem Kleinen wie man das eben bei frisch gebackenen Eltern so kennt.
00:06:48: Ja, dann habt ihr den kleinen mit zu euch genommen und es war anderthalb Jahre ungefähr ein Dreivierteljahr war alles soweit in Ordnung.
00:06:58: Ihr seid familiär gut angebunden der Kleine hat sich gut entwickelt Und dann passierte was.
00:07:08: Ja, also wie du gesagt hast letztendlich war sie eben auch so wie im Verfahren.
00:07:11: Wir hatten dann immer wieder Hausbesuche die haben sich eben auch angeschaut Wie läuft das Ganze und war alles gut?
00:07:17: Also das muss man eben immer sagen wir haben alle bestätigt ja Hat sich super entwickelt und es war einfach auch erkennbar Und natürlich für uns eine krasse Zeit.
00:07:25: ich meine alle die Kinder haben wissen wie das ist und ehrlicherweise Er hat auch gesagt wir können uns gar nicht vorstellen was ein Unterschied wirklich bei leiblichen Eltern ist weil so viel Liebe wie wir empfunden haben geht einfach nicht.
00:07:37: Und es war einfach spürbar, da ist ein Mensch und dem wollen wir zu Hause geben und Sicherheit.
00:07:43: Es war dann so, klar, wir hatten natürlich immer eine gewisse Unsicherheit weil das war uns auch bewusst.
00:07:48: Wir waren adoptiv also wir wollten eben die Adoption gehen formal dann auch und haben natürlich immer darauf leider warten müssen wann das ganze Unterschrift reif wird war dann erst mal nicht erreichbar und hat natürlich immer so ein bisschen Gedanken, okay was ist jetzt wenn sie sich das nochmal anders überlegt.
00:08:07: Und dann kam irgendwann im Herbst darauf haben wir Besuch bekommen von Jugendamt und dann haben wir eben einfach die Info sehr direkt platziert bekommen.
00:08:18: ja da ist der Vater aufgetaucht, der mutmaßliche Vater wollten uns eben drauf vorbereiten und da war aber gleich.
00:08:31: Und es war halt für uns so schockig auch gleich, so auf die Art ja wenn sich das rausstellt dann wird's schwierig für euch.
00:08:39: Für uns war das also gar nicht vorstellbar.
00:08:41: wir haben gesagt okay jetzt lasst uns erst mal gucken ob das auch so ist Und wir werden doch da oben in den Weg gemeinsam finden.
00:08:49: Genau, und dann dem Abend das will ich bloß noch kurz ergänzen tatsächlich als Jugendamt direkt aus unserem Landkreis nicht der freie Träger.
00:08:57: die Dame hat ja nur gemeint wo sie gegangen ist.
00:08:59: Ich kann ihn auch jetzt sofort mitnehmen.
00:09:00: geben sind man in die Arme Dann kann ich ihn auch anders hinbringen.
00:09:03: und wir saßen da haben gerade Info bekommen eh schon geheult und es war wirklich richtig.
00:09:10: Auch traumatisieren, muss ich sagen.
00:09:12: Also ich bin völlig fassungslos mit was für einer Empathielosigkeit und Dummheit manche Menschen in der sozialen Arbeit sind.
00:09:21: also das die wirklich glauben dass ein Kind das man über anderthalb Jahre gehegt gepflegt und geliebt hat als würde man das einfach so weggeben like what?
00:09:33: schon mal was von Bindung gehört.
00:09:34: Und dieses Thema Bindung wird uns jetzt leider in dieser Podcast-Folge auch noch eine Weile verfolgen!
00:09:40: Also es kam dann raus, DNA Test ja das ist der leibliche Vater die Mutter hat ja leider den Erzeuger darüber informiert.
00:09:50: hier wir haben übrigens bei unserem One Night Stand ein Kind gezeugt so nach dem Motto Und dann hat der sich einen Anwalt genommen und wollte das Sorgerecht von dem Kleinen.
00:10:00: Es war, aber ich kenne ja die Gerichtsunterlagen ... Und es war relativ von Anfang an schon von den ersten Schriftsätzen her relativ klar, dass es nicht um das Kind geht.
00:10:11: Es geht nicht um die Bindungen, es geht nicht darum, dasses dem Kind gutgeht sondern es ging nur drum, dass dieser Erzeuger seinen Besitzanspruch an seinem ... an seiner DNA irgendwie durchsetzt, um es mal so zu formulieren.
00:10:28: Der Mann ist auch homophob.
00:10:29: Das kann man auch mal so festhalten.
00:10:32: Es ging viel darum ... Ja und er soll jetzt in eine richtige Familie.
00:10:37: Zwei Schule-Fäte?
00:10:39: Genau!
00:10:39: Eine natürliche, richtig zwei Schule-Phäter sind ja keine richtigen natürlichen Familie.
00:10:44: dann hat er noch seine eigene Lebensgeschichte mit seinem leiblichen Vater groß ausgebreitet.
00:10:49: und wie sehr er sich gewünscht hätte, denen kennengelernt zu haben früher.
00:10:53: Und der war damals schon in einer Beziehung mit ner Frau die zu dem Zeitpunkt schwanger war schon und hat gedacht in seiner Vorstellung er holt jetzt also den kleinen Jungen einfach so von heute auf morgen zu sich.
00:11:08: Dann hat das Gericht entschieden diesem Erzeuger Aufenthaltsbestimmungsrecht zu geben für den Kleinen.
00:11:18: Unter der Prämisse, dass es erst mal zu begleiteten Umgängen kommt ... Für die, die nicht wissen was das ist.
00:11:24: Das bedeutet ein freier Träger des Jugendamtes quasi dabei um diese Umgangskontakte zu begleichen über eine gewisse Zeit und es hieß eigentlich, dass das am Kind orientiert gemacht werden soll weil natürlich nur weil man im Kind ein paar Mal sieht hat man weder ne Bindung zu diesem Kind Also geschweige dann eine Beziehung.
00:11:44: So, das dauert!
00:11:46: Wie lange ging das?
00:11:47: Wie lange gingen diese begleiteten Umgänge?
00:11:50: Wir mussten zweimal pro Woche einen begleitenden Umgang darstellen.
00:11:55: Die gingen insgesamt... also wir haben sechsundzwanzig begleiterte Umgange gehabt.
00:11:59: Das kann man jetzt durch zwei teilen, also dreizehn Wochen und wenn mal jetzt mal anschaut und Rückblicken betrachtet war es schon Richtig, also eine richtig krasse Zeit.
00:12:12: Ich weiß nicht, da würde ich gleich noch was dazu sagen... Also wie die
00:12:14: Kleidung ging?
00:12:15: Du darfst super gerne!
00:12:16: Wir sind hier dabei, erzähl'.
00:12:18: Tatsächlich zweimal pro Woche mussten wir das darstellen.
00:12:22: Wir haben uns dann drauf geeinigt quasi dass... Michael war quasi zu Hause und hat auf den kleinen aufgepasst.
00:12:31: Ich Dominic war der, der arbeiten gegangen ist und habe dann auch mit einem Arbeitgeber geredet Hinblick auf den Kleinen quasi entschieden, dass ich die Umgänge mache.
00:12:43: Einfach nur weil ich nachher in die Arbeit konnte und weil das eine emotionale Thematik auch ist und dass dann jemand zu Hause ist der quasi auf einen kleinen eingehen kann falls da irgendwie Auffälligkeiten wären.
00:12:55: Und ja tatsächlich war so.
00:12:57: also die umgänge haben sich sehr schwierig gestaltet.
00:13:00: In den umgängen wurde kein einziges mal gefragt was ist der kleine gerne?
00:13:05: Was mag er gerne Wie schläft er?
00:13:11: Gar nichts, Null, Komma Null.
00:13:13: Und man muss sagen nach den ersten Umgängen schon kam er nach Hause hat sich dann beim Spazierengehen mittags auf dem Boden geworfen, hat geschrien und nicht mehr gegessen.
00:13:22: Hat wirklich Auffälligkeiten gezeigt.
00:13:24: wir haben diese auch dem Jugendamt vom Landkreis mitgeteilt haben gesagt hier so sieht es aus Wir sehen ihm geht's nicht gut.
00:13:33: Es kam dann als Aussage, dass Auffälligkeiten vorhanden sind ist ganz normal.
00:13:39: Wir haben die einmal gemeldet quasi verschriftlicht.
00:13:42: wir haben auch immer alle Umgänge dokumentiert das habe ich direkt immer nach dem umgang gemacht, dass man ja nichts vergessen und haben gesagt hey wir haben alles wir würden es euch gerne zur verfügung stellen es sind weiter auffälligkeiten vorhandenen.
00:13:54: und dann hieß es nee das brauchen wir nicht.
00:13:56: also aufwältigkeiten sind normal.
00:13:57: also so war dann die aussage Sie wollten nichts hören, sie wollten nichts wissen.
00:14:03: und es ging halt immer so weiter.
00:14:06: Bis dann irgendwann auch der Punkt kam wo es hieß das muss eine Trennungssituation stattfinden.
00:14:12: und tatsächlich war so dass.
00:14:15: also Ich habe noch nie so etwas erlebt wie diese Trennungssituation.
00:14:20: Ich musste rausgehen, also das war quasi in Raum mit einer Tür die ein Glasorschnitt hatte.
00:14:26: ich musste zu der Tür gehen, musste Tschüss sagen dass er weiß dass ich gehe.
00:14:31: dann ist er zu mir gerannt hat sich an mir festgeklammert wollte auf den Arm und hat anfangen zu weinen.
00:14:37: Und dann hat die Umgangsbegleitung quasi ihn genommen, hat ihn versucht abzulenken.
00:14:43: Er hat weiterhin geweint und ich musste zu dieser Tür raus.
00:14:46: Der Vater hat das beobachtet als er der Erzeuger und hat einfach nichts gesagt.
00:14:52: Ich bin heimgekommen, ich habe geheult.
00:14:56: Das war bei den anderen Umgängen immer wieder raus.
00:15:00: Immer wieder das selbe Spiel, dass er geheult hat.
00:15:02: Irgendwann hat er sich damit abgefunden und man hat auch gesehen ... Das Jugendamt hat es dann auch gesagt.
00:15:07: Er hat irgendwann auf die Uhr geschaut, weil wir haben immer fünf Minuten Trennung gemacht, zehn, viertelstunde Trennungen.
00:15:13: Und er hat gewartet bis ich zurückkomme.
00:15:14: Das war einfach so.
00:15:15: was, wo ich sagen muss, man hat gesehen im Kleinen tut es in dem Fall nicht gut.
00:15:19: Der braucht die Sicherheit.
00:15:21: Man hat's trotzdem durchgezogen nur, weil man den Erzeuger da einen Mittelpunkt gestellt hat.
00:15:28: Die Umgänge ... liefen die ganze Zeit und irgendwann kam dann der Zeitpunkt, wo wir aufs Jugendamt zugegangen sind.
00:15:34: Und gesagt haben Wir brauchen irgendeine Mediation oder irgendein eine familientherapeutische Begleitung.
00:15:44: einfach nur dass wir als Erwachsene zusammensprechen weil wir auch gesehen haben er reagiert nach den Umgängen in den umgängen läuft es auch nicht so rund und haben da versucht quasi auf den biologischen Vater zuzugehen und tatsächlich gab's dann eine Sitzung die an einem Freitag war, in den November von dem Jahr.
00:16:05: Da haben wir uns zusammengesetzt und darüber geredet, was die Intentionen der einzelnen Beteiligten sind.
00:16:10: Wir haben gesagt, es geht nur um den Kleinen.
00:16:13: Wir fühlen uns für ihn verantwortlich.
00:16:15: Wir lieben ihm, wir wollen nur das Beste für
00:16:17: ihn.".
00:16:17: Und auf der anderen Seite kam dann gleich Widerstand und da hieß es, wenn wir diese Umgänge nicht immens ausweiten?
00:16:24: Weil das war schon Forderung vom Jugendamt ... des Jugendamts von dem Vater schon die Pistole auf die Brüschgesetz bekommen hat.
00:16:31: Wir müssen sie ausweiten, er muss bei ihm schlafen und wir machen eine kleine Stunde Trennung, wir liefern ihn bloß noch ab, wir holen ihn danach wieder und haben gesagt der Kleine mit seinen damals ich weiß nicht anderthalb nehmen mehr sogar ein Dreivierteljahren, der kann das einfach nicht nachvollziehen.
00:16:48: warum wir ihnen jetzt auf einmal irgendwo lassen zumal noch keine Bindung bestanden.
00:16:53: auch er kannte diesen Menschen einfach nicht.
00:16:56: Bei Oma, Opa als unseren Eltern war das ganz was anderes.
00:16:59: Die waren hier, die waren regelmäßig hier.
00:17:02: Die hat er auch nicht so oft gesehen aber die waren integriert.
00:17:05: Da hat er gesehen wir gehen offen auf die zu.
00:17:07: Das passt einfach alles.
00:17:08: also... Die Oma konnte ja auf ihn aufpassen aber da war es einfach immer so.
00:17:13: der hat halt gespürt dass es nicht um ihn in dem Moment wahrscheinlich geht sondern dass da einfach eine emotionale Barriere ist.
00:17:20: ich meine Ja Wir saßen dann zusammen Und haben dann in dieser Familientherapie gesprochen und dann hieß es, er will die Umgänge noch mal ausweiten.
00:17:32: Will auch auf jeden Fall an dem Montag drauf.
00:17:35: das Jugendamt hat gesagt montags können sie keine umgänge mehr darstellen ein umgang haben und möchte unbedingt dass der umgang so ist dass er enden füttern darf mit dem kleinen weil das bedeutet ihm so viel.
00:17:47: da hatten wir vor direkten umgang der hatte schon machen dürfen haben gesagt ja klar gar kein thema.
00:17:51: wir waren da Es gab keine Umgangsbegleitung, da hat eine Dame sich quasi bereit erklärt und vom Jugendamt das trotzdem zu übernehmen.
00:18:00: Die hat dann gleich gesagt, wir bleiben hier im Raum, weil ich mach' das ja jetzt aus der Reihe... Ich kenne die Beteiligten ja nicht!
00:18:07: Und ich in meinem Leuchtturm habe halt gesagt, nein er will entenfütternd gehen.
00:18:11: Gehen Sie spazieren, es passt schon alles.
00:18:13: Und da sind sie raus?
00:18:15: Ja und wir warten!
00:18:16: Denn wir machen an dieser Stelle ganz kurz einen Zwischenpunkt Und bewerten das noch einmal aus Kinderschutzperspektive.
00:18:23: Erstens ist es nicht normal, wenn Kinder in Umgangskontakten so stark vollhaltend aufwändig sind und auch danach nicht.
00:18:30: Das zeigt etwas stimmt nicht!
00:18:31: Das ist fachlich komplett inkompetent von Seiten des Jugendamtes und dieser Umgangsbegleiterin und das muss man hier an der Stelle einfach nochmal ganz klar sagen.
00:18:39: Das ist nicht normal und es ist Gewalt die hier gegen dieses Kind verübt wurde von diesem Jugendamt.
00:18:46: Wenn ein Kind so klar zeigt, dass es nicht glücklich ist mit der Trennung und da überhaupt keine Vertrauensbasis da ist ... Und wenn das ein Kind mal kurz kwängelt oder ein bisschen unsicher ist?
00:18:57: Wir vergleichen's mal mit einer Kita-Eingewöhnung.
00:19:01: Es ist völlig normal heutzutage, dass Kinder auch schon mit eins anderthalb in die Kita, in die Krippe, in den Hort gehen.
00:19:07: Da gibt es Eingewühnungsphasen!
00:19:09: Dann ist die Mama erst ganz, oder der Papa ganz lange im Raum Ganz, ganz lange und dann wird geguckt über eine Stunde.
00:19:16: Über zwei Stunden!
00:19:17: Dann darf man mal zehn Minuten raus muss dann wieder mit rein.
00:19:20: so ich habe vier Kinder Ich hab das viermal mit gemacht Und dann geht man wieder raus und wieder rein und dann guckt man Passt es dem Kind?
00:19:26: Man schaut, wie das Kind reagiert auf diese erste Trennung.
00:19:31: Wenn das Kind anfängt zu weinen, dann heißt es okay, jetzt gerade noch mal zu viel und wir müssen Schritt zurückgehen.
00:19:38: Es kann nicht sein, dass wir unterschiedliche Maßstäbe anlegen, ob es bei einer Kita-Einwöhnung um Bindungen geht oder Sicherheitsgefühl und bei solchen Umgängen.
00:19:49: Wir wissen leider von sehr vielen Pflegefamilien in denen selbst so klar ist, in den älterlichen Haushalt zurückkehren, dass diese Umgänge erzwungen werden.
00:20:00: Weil das Recht der leiblichen Eltern oder der Erzeugerinnen über dem Wohl des Kindes steht de facto und die Pflegekinder dann immer und immer wieder fast schon retraumatisiert aus diesen Umgängen zurückkommen.
00:20:12: Und es wird über Jahre durchgezogen und die pflegeeltern sitzen da und dürfen das alles auch fangen und therapeutisch begleiten lassen anstatt was man einfach sagt Hey, es ist offensichtlich.
00:20:22: Dem Kind geht's beschissen!
00:20:24: Wir brechen an der Stelle einfach
00:20:26: ab.".
00:20:26: Und allein die Tatsache dass dieser Erzeuger also das mitbekommen hat... Der kleine möchte nicht da sein.
00:20:33: Das zeigt ja schon seine gnadenlose Überforderung, seine völlige Erziehungsunfähigkeit.
00:20:37: Dass er sagt ich tue meinem Kind in Anführungsstrichen das an wieder und wieder und wider?
00:20:44: Und dass auch keiner von diesen sachkräftenen Anführungen sagt ne Moment mal Es ist eben nicht normal, dass ein Kind so krass reagiert.
00:20:54: So und diesen Einwurf den wollte ich einmal machen weil wir haben Gesetze ja?
00:20:59: Und es gibt...es steht auch ganz klar im Gesetz das keine Gewalt angewendet werden darf um Umgänge wahrzunehmen!
00:21:07: So und das ist Gewalt die hier ausgeübt wurde und das kann nicht sein das sind Rechtsverstöße Und vielleicht müssen wir das jetzt endlich auch mal in die Institutionen und auch in die Justiz reinbekommen, dass auch diese Art der psychischen Gewalt eine Form der Gewalt ist, die gegen Kinderrechte verstößt.
00:21:30: So!
00:21:30: Jetzt machen wir weiter bei eurer Geschichte.
00:21:34: Vielleicht noch wenn man kurz zurückspult ein bisschen, also eben diese Entscheidung, die da getroffen wurde vom Amtsgericht... Einfach auch das.
00:21:42: Und ja, ganz offen für uns war es ... Wir hatten ja eben klar unsere Argumente ganz klar dargelegt.
00:21:48: Es ist vor uns dieser Bindungsaspekt so entscheidend und in der Zeit schon so viel entstanden, dass man das nicht einfach so brechen kann.
00:21:57: Das war für uns ganz klar, wir hatten da einen guten Anwalt.
00:22:01: Letztendlich haben wir dann gesagt gut was uns immer wieder vorgewürfen wurde, und es ist einfach so krass zu sagen, es geht um uns!
00:22:10: Ich meine, wenn man die Geschichte hört was wir alles auf uns genommen bis heute ganz ehrlich und will ich einfach auch nur einfließen lassen.
00:22:19: Wir hatten ja auch einen Besuch von einer Verfahrensbeistellin und die war kurz da vor dieser Verhandlung Und dann hat sie uns so mitgegeben Ja ihr könnt ja auch auf anderen Wegen ältern werden So oft die Art zu sagen Lass doch am besten jetzt schon los, ihr könnt es ja auch anders versuchen und uns dann quasi immer wieder so was vorzuhalten.
00:22:38: Und für uns war in diesen Verfahren so wichtig eben zu sagen nein!
00:22:42: Es ging ja nicht gleich darum dass das komplett alles bei uns bleibt sondern dieses Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Jugendamt zu lassen auch wirklich extern von Fachleuten prüfen zu lassen.
00:22:52: wie ist es denn grad entwicklungspsychologisch?
00:22:56: Geben gerade die Erziehungsfähigkeit auch von dem Vater prüfern zu lassen.
00:23:00: Und ich will auch einfach sagen in dieser Verhandlung, wir saßen da wie uns hat man nicht beachtet.
00:23:06: Also wirklich sprichwörtlich hinter uns.
00:23:08: also man hat über uns gesprochen das heißt die Verfahrensbeistellen die vom Jugendamt Wir wurden gar nicht gehört.
00:23:14: es ist dann immer nur Ja gut Fakten sind auf dem Tisch.
00:23:17: Wie machen wir das jetzt?
00:23:18: und wie sieht es?
00:23:19: Die Verfahrenspeistellen ja so und so.
00:23:21: man muss schnell Umgänge installieren Und ja, dann geht es muss relativ schnell sein.
00:23:26: Die Gegnerische seien am Besten jeden Tag in Umgang.
00:23:29: Also baue völlig egal wie wir das einrichten sollen.
00:23:32: Völlig egal!
00:23:33: Das Jugendamt hat da nur mehr oder weniger abgenickt.
00:23:36: Muss man auch sagen sich nicht geäußert dazu.
00:23:38: und dann so Aussagen auch von der Verfahrensbeischen Ja, so in den ersten zwei Jahren kriegt man ja eh nichts mit.
00:23:45: Bis zu drei Bindungsabbrüche sind da ja auch nicht schlimm.
00:23:48: Das wiederholen wir noch mal?
00:23:51: Wer hat das
00:23:52: gesagt?!
00:23:53: Die Verfahrensbeiständen
00:23:56: ist in so einem Verfahren drin, um Kindeswohl und Kindeswille vor Gericht zu vertreten.
00:24:04: Die sollte sich auskennen mit den Basics der Entwicklungspsychologie Bindung usw.
00:24:11: Und die sagt... Das Kind kriegt das eh noch nicht mit was in den ersten zwei Jahren passiert?
00:24:18: It's not a big deal!
00:24:19: Und die Richterin hat dann noch gesagt, was braucht es denn da groß?
00:24:23: Ein bisschen Spielzeug.
00:24:24: Dann wird das alles bei den Umgängen so oder so laufen.
00:24:27: Also unsere Argumente haben wirklich gar nicht gezählt.
00:24:31: und nochmal zu der Verfahrensbeistellung, wo die hier war ... Der kleine hat bei uns im Bett geschlafen, wo sie hier war.
00:24:37: Er ist circa ein Jahr alt, also wo er den Termin bei uns hatte Und dann hat sie uns gleich halt gesehen, wollte hier so unser Haus sehen.
00:24:45: Hat gesehen okay in unserem Bett liegt noch quasi so ein ... Wir hatten so einen Bettchen für ihn, dass er sich nicht seitlich rausrollt und hat sich gefragt ja was schläft er denn?
00:24:55: Dann haben wir gesagt der bei uns im Bett ah das ist aber nicht gut!
00:24:58: Der muss in ein eigenes Zimmer.
00:24:59: also das müssen Sie jetzt sofort gucken, dass dein eigenes Zimmer kommt.
00:25:02: und wir wussten wir wurden nicht erforschen drauf aufmerksam gemacht sie können doch auch anderen wegen Kinder bekommen.
00:25:08: da hat sie noch das gesagt und wir haben uns nur angeguckt und haben gesagt Eigentlich soll es ja um den Kleinen gehen.
00:25:14: Und der kleine war auch da, aber sie hat nichts Besseres zu tun als uns zu sagen ... Wir machen hier was falsch, aber bindungspsychologisch gesehen ist.
00:25:22: also ... Es ist richtig und wichtig dass er die Nähe spürt und wir das sind.
00:25:29: Voll!
00:25:29: Dann saß man noch am Tisch und hat sich gesagt halt schon so ein bisschen in dem Kleinen angeschaut und gesagt Ja, sieht ja ganz gut aus.
00:25:36: Also wohl genährt und alles gut.
00:25:38: Das war dann quasi die Begutachtung.
00:25:42: Und dann hat sie gesagt, gut das Kind ist eine Toppflanze und wir geben die jetzt in einen anderen Haushalt.
00:25:49: Ja sozusagen.
00:25:50: und deswegen wie gesagt diese Verhandlung und wir hatten wirklich ein renommierten Anwalt und also klar der hat uns auch schon gesagt na gut je nach Bundesland ehrlicherweise kann es auch in die Richtung gehen oder in die andere Richtung aber selbst stärker nach dieser Verhandlungen raus.
00:26:03: und habe gesagt ganz ehrlich so was hab ich noch nie erlebt.
00:26:06: Ich bin ja auch in meinem Job an der Führungsposition und habe auch gewisse schwierige Verhandlungen.
00:26:12: Aber ich sag's, da ist so ein Termin...never ever nochmal!
00:26:16: Wir saßen da, wir waren zu diesem Moment die einzigen Personen, die Tag und Nacht für ihn da waren.
00:26:21: Da war Jugendamtvertreterin, die ihn gar nicht gesehen hat.
00:26:24: Eine Verfahrenspeicherheit in eine Stunde und die erlauben sich zu urteilen ohne uns.
00:26:29: also wenn mir nicht ab und zu mal gesagt hätten sorry wir wollen auch ein bisschen was einfach so zum zu seinem Leben erzählen hätte es gar nicht interessiert.
00:26:37: immer noch ja gut wie macht man das jetzt alles klar?
00:26:39: sind wir uns einig haben gar keine Überlegung auf den Halsbestimmungsrecht.
00:26:44: Ja, das kriegt man hin!
00:26:45: Das kriegt der Vater und wir müssen jetzt sofort mit den Umgängen starten.
00:26:49: Ich meine was halt auch paradox ist bei allem was man wieder sagen muss es hat ja alles ewig gedauert.
00:26:55: also es wurde dann ja gesagt die Notwendigkeit ist da die umgänge zu machen.
00:26:59: es hat ein Jahr aber trotzdem drei vier Monate gedauerte bis das ganze lief.
00:27:03: Also
00:27:04: du hast gerade etwas richtiges gesagt des Jugendamt war hat eine Stellungnahme abgegeben dass er ja umplatziert werden kann Und war kein einziges Mal bei uns.
00:27:15: Hat den Jungen nicht gesehen, also wirklich bis zu diesem Gerichtstamin nicht gesehen?
00:27:19: Das heißt ein Ansprechpartner in diesem Gerichtsstamin haben wir davor noch nie gesehen.
00:27:24: von der haben wir bloß gelesen dass es zuständig ist und die hat sich dann Urteil erlaubt und hat natürlich der Verfahrensbeistellte hinterher geredet und im Endeffekt haben wir vom Jugendamt mitgeteilt bekommen Was können wir dann gegen das Gericht machen?
00:27:38: Unser Gericht hat im Ende gesagt, ja haben wir auf Empfehlung von Jugendamt-Unverfahrensbeiständen einen Urteil gesprochen.
00:27:45: Ja klar, hat keiner was dagegen gesagt, die saß da drin, hat bloß genickt.
00:27:49: auch mit den drei Bindungsabbrüchen kam keine Wiederräte vom Jugendamt nichts und wir haben in diesem Urteil, dass da gesprochen wurde stand explizit noch drinnen wenn wird die Umgänge boykottieren also dann darf er ihn sofort rausholen Egal ob da irgendwelche körperlichen oder seelischen Beeinfrächtigungen entstehen bei dem Kleinen.
00:28:13: Und deshalb haben wir ihn auch immer zu jedem Umgang gebracht, ob er eine Rotsnase hatte, aber ob sie ihm schlecht ging... Wir haben ihn immerhin gebracht!
00:28:21: Also jedes Mal.
00:28:23: und ja also wir haben einfach keine Rechte bekommen in diesem Urteil und es wurde auch kein Gutachten veranlasst obwohl noch mal dieser Zeuger kein Kind hatte.
00:28:34: Man wusste nicht, wie kann er mit Kindern umgehen?
00:28:37: Man hat die schwierigen Umgänge gesehen aber alles war egal.
00:28:41: und am Schluss kommen wir gleich dazu, wie es dann geändert ist und was das Amtsgericht gemacht hat.
00:28:49: Ja und schon hier genau haben alle Fachkräfte einfach völlig versagt.
00:28:53: also das ist ganz klar ich meine ihr wudet ja in eure Rolle voll völlig missachtet.
00:29:00: Ich meine, man muss sich mal auch die Arroganz dieses Staates überlegen zu sagen ja wir sind am laufenden Meter auf Pflegefamilien angewiesen.
00:29:08: Die diesen teilweise wirklich scheiß Job machen.
00:29:12: Und dann entscheiden wir aber am Ende trotzdem und haben die Pflege Eltern Ruhe zu geben, weil wir entscheiden.
00:29:18: Die Bindungen des Kindes werden missachtet, die Bindung in der Pflege ... Man verwaltet ja so ein Kind nicht, wenn man das bei sich aufnimmt.
00:29:25: Man liebt das.
00:29:26: sogar ich als Bereitschaftsfähgemutter habe, die Kinder geliebt, die bei mir vor der Tür standen.
00:29:30: Auch wenn es nur für wenige Monate war.
00:29:34: Da hinzugehen und zu sagen, dass ist alles komplett irrelevant, weil jetzt ist alles anders?
00:29:38: Nein!
00:29:40: So kann es halt nicht sein.
00:29:41: Und jeder Einzelne trägt eine Mitverantwortung daran, dass es so gekommen ist wie jetzt am Ende gekommen ist.
00:29:48: leider und das ist eines der Grundprobleme, dass einfach diese völlig mangelhafte Ausbildung sowohl in der sozialen Arbeit als auch im Familienrecht – wir haben Verfahrensbeistände die noch nach dem alten Recht quasi keine eigenständige Fortbildung gemacht haben, sondern die einfach als Rechtsanwälte gearbeitet haben.
00:30:09: Juristen haben keine Ahnung von Trauma und Psychologie und Bindungstheorie in diesem ganzen Kram.
00:30:15: Juristinnen lernen Jura-und nach dem alten Gesetz durften eben einfach Juristen auch jederzeit Verfahrensbeistände sein.
00:30:22: Die müssen jetzt zwar nach einem neuen Gesetz das irgendwie vor also nachweisen dass sie sich da diese Kenntnisse angeeignet haben.
00:30:29: aber wer diese Fortbildungen gibt Das ist alles mal so, mal so.
00:30:35: Es ist eine russische Roulette und in der sozialen Arbeit ist es genauso.
00:30:38: Es gibt Menschen die soziale Arbeit studiert haben, die rausgehen aus diesem Studiengang und die noch nie in ihrem Leben überhaupt zum Beispiel Verletzungen gesehen haben von Kindesmisshandlungen.
00:30:50: Also nur als ein random Beispiel an dieser Stelle.
00:30:53: Und das kann einfach nicht sein dass solche massiv unterqualifizierten Menschen über das Kindeswohl am Ende entscheiden.
00:31:01: So, wir gehen zurück rein in diesen Umgang mit dem Enten füttern.
00:31:05: Dominik bitte!
00:31:10: Umgangsbegleiterin, die da das zum ersten Mal jetzt gemacht hat oder in berichtsweise benommen hat.
00:31:15: Die ist dann rausgegangen und ich habe den kleinen noch einen Kurs auf die Bagen gedrückt.
00:31:20: Er hat mich angeguckt und ich hab gesagt du gehst jetzt nur spazieren!
00:31:23: Du kommst gleich wieder wir sehen uns gleich wieder.
00:31:26: Das waren meine letzten Worte.
00:31:28: Dann sind sie raus gegangen, dann saß ich da, hab schon angefangen... Ich hatte immer ein Laptop dabei, habe schon angefingen diese Situationen zu notieren Und dann kamen nach einer halben Stunde diese Umgangsbegleiterin völlig aufgelöst, reingerannt.
00:31:42: Also und hat mich ... Ich saß da auf so einem Stuhl im Flur, hat mich angeschaut und gesagt ist er hier!
00:31:48: Und ich sag ne wer soll hier sein?
00:31:50: Ja der Vater mit dem Kind weil er ist mir davon gerannt.
00:31:56: Und in dem Moment ist wirklich auch meine Welt zusammengebrochen.
00:31:59: wir haben also... Ich hätte sowas niemals erwartet.
00:32:03: Ich hab da echt auch jede Menschenkenntnis, die ich gedacht habe.
00:32:10: In dem Moment war mir gleich gar keine ... Also es ist wirklich so, man erwartet!
00:32:15: So was von Menschen nicht.
00:32:16: Und er hat ihn genommen, wo sie aufs Handy geschaut hat und weggerannt.
00:32:20: Sie hat versucht ihm hinterher zu rennen.
00:32:21: Sie hatte ihn nicht mehr bekommen.
00:32:24: Die Leiterin dieser Außenstelle vom Jugendamt war nicht da.
00:32:28: Die wurde dann angerufen bei einer Sitzung.
00:32:30: Die kamen dann auch gleich.
00:32:33: Er hat ihm versucht telefonisch zu erreichen.
00:32:35: Hatte ihm eine E-Mail geschrieben.
00:32:38: Ich habe einen Nervenzusammenbruch bekommen.
00:32:41: Sie haben gefragt, ob sie in den Krankenwagen gerufen sollen.
00:32:45: Michael kam dann Gott sei Dank, den hab ich auch sofort angerufen.
00:32:48: und dann saß man da in einem Raum und dann hieß es, ja wir fahren jetzt mal in die Adresse an die Adressen und schauen mal, ob wir ihn da finden.
00:32:56: Sind sie los mit so nem Kindersitz?
00:32:58: Die Leiterin der Außenstelle und die in der Riemsweise umgangsbegleitung sind los und sind irgendwann nach... Keine Ahnung eine halbe Stunde wiedergekommen ohne ihn.
00:33:10: Da war uns bewusst, sie haben mich nicht eingetroffen.
00:33:12: aber sie haben uns dann gesagt, Sie haben eine Frau gesehen die ein Auto beladen hat mit einem Kindersitz der Sus Steiner Größe passt und sie haben gefragt ob sie die Frau von diesem Erzeuger ist?
00:33:26: Dann hat es ihnen eingesagt!
00:33:28: Die Leiterin der Außenstelle hat die Frau nie gesehen, das heißt sie wusste nicht wie die aussieht.
00:33:32: Sie hat nein gesagt und sie sind gegangen.
00:33:33: Ja vermutlich war es es.
00:33:35: Sie haben ins Auto beladen, sind weggefahren und wir haben dann gleich als Jugendamt tatsächlich, muss man sagen, hat auch gleich den Entzug der älterlichen Sorge beantragt, hat die Rückführung zu uns beantagt sofort beim Amtsgericht.
00:33:52: Unser Anwalt hat auch gleich mit den Richterinnen telefoniert und tatsächlich das Amtsgericht hat nichts unternommen, gar nichts.
00:34:00: Es stand ja drin, dass er das machen kann wenn wir die Umgänge boykottieren.
00:34:03: zu dem Zeitpunkt waren wir vom Jugendamt mit immensen Forderungen von biologischen Vater mit der Auswahlung der umgänge konfrontiert was ich gerade schon gesagt habe und gesagt haben dem kleinen tut es jetzt schon nicht gut mehr geht grad nicht.
00:34:16: also das ist maximale.
00:34:18: und dann hieß es vom Amtsgericht, es steht ja drin wenn ihr die Umgänge boykottiert kann den rausholen.
00:34:24: Wir machen jetzt hier in dem Fall nichts.
00:34:29: Es gab dann im Dezember noch eine Anhörung wo dann der biologische Vater auch da war, wo wir uns dann auch erhofft haben das was passiert.
00:34:36: Und Jugendamt hat dann erst den Zug der älterlichen Sorge beantragt und später in einem Schreiben mitgeteilt.
00:34:43: Er ist ja jetzt schon ein paar Tage da, man hätte ihn mit dem Kleinen am Anfang verkaufen können, dass es sich nur um eine Übernachtung handelt.
00:34:51: aber jetzt ist er ja schon länger da, jetzt kann man das nicht mehr.
00:34:55: von dem her ist jetzt von Rückführungen zu uns auch abzusehen weil das war jetzt eh nicht mehr dienlich
00:35:00: Richtig.
00:35:00: So nach dem Motto, das Kind ist jetzt eh schon in den Brunnen gefallen?
00:35:03: Jetzt können wir es da auch lassen!
00:35:04: Genau drei Wochen später...
00:35:06: Ja was natürlich
00:35:08: völlig...
00:35:08: Also es wurde etwas gemacht, was völlig dem Kindeswohl widerspricht.
00:35:12: aber jetzt ist es halt schon so und wir warten jetzt ab und lassen Zeit ins Land gehen bis das Kind sich quasi einfach fügt.
00:35:19: Man muss sich das mal überlegen wie absurd dieses Denken isst.
00:35:25: ich hatte einmal ein Kind in der Bereitschaftspflege dessen Mama in der Klinik war für ein paar Wochen.
00:35:31: So, niemand wäre doch auf die Idee gekommen ... Der Junge war glaube ich vier, niemand wär auf die idee gekommen zu sagen okay weil er jetzt seine Mama sechs wochen nicht gesehen hat.
00:35:39: auch jetzt ist das Kind eh bei uns, ja jetzt bleibt es einfach bei uns!
00:35:42: Weil hat er jetzt die Mama sechs Wochen nicht gesehen?
00:35:44: What?!
00:35:46: Was is' das bitte für eine Logik?
00:35:50: Das Jugendamt ist dann immerhin also hat gecheckt.
00:35:52: okay krass einen Mann der einfach mit seinem Kind so wegrennt.
00:35:56: man muss da auch mal überlegen was das für dieses für dieses fast zweijährige Kind bedeutet.
00:36:01: Von heute auf morgen aus seinem vertrauten Umfeld, von seinen vertrautigen Gerüchen, seinen vertratten Routinen, seinem Lieblingsspielzeug, seinem lieblingskuscheltier... Also ich weiß noch bei meiner Siebenjährigen ist das jetzt noch Drama wenn wir ihre Kuscheldecke irgendwo vergessen ja?
00:36:17: diese ganzen Sachen, die dem Kind diesen festen Rahmen und dieses Gefühl der Sicherheit in dieser Welt geben.
00:36:24: Von einem auf den anderen Tag alles weg, eure vertrauten Stimmen so ... Und dann mit diesem für ihn völlig fremden Mann, der sich ja wirklich bislang ein Scheiß um seinen Wohlbefinden geschert hat.
00:36:35: Deswegen hat der Kleine auch so reagiert in diesen begleiteten Umgängen, weil er das gemerkt hat.
00:36:40: Da ist gar kein Wohlwollen da!
00:36:41: Er hat sich unwohl gefühlt und er hat ihn entführt.
00:36:46: Und ich bleibe auch bei diesem Wort Entführung, auch wenn die Justiz in mittlerweile zwei Ländern das immer ein Anführungsstrich schreibt.
00:36:53: Doch es ist eine Entführungen-Period!
00:36:56: Und dann – und für mich als Verfahrensbeiständer ist das einfach so krass wie heftig unfähig die hier involvierte Verfahrenspeistünden ist, weil sie hat dann in ihrer nächsten Stellungnahme auch noch geschrieben Der Vater, der Erzeuger gibt seinen Aufenthaltsort nicht preis.
00:37:16: Aber ich hab das Kind wie ja Zoom gesehen im Hintergrund.
00:37:20: Das Kind hat gespielt und deswegen gehen wir davon aus, dass alles in Ordnung ist.
00:37:24: Im Kind geht's super!
00:37:25: Der Erzeugr hat gesagt da gibts irgendeine therapeutische Anbindung und deswegen ist alles gut.
00:37:31: Und auch hier sage ich Kinder in Kriegsgebieten spielen heißt es Kriegs ist nicht kindeswohl gefährden Was?
00:37:38: Über was reden wir hier bitte.
00:37:41: Also selbst Kinder, die in völlig katastrophalen Familien aufwachsen, die missbrauchen Gewalt der Leben sogar, die spielen!
00:37:47: Ja und
00:37:48: jetzt?!
00:37:51: Ich weiß nicht warum diese Frau bestellt wird...
00:37:54: Auch gerade da, es gibt ja die instinktive Täuschung.
00:37:57: also das heißt er hat ja jetzt jemanden, der ihm Essen gibt und auf den er angewiesen ist.
00:38:03: Der kleine muss ja auch ein Vater zugehen weil er von ihm was er braucht, um zu überleben.
00:38:09: Das heißt, er muss auf ihn zugehen aber... In der instinktiven Täuschung macht er das nicht, weil da jetzt eine supertolle Bindung entstanden ist innerhalb von drei Wochen oder weil da irgendwie der Vater ein Heiliger ist.
00:38:23: Sondern es macht er um zu überleben.
00:38:24: noch mal.
00:38:25: Das ist ein ganz normaler Reflex.
00:38:26: aber auch das haben wir dann geschickt und gesagt hier gucken Sie sich das mal an Auch wenn er zu dem Vater hingeht während sie diesen Zoom-Call hat.
00:38:36: Es heißt ja noch nicht dass alles Gutes.
00:38:40: Wollt ihr vielleicht Fortbildungen geben für Fachkräfte?
00:38:45: Den nächsten
00:38:46: Schritt sehr
00:38:47: definitiv.
00:38:48: Dieser Begriff der instinktiven Täuschung kennt fast gar niemanden.
00:38:52: Also wir haben auch andere Fälle, da glauben Richter wirklich nur weil ein Kind vermeintlich freudestrahlend bei jemanden bei Eltern in die Arme rennt.
00:39:02: Genau weil sie eben weiß ich muss mich gut stellen um für meine Sicherheit zu sorgen dass das bedeutet dass alles eine Ordnung ist.
00:39:08: ja dann haben wir teilweise parallel laufende Strafverfahren wo es dann heißt die Bindung ist ja gut und ist ja alles super.
00:39:14: Du hast ja gerade schon gesagt oder kannte den Aufenthaltsorten lange nicht?
00:39:19: Ja Wir haben ihn ja dann wirklich auch nicht gewusst, das heißt wir konnten gar nichts mehr machen.
00:39:28: Wir waren jetzt darauf angewiesen dass uns das Jugendamt ab und zu sagt wie es dem Kleinen geht und auch da hatte Erzeuger zurückgemeldet Er hat Auffälligkeiten, er hat die ersten Nächte nicht geschlafen.
00:39:39: Er hat geweint und hat dann sogar entweder was da oder beim nächsten Termin.
00:39:45: Da kommen wir gleich drauf mitgeteilt.
00:39:46: Er muss jetzt im eigenen Bett schlafen.
00:39:48: also es kannte er ja gar nicht das habe ich gerade schon erwähnt bei uns zusammen im Bett geschlafen.
00:39:53: er kannte nicht dass alleine irgendwo in irgendeinem Zimmer ist, dass er generell alleine gelassen wird und das dann auch noch andere Namen verwenden.
00:40:01: Also es ist wirklich so.
00:40:03: man hat gemerkt der wird nicht feinfühlig auf den Kleinen eingegangen.
00:40:06: also man hat es bei den Reaktionen wenn Rückmeldungen gemerkt.
00:40:09: Und es hat uns tatsächlich bei allem ja eben auch so angekotzt weil man hat das gespürt aus der Zeuger Kein Interesse zeigt.
00:40:17: Er hat eben nicht gefragt, wie geht's dem Kleinen?
00:40:19: Was spielt er
00:40:19: gern?".
00:40:20: Und der wusste und es hat dann das wirklich im Herzen wehgetan, weil klar, er hat bei uns noch Fläschchen nachts bekommen.
00:40:25: Er ist aufgewacht und der Erzeuger wusste des nicht.
00:40:28: Dann hat er zurückgemeldet, ja, nachts schreckt er auf und muss ihn beruhigen.
00:40:34: Man müsste mal vorstellen, dass es war komplett so ... Er wusste gar nicht auf was er sich einlässt.
00:40:40: Es hat uns so weh getan Abgetan, unsere Bedenken ja in der ganzen Zeit schon.
00:40:45: Ja nee wir sollen uns nicht so anstellen und wir sollen da nicht übertreiben und keine Ahnung.
00:40:52: Weiß ich noch was da Zurückbildung kam zum Gericht?
00:40:54: Wir haben ihm ja nicht mitgeteilt, was er alles braucht.
00:40:58: Er hat da vorne die Frage nochmal, soll man da drinsitzen?
00:41:02: Sollen jetzt Random erzählen was der Kleine mag wie wir mit ihm umgehen.
00:41:07: Was
00:41:07: wird erwartet und dann uns halt in jedem Fall immer die Schuld geben müssen.
00:41:12: Und dann kam ja immer so dieses nette Wort Bindungsintoleranz im Raum und wir waren ja komplett bindungsintolorant und er musste es einfach offen sagen.
00:41:20: Es gab auch irgendwann vom OLG ein Schreiben wo sie quasi das Wort wortlich reingeschrieben haben.
00:41:28: weil wir Bindungsintolerant sind.
00:41:29: Und ganz ehrlich, das sind Richter, die kannten uns komplett gar nicht.
00:41:34: und sorry, das ist ein Objektiv, es ist einfach eine Meinung um uns und das hat mir die ganze Zeit gefühlt werden immer das Gefühl Es geht bewusst Zeit ins Land Immer mit diesen Gedanken vielleicht die werden schon irgendwann aufgeben und immer so bisschen immer uns so gut wie es geht als die schlechten darzustellen ohne eine Grundlage zu haben.
00:41:54: Und das war, hat sich so die ganze Zeit einfach durchgezogen.
00:41:57: Ja man muss einfach sagen es wurden nur die Schreibende gegenseite mit bewertet.
00:42:01: und diese Bindungsintoleranz noch mal.
00:42:04: er zeigt die Bindungseintolerance uns gegenüber weil er die Bindung von dem Kleinen zu uns nicht respektiert.
00:42:10: und da sitzt ein Richter der weiß er wurde von heute auf morgen mitgenommen und schreibt recht uns die Bündungs-Intoleranz zu.
00:42:19: Da muss man sich wirklich fragen was mit diesem System los ist und ob die überhaupt wissen das Wort bedeutet, weil wenn man diesen Text gelesen hat, da haben wir so gedacht.
00:42:27: Da passt eines nicht zum anderen.
00:42:29: also wirklich völlig abstrus.
00:42:31: und ja da haben sie quasi unsere Aufforderungen zur Aussetzung der erst instanzlichen Entscheidung die wir damals beantragt haben damit abgewendet haben gesagt wir können die Entscheidung nicht aussetzen wo wir ihm das sorggerecht total gegeben haben.
00:42:44: aus denen den gründen.
00:42:47: Wir sind in Bindungsintoleranz, weil wir die Umgänge boykutsiert haben.
00:42:52: An der Stelle auch noch mal ... Das ist ja so ein Schlagwort, so einen Kampfbegriff gerade auf der radikalen Väterrechtszene, dass wenn Kinderumgänge und Kontakte nicht wollen, dann muss das andere Elternteil meistens die Mutter, in dem Fall jetzt die Pflegeväter dran schuld sein wegen ihrer Bindungstintoleranzen.
00:43:08: Es gibt kein wissenschaftlicher Begriff!
00:43:12: Das ist keine Diagnose, das ist nichts, wo man sagen kann okay Die und die Ausgangssituation liegt vor.
00:43:19: Und das sind jetzt die Merkmale, ne?
00:43:20: Das ist ja nicht wo am Ende dann ein Psychiater sagt oh hier liegt eine Bindungshinterrenz vor.
00:43:24: nein!
00:43:25: Das ist einfach so einen Kampfbegriff, dass es irgendwie so ein Schwammiger Begriff der irgendwie mal reingeworfen wird und er so ein leichtes Erklärungsmuster bietet wenn Kinder eben keine Umgänge wollen.
00:43:38: und das krasse ist ja auch gerade in diesem Alter von um die zwei Jahren Da sind Kinder noch überhaupt gar nicht leicht beeinflussbar.
00:43:47: In der ganzen Szene ist das dieser große Kampf, gibt es Entfremdungen?
00:43:52: Wie weit kann Manipulation von Kindern gehen?
00:43:54: Kann sehr weit gehen!
00:43:56: Aber... Gerade in diesem jungen Alter unter drei Jahren sind Kinder fast noch gar nicht manipulationsanfällig, indem wie sie auf Menschen reagieren.
00:44:05: Das ist sehr authentisch und Kinderleben in dem Alter sehr im Moment.
00:44:09: Und die sehen eine Person, die fühlen sich wohl mit dieser Person oder eben nicht!
00:44:14: Wenn das dann über ne längere Zeit, über mehrere Wochen ist und dieses Kind sich nicht wohlfühlt, weil es sich intuitiv einfach nicht wohl fühlt bei der Person.
00:44:22: Dann ist das ein ganz klarer und authentischer Kindeswille.
00:44:27: Denn um diesen berühmten Kindeswillen festzustellen, braucht man ja nicht nur die Worte eines Kindes.
00:44:34: Sondern auch das ganze Verhalten zählt ja zu dem Kindeswillen dazu.
00:44:38: und dieser kleine Junge hat ganz klar gesagt ich möchte nicht zu diesem Mann!
00:44:43: Und es hätte geachtet und gewürdigt werden müssen von allen Verfahrensbeteiligten und das wurde es nicht.
00:44:49: Und dass dieser Erzeuger eben auch überhaupt nicht... Ich meine es gibt ja Leute, richtig mit Kindern umgehen, die ihre Signale deuten können.
00:44:58: Die da sehr schnell reinwachsen.
00:45:00: Aber der Erzeuger hat ja sogar im Beisein von Dritten!
00:45:05: schon gezeigt, dass er überhaupt gar nicht intuitiv auf dieses Kind eingehen kann und überhaupt nicht liebevoll auf ihn zugeht wenn er da anfängt zu weinen.
00:45:14: Man schafft es ja also hier wieder unser Thema Eingewöhnung als Vergleich.
00:45:19: Also gut ausgebildete Erzieherinnen gehen dann auf die Knie, gehen runterreden mit dem Kind lenken es ab sagen, guck mal die Mama kommt gleich wieder.
00:45:28: Wir gehen jetzt mal was spielen und oft beruhigt sich ja das Kind dann auch wenn man es gut auffängt.
00:45:33: aber da hat der Erzeuger schon gezeigt er kann das gar nicht und er hat auch kein Interesse dran dass kind hat zu funktionieren.
00:45:40: so und das ist ja letzten endes war sie ja auch die ganzen gerichte in dem fall des amtsgericht und auch das oberlandesgericht.
00:45:47: das kind hat zur funktionieren.
00:45:49: ihr beiden ihr habt den mund zu halten.
00:45:52: so und wir wollen die sagtenzeichen abhaken
00:45:57: Und zu dem Zeitpunkt muss man aussagen, wo dann diese Entscheidung vom Amtsgericht kam das sie nix machen.
00:46:03: Wo dann so über Landesgericht gesagt hat es eben die Entscheidung nicht auf.
00:46:06: Dann hat er auch aufgehört sich bei unserem Jugendamt zu melden und dann hieß es also wir haben einfach gar nichts mehr bekommen.
00:46:14: Wir wussten nicht, wo der Kleine ist und wie es ihm geht.
00:46:17: Wir finden das einfach so krass, dass dann auch keiner in die Familie schauen kann, als hätte sonst was passieren können.
00:46:22: Man weiß ja nicht ... Wie geht jemand nur weil er jetzt biologisch verwandt mit einem Kind um?
00:46:28: Also war wirklich eine schwierige Zeit!
00:46:31: So, und jetzt kommt der absolut grausame Plott Twist, den wir niemanden wünschen.
00:46:37: Am Ende kam raus dass der Erzeuger mit seiner Frau und dem dann schon neu geborenen Kind und unserem kleinen Jungen hier nach Frankreich abgehauen ist.
00:46:48: So, was es dann passiert?
00:46:51: Genau, also das haben wir bei einer Verhandlung vom Oberlandesgericht erfahren.
00:46:55: Haben in der Verhandlungen noch erfahren... Also da hat die Richterin auch mitgeteilt, dass sie den kleinen Jungen in Augenschein genommen hat.
00:47:02: Da hat sie auch einen Umgang quasi beschrieben wie der Kleine reagiert hat wo sie ihn gesehen haben.
00:47:08: Der hat gespielt und hat die Erwachsenen im Raum.
00:47:10: Die Richter und den Vater komplett ignoriert.
00:47:13: Hat auf Ansprachen vom Vater nicht reagiert.
00:47:15: Das ist halt die Richterin beim Oberlandestgericht sehr authentisch auch wiedergegeben, also muss man sagen.
00:47:22: Das war das erste Mal dass da auch was wiedergegen wurde wo es jetzt nicht hieß alles ist super, alles ist toll und in dem Verfahren haben wir dann auch... Also an diesem Tag kann man dann auch erfahren wo oder beziehungsweise wir nur in welchem Land er ist.
00:47:37: erst mal uns wurde die Adresse nicht mitgeteilt aus dem Grund weil er's nicht wollte, weil er Angst hatte dass wir dann mit der Presse vor der Tür stehen.
00:47:48: Ja, also wir wussten dann immer noch nicht genau wo er ist und in dem Verfahren hat er auch noch gesagt der muss im eigenen Zimmer schlafen.
00:47:55: Er wird mit einem anderen Namen angesprochen als er den Namen dann auch noch quasi geändert nicht mal den Geburtsnamen sondern nochmal ihn mit was anderem angesprochen.
00:48:05: also wenn man einfach sagen muss bei halt gesehen geht auch nicht feinfühlig auf den kleinen ein.
00:48:11: sonst schon alleine mit den Äußerungen.
00:48:12: Wir haben beim Jugendamt damals im Dezember ihm Die Lieblingskuscheltiere und die Lieblingspielzahlen haben mitgegeben für den Kleinen.
00:48:22: Also haben dem Jugendamt das übergeben, dass es weiter geben.
00:48:25: Da haben wir gefragt, wie er auf sein Lieblingskuscheltier reagiert.
00:48:27: Der biologische Vater gemeint gar nicht!
00:48:30: und haben gesagt, das kann nicht sein.
00:48:31: Also ja dass die ganze Zeit rumgetragen hat mit ihm gekuschelt also schon alleine.
00:48:35: da hat man gemerkt er hat es ihm nicht gegeben.
00:48:37: wir haben ihn Bilder mitgegeben die wurden ihm nicht gezeigt.
00:48:40: da hat aber sich rausgerätet dass des Jugendamt gesagt hätte er soll sie ihm nicht zeigen.
00:48:43: also als ist wirklich so gewesen wir saßen da drin und jede Aussage hat darauf hingedeutet ihm gehts nicht um den Kleinen weil sonst würde er so nicht damit umgehen mit der Gesamtsituation.
00:48:56: Ja,
00:48:57: und er hat dann sehr ... Und das war eben diese Art.
00:49:00: Es ist für uns unverständlich, dass er das so lange geschafft hat, die Jahrzuständigen da zu täuschen.
00:49:06: Er hat immer im Jugendamt, muss man einfach sagen, solange er sie gebraucht hat, immer versucht bei Laune zu halten.
00:49:12: Dann hat man gemerkt auch, welche Gerichtsverhandlungen der Was-Jugendamt natürlich auch durch.
00:49:16: Wenn man vielleicht ganz kurz und knapp vorhin schon immer Dinge nimmt, freie Träger, ja, dann irgendwann ... davor auch schon kritisch war, hat er dann immer alles abgetan und so weiter.
00:49:27: Man hat einfach gespürt es ist ihm einfach egal und es ihn geht da nur um sich und solange die noch Unterstützung kriegt, dann hält er die bei Laune und wenn nicht, dann ist das für ihn durch.
00:49:37: und das war einfach für uns so krass und auf jeden Fall war dann irgendwann zumindest – man muss sagen – zumindest an Oberlandesgerichtene Bessere, also professioneller zumindest.
00:49:48: Also wie er gesagt hat, wir durften reden tatsächlich.
00:49:51: Wir waren erstaunt, dass wir oft gefragt wurden was wir dazu meinen.
00:49:55: das war für uns schon komplett neu und dann haben sie ja einen gesagt ja wir müssen zumindest ein Gutachten jetzt beauftragen.
00:50:02: Das was ja eigentlich hätte beim Amtsgericht schon passieren sollen Dann fast ein Jahr später wurde dann beauftragt Und Ja war aber trotzdem alles so im Ungewissen.
00:50:12: weil was war jetzt das Problem?
00:50:14: Er war ja im Ausland und es ging dann eben über Monate hin und her Zuständigkeit.
00:50:19: Wir hatten Gespräch mit dem Gutachter, sind wieder Monate ins Land gezogen und wir wussten irgendwann gar nicht mehr was jetzt der Stand ist?
00:50:28: Die Zuständigkeiten waren auch ungewiss und tatsächlich waren in der Zwischenzeit nach diesem Termin beim Oberlandesgericht auch noch Umgang beantragt.
00:50:39: Ich weiß nicht was sagen, doch die Mutter bei uns heraufgenommen haben sie gesucht in einem Bundesland wo man quasi bekommen haben.
00:50:50: Wir werden das mal bei Netflix pitchen irgendwann wenn es durch ist!
00:50:54: Also sie hat bei uns gewohnt.
00:50:57: Sie war beim Termin beim Oberlandesgericht dabei, hat sich unsere Beschwerde angeschlossen.
00:51:02: Wir haben Umgang beantragt und tatsächlich wurde dann auch noch mitgeteilt, dass wir... Wir durften nicht reden.
00:51:13: Unsere Seite wurde nicht protokolliert, in der Sie es als Pflegeväter haben sie eh keine Rechte und wortwörtlich von dieser Richterin – und sie hat auch gesagt, Blut ist stärker als Wasser, der Spruch ist aufgefallen – und wurde abgelehnt.
00:51:27: Genau!
00:51:28: Also das war dann wieder eine andere Richterin-Atestie die das erste Urteil gesprochen hat aber wieder dasselbe Amtsgericht.
00:51:35: Blutesticker als Wasser, ja.
00:51:36: Lieben wir!
00:51:38: So jetzt aber der eigentliche Plottwist, zu dem ich eigentlich kommen wollte... Es verging dann fast ein Jahr seit ihr den Kleinen nicht mehr gesehen habt und dann hat sich jemand bei euch gemeldet aus dem Nichts?
00:51:50: Ja also es war wirklich so wie gesagt, es war da hin und her, weil es zuständig gut dachte, du wirst dir nicht was machen sollen und dann gab's einen Bericht vom französischen Jugendamt irgendwann im September-October sehr klar gesagt hat sie waren vor Ort und haben das beobachtet.
00:52:08: Und aus ihrer Sicht läuft es alles gut, ihre Empfehlung ist ihn nicht mehr herauszunehmen um ihn dort zu lassen.
00:52:16: Das war eine Wochenende also so was ja wir vergessen da viel nicht in der Geschichte saßen da und war für uns auf der einen Seite natürlich klar erstmal hart zu hören okay ganz ehrlich jetzt es ist wie es ist.
00:52:30: aber auf der anderen Seite war für uns dann dieser Punkt zu sagen, okay wir können nichts ändern.
00:52:35: Wir müssen jetzt loslassen und auch da wieder einfach uns was wichtig das es ihm gut geht.
00:52:40: Und wir haben dann gedacht gut wenn er sich alles fügt und dass eine tolle Familie ist ok unsere Wunschfahrt dann immer noch so fahren war ja offiziell noch nicht abgeschlossen in wenigstens ab und zu zu sehen also zumindest da eine Gelegenheit zu haben.
00:52:54: Ja und wirklich, also auch das wie in einem Krimi.
00:52:58: vier Tage später war ich bei einem geschäftlichen Termin.
00:53:01: Guck auf mein Handy.
00:53:02: WhatsApp!
00:53:03: Und dann sehe ich eine Nachricht von einer komplett unbekannten Nummer.
00:53:06: Eine Frau die mir schreibt ja sie wollte sich melden wir haben gemeinsam bekannten oder Schützling wie sie genannt hat Und sie ist eine Freundin der Familie, sie war dort vor Ort in Frankreich und das was sie da gesehen hat an diesem Wochenende geht gar nicht.
00:53:23: Sie war total schockiert und sie wusste jetzt nicht wie sie damit umgehen soll.
00:53:27: Es ist eigentlich eine Freundinnen der Familie aber sie hat von uns erfahren weil der Vater viel über uns erzählt hat tatsächlich und hat dann eben geschrieben ja also dass was sie gesehen hat sie konnte nicht anders sie musste es uns mitteilen Und wir haben eben erfahren so Dinge wie, dass er über Stunden alleine gelassen wird der Kleine.
00:53:49: Dass er mit Essensentzug bestraft wird und das einfach ... Das ist ja einfach das krasse Ja an sich, dass mit ihm nicht interagiert wird.
00:53:58: Ganz ehrlich, Dinge wo wir immer schon gesagt haben von Anfang an in diesem Familiensystem die diese neue Frau von ihm, die konnte sich gar nicht einlassen hat nur die gemeinsame Tochter gesehen Und wir haben uns dann mit der Frau getroffen, weil wir wussten ja nicht, okay ist es jetzt glaubwürdig oder nicht.
00:54:16: Wir haben ja schon so viel erlebt und das war einfach so klar.
00:54:20: Sie wusste einfach die Dinge, die ganze Geschichte, weil er ihr ja erzählt hat.
00:54:24: Dann haben wir gesagt, das kann echt nicht sein?
00:54:27: Das kann wirklich nicht sein!
00:54:29: Wir haben uns auch da natürlich ein Stück weit gehofft, dass alles gut wird und dann müssen wir ihm erfahren, dass es ihm gar nicht gut geht.
00:54:35: Es war für uns einfach so krass den Moment.
00:54:38: Ja ... Und diese Frau hat quasi dann noch mal ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen, weil dann eben klar war.
00:54:49: Hier haben wir auch wirklich nach jeder Rechtslage eine so krasse akute Kindeswohlgefährdung, dass das überhaupt gar nicht mehr tragbar ist.
00:54:59: und ich meine ... Das war ja eigentlich schon vorhersehbar!
00:55:04: Wir haben das ja auch schon mit diversen Stellungnahmen dem Gericht klargemacht dass dieser Erzeuger eben nicht erziehungsfähig ist.
00:55:13: Niemand von uns hätte wohl geglaubt, das es so brutal kommt.
00:55:17: also Essensentzug keine Ansprache ganz klare psychische körperliche Gewalt auch, dass er auch angeschrien wird und so weiter.
00:55:26: Dass ich ihm nicht gut gehen würde so war irgendwie klar.
00:55:29: aber dass es so schlimm kommt war nicht klar.
00:55:31: Und dann hat jemand tatsächlich auch mal die Polizei informiert in Frankreich.
00:55:36: Ich möchte an der Stelle darauf eingehen, weil es einfach so krass ist aus Kinderschutzperspektive.
00:55:41: Weil der Erzeuger mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter regelmäßig über Stunden weg war.
00:55:47: Spazierend irgendwelche Aktivitäten machen während der Kleine schon fast drei Jahre alte Junge alleine zu Hause über Stunden in seinem Gitterbettchen waren.
00:55:56: Dann kamen die Polizei und hat geklingelt Und es hat niemand aufgemacht.
00:56:01: und dann haben die über Stunden.
00:56:03: Ich weiß nicht mehr, wie viele Stunden es waren aber über Stunden hat die Polizei gewartet und war schon davon überzeugt da ist definitiv niemand drin in der Wohnung weil sie nichts gehört haben.
00:56:16: so was?
00:56:18: Wie kann es denn sein dass ein dreijähriges Kind schon gar keinen Mux mehr macht?
00:56:23: mitten am helllichten Tag.
00:56:24: Dass es kein Hunger hat, keinen Durst hat, keine Aufmerksamkeit, keine Liebe möchte, kein gar nichts ... Das ist ein Zeichen von einem schwerst traumatisierten Kind das gelernt hat wenn ich weine kommt sowieso niemand so.
00:56:38: Die Polizei war also da.
00:56:39: irgendwann kamen die wieder zurück.
00:56:40: Es war klar der kleine Junge war auch jetzt wieder alleine über Stunden in dieser Wohnung.
00:56:46: Und dann um die Sache jetzt ein bisschen abzukürzen wurde der kleine junge dann tatsächlich in Frankreich In Obwut genommen durch das französische Jugendamt.
00:56:56: Wir haben jetzt gerade ganz frisch noch ein Schreiben vom Bundesamt für Justiz aus Frankreich vorliegen, wo nochmal auf Verletzungsmuster eingegangen wurde die in der Kita, die der kleine Junge wohl in Frankreich mittlerweile besucht aufgefallen sind, Hemmatome, Kopfhautabschürfungen – ganz klare Formen von Gewalt?
00:57:17: So!
00:57:19: Das Kind ist raus schon wieder ein... Bindungsabbruch, in dem gut das war jetzt keine Bindung.
00:57:25: Aber auf jeden Fall schon wieder ein Wechsel raus.
00:57:27: ich hoffe in Sicherheit ja dass der aktuelle Stand der Dinge und der Kleine ist immer noch nicht zurück obwohl ihr jetzt mehrere Zehntausende euros.
00:57:40: auch mittlerweile darf man an der seitenscher Stelle ruhig auch mal sagen was für immense Kosten damit verbunden sind.
00:57:46: unter Umständen wenn man sich für einen Kind einsetzt in diesem Land Und ihr habt über die ganzen letzten anderthalb Jahre das immer klar gemacht, wir sind jederzeit bereit unser Kind wieder zu uns zu nehmen.
00:58:02: Auch wenn es jetzt weiter traumatisiert wurde auch wenn's jetzt schwerer ist als vorhin auch wenn es eine Wiederanbahnung hier bräuchte weil natürlich viel Zeit ins Land gegangen ist.
00:58:14: aber wir sind bereit diesen Weg zu gehen Weil wir dieses Kind so sehr lieben.
00:58:18: Wir sind bereit die therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen und alles was es braucht damit wir diesen Karren wieder aus dem Treck bekommen.
00:58:26: So,
00:58:27: und jetzt haben wir eben mit zwei Behörden in zwei Ländern, zwei Gerichten in zwei Länder zu tun?
00:58:35: Ja, mein Widersag.
00:58:36: Es gab so viele, sagst Blottwists ... Und ja, wir wünschen uns einfach nur, dass er endlich wieder zurückkommen kann im sicheren geborgenen Umfeld.
00:58:47: Wie du gesagt hast, wir sind zu allem bereit.
00:58:50: Ganz ehrlich, da sind wir reflektiert genug.
00:58:53: Dass es kein einfacher Weg wird ist uns völlig klar und wir sind gleichzeitig bereit jede Hilfe in Anspruch zu nehmen die's auf dieser Welt braucht und nach Frankreich erst mal zu reisen.
00:59:04: Ja, und wir wünschen uns da einfach, dass das endlich auch mal Entscheidungen getroffen werden.
00:59:08: Und es ist ja für uns so undenkbar.
00:59:10: Ich bin ja selber in der Verwaltung tätig.
00:59:13: Wenn man dann irgendwie nur über Zuständigkeit noch redet ... Sorry, es geht!
00:59:16: Es ist was anderes, über eine Sache zu reden.
00:59:19: Reden hier von einem Kind?
00:59:20: Jetzt braucht's endlich ne klare Entscheidung.
00:59:22: Dann dieses klare Statement zu sagen okay, wir sind jetzt soweit... Wir können dann das Ganze eben wieder aufnehmen.
00:59:30: Das ist für uns einfach ... Der große Wunsch,
00:59:35: ja.
00:59:35: Ich find's auch vor allem so absurd, weil das wird in Frankreich nicht anders sein als in Deutschland.
00:59:39: Wir haben einen immensen Mangel an den Obrotnamestellen, Pflegefamilien, guten Pflegefamilie vor allem ... Und hier ist eine Pflegefamilie, die bereit ist.
00:59:50: Die sagt wir nehmen den Kleinen jederzeit wieder auf und irgendwie weigern sich alle.
00:59:54: Ich fand das so krass auch in diesem Schreiben, das noch mal zu lesen ... Ja, die Pflegeväter haben ja jetzt den Jungen seit dem Jahr zwanzig nicht mehr gesehen.
01:00:04: Das hat sich eher erledigt.
01:00:05: Deswegen gibt man das Kind lieber nochmal in ne neue Familie.
01:00:09: Dann landet es irgendwann im Heim.
01:00:10: oder was zur Hölle soll der die Perspektive sein?
01:00:13: Es ist schon wieder, also diese völlige Perspektiv- und Planlosigkeit auch von den französischen staatlichen Institutionen.
01:00:22: Also das ist für mich auch mein Blowing!
01:00:24: Ich meine ich kenne mich jetzt mittlerweile relativ gut mit den Worst Cases in Deutschland aus, dass es halt im europäischen Ausland wirklich genauso beschissen läuft unter Umständen.
01:00:36: Da fällt mir nix mehr dazu ein.
01:00:38: Vor allem ihr wudet ja auf Herz und Nieren überprüft.
01:00:41: Jedem ist klar, dass ihr ein sicheres Zuhause bietet.
01:00:45: Und auch damals gab es eine Bestätigung, dass sogar eine fachliche Einschätzung von dem freien Träger die Bindung zu uns sicher ist von dem Kleinen.
01:00:54: Auch das haben wir belegt.
01:00:56: Damals bis er rausgenommen wurde oder weggenommen wurde und von uns entführt wurde war eine sichere Bindung vorhanden gerade.
01:01:03: Das muss man sagen, wir haben ihm da viel gegeben und es entwickelt sich aber das Urvertrauen.
01:01:09: gar keine Sorge, dass wenn wir ihn zwei Dreimal sehen oder auch beim ersten Mal ist natürlich die Hoffnung.
01:01:15: Dass er sich da wieder dran erinnert und zumindest die Gefühle wiederkommt, die er ja wenn er uns sieht hat.
01:01:20: Und das man zumindest dann... Die Chance hat, einfach zu zeigen.
01:01:25: Hey!
01:01:26: Wenn er auf uns zu rennt und bei uns sein will, da ist doch alles geredet.
01:01:30: Dann lass uns ihn doch einfach mal sehen, weil das war ja auch noch unsere Bitte.
01:01:33: Wir haben auch zu seinem dritten Geburtstag, den er jetzt hatte gefragt ob wir ihn sehen durften oder ihm was schicken durften.
01:01:38: Da gab es bis heute keine Antwort als Gerichte einfach gar nicht drauf reagiert.
01:01:42: Und wir wissen ja nicht wo genau in welcher Pflegefamilie er ist also... Wir sind jetzt wieder auf die Gerichte angewiesen.
01:01:49: Ja und das was du da gerade ansprichst, ich meine die Chancen sind natürlich hoch dass er sich jetzt nicht kognitiv tatsächlich an euch erinnert nach so einer langen Zeit aber gefühlsmäßig eben schon.
01:02:01: Das kennt man von von Kindern, die dann also von Säuglingen teilweise in Flucht-Situationen dann in anderen Ländern gelandet sind.
01:02:10: Aber wenn sie quasi ihre Muttersprache hören?
01:02:13: Dann beruhigt sich der Herzschlag und so weiter... Also wo klar ist da ist auf jeden Fall ein Erinnerungsvermögen da auch wenn das dann diese kleinen Kinder nicht verbalisieren können.
01:02:23: aber dieses Gefühl der Sicherheit dass es Heimat, dass es zu Hause Das kann auf jeden fall angetriggert werden Wenn man die Kinder dann wieder mit mit ihrer Herkunft quasi konfrontiert.
01:02:34: Und das könnte sehr, sehr gut hier bei euch natürlich auch der Fall sein.
01:02:39: und ganz im Ernst selbst wenn es eine Phase des Wiederaufbaus der Beziehung und Bindung bräuchte dann wäre es halt so.
01:02:47: So what?
01:02:48: Ich verstehe es nicht warum die sich alle so sperren als hätten sie alle keine gesunden Bindungen und Beziehungen in ihrem Leben und wüssten gar nicht wovon wir eigentlich Gerade jetzt eine Stunde gesprochen
01:03:02: haben.
01:03:03: Das ist schon der längste Podcast, den ich hier aufgenommen habe, aber das war nötig!
01:03:08: Und ich frage mich wo diese Herzlosigkeit herkommt.
01:03:10: und wir haben... Ich meine gucken wir uns doch um in der Welt?
01:03:13: Wir haben so viele krass bindungsgestörte Menschen und hier gehen staatliche Institutionen hin und schlagen genau in diese Kerbe einfach weiter rein.
01:03:22: I can't wrap my head around it wirklich
01:03:24: nicht.".
01:03:25: Was man auch sagen muss letztendlich beschäftige mich auch schon länger mit Persönlichkeitsentwicklung und bin ausgebildeter Coach.
01:03:33: Und ja eben diese Wichtigkeit der ersten Jahre, was die Menschen mittragen in ihr Leben wenn da diese Dinge passieren?
01:03:42: Es ist so für uns völlig unverständlich und dann muss man später in Psychotherapie investieren.
01:03:48: gut dass es Menschen aufarbeiten das ist erst mal wichtig.
01:03:50: viele machen sehr trotzdem nicht.
01:03:53: Aber um dann einfach zu sehen, wie wichtig dieses Fundament da schon ist und das wirklich bewusst zu stören.
01:04:01: Und ich sage jedes Mal ... Der kleine war die meiste Zeit seines Lebens immer noch bei uns!
01:04:06: Es ist einfach Fakt.
01:04:08: Die meistezeit seines bisherigen Lebens war er bei uns.
01:04:11: Ja.
01:04:11: Dann irgendwie zu sagen ja es ist schon lange her, obwohl wir von ... Tag zwei oder drei dann da waren und da bin ich auch fest davon überzeugt, dass er das eben spüren wird.
01:04:21: Wie gesagt natürlich nicht verbalisieren kann weil er die Sprache nicht jetzt noch eine andere gesprochen hat.
01:04:26: aber ja und natürlich würde es nicht so sein, dass sie reinkommen wir sagen schön dass er da ist Passt alles, sondern wir werden das langsam angehen.
01:04:35: Genau!
01:04:36: Wir haben auch dem französischen Gericht mitgeteilt dass wir für eine Wiederannäherung zur Verfügung stehen.
01:04:42: Auch zwei Tage die Woche gerne in diese Region reisen, die sehr weit von uns entfernt ist und es machen.
01:04:48: also wir sind da echt zu allem bereit.
01:04:52: Uns geht's wirklich um den kleinen.
01:04:54: und ja man muss sagen von dieser Freundin kam dann noch der Hinweis sie durfte keinen Deutsch reden während sie in der Familie war weil wenn er Deutsch führt dann weint er ich Also er kann Deutsch schon implementen.
01:05:06: Als er verbindet, da war es damit und auch gerade er kennt auch unsere Automarken die wir hier gefahren haben weil er sehr auto begeistert war.
01:05:13: der Kleine der hat immer drauf rumgedrückt und ein Auto war immer DATED und einen Auto war BAPA weil ich bin habe quasi Skoda gefahren Und jedes Mal, wenn er so ein Auto sieht, dann sagt er das auch noch der Dett und Baba.
01:05:27: Und weint hat die Freundin gesagt also ... So
01:05:29: viel zum Thema Erinnerung?
01:05:32: Ja.
01:05:33: Okay, das ist krass!
01:05:34: Das ist ein Detail, dass ich tatsächlich jetzt auch nicht wusste.
01:05:37: Jetzt könnte ich gerade losheulen ehrlich gesagt.
01:05:40: Ich finde es so krass.
01:05:42: Wenn da nur einer mal wirklich zuhören würde... Also wenn da nur einer in diesem System wirklich mal zuhören würde und die Dots connecten würde, die ja alle da sind.
01:05:55: Natürlich vermisst der Kleine euch!
01:05:58: Wir machen an dieser Stelle jetzt ein Punkt.
01:05:59: Michael und Dominik Danke dass ihr da war das ihr gesprochen habt.
01:06:03: ich hoffe dass wenn diese Folge raus kommt dass wir dann einen Sieg fürs Kindeswohl verzeichnen können.
01:06:11: Ich drück euch die Daumen.
01:06:12: Wir werden weiter in den Kontakt sein und ich weiß, dass auch die Kinderschutzbubble dich die Daume drückt.
01:06:22: Ja erst mal vielen Dank, dass wir da sein durften und die Geschichte erzählen dürfen.
01:06:25: Danke für deine Unterstützung auch in dem Verfahren bei allen Dingen, die so passiert sind.
01:06:31: Und ja letztendlich nochmal es wäre einfach schön wenn wir diese Gelegenheit hätten gewohntes Umfeld hat.
01:06:40: Und gleichzeitig für uns auch ganz klar, dass es ein Happy End für uns gibt und gleichzeitig für uns ganz klar das so was nicht mehr passieren darf und dass wenigstens gewisse Dinge die passiert sind auch zur Veränderung führen in zukünftige.
01:06:52: also das ist für uns
01:06:55: Also deshalb müssen wir auch an die Öffentlichkeit mit dem ganzen Thema, weil es passiert so viel was einfach dann auch bei den Familiengerichten nachher nicht rauskommt.
01:07:03: Weil einfach die Unterlagen auch nicht öffentlich zugänglich sind und das muss sich wirklich etwas ändern.
01:07:10: Und Kinderrechte gehören ins Grundgesetz.
01:07:12: so viel dazu.
01:07:13: Das ist doch das perfekte Schlusswort!
01:07:16: Danke und liebe Zuhörerinnen danke dass Sie hingehört haben.
01:07:20: Das war der Kinderschutz-Podcast der Deutschen Kinderschutschriftung Hänsel und Gretel.
01:07:26: Mit Sonja Howard, damit wir alle besser hinhören und mehr verstehen!
01:07:32: Wollen Sie mehr hinhören?
01:07:34: Dann abonnieren sie unseren Kinderschuss Podcast überall da wo es Podcasts gibt – unter kinderschutzminospodcast.de.