Kinderschutz Podcast

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00:00:00: Kinder-Schutz

00:00:01: Podcast.

00:00:02: Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und starten.

00:00:08: Wir schauen

00:00:08: in die Schubladen,

00:00:09: die sonst geschlossen bleiben.

00:00:11: Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps.

00:00:15: damit wir hinhören.

00:00:17: der Kinderschutz podcast.

00:00:20: Herzlich willkommen bei einer weiteren Folge des kinderschutz podcasts heute hier in Essen gemeinsam mit Shanina Müller.

00:00:30: Herzlich willkommen, Janina.

00:00:32: Freue mich, dass du da bist!

00:00:33: Hallo und danke für die Einladung.

00:00:34: Ja sehr gerne.

00:00:36: Janina ist um dich erst nochmal vorzustellen natürlich das.

00:00:40: die Leute wissen was du alles schon gemacht hast und die Liste ist gar nicht so kurz muss ich sagen.

00:00:46: also du bist Diplom Sozialarbeiterin und Diplomsozialpädagogin, SchulsozialarbeiterIn, Antike Wald- und Mobbing TrainerIn bei der Caritas in Essen geboren im Urgebiet wo wir auch gerade sind und dein beruflicher Weg ist vor allem sehr spannend.

00:01:06: Da habe ich jetzt schon einen großen Respekt davor, welche Themen du einfach auch schon aufgegriffen hast.

00:01:13: was nämlich viele Jahre in der Drogenhilfe aktiv war es dann sieben Jahre in Prostitutionshilfe auf dem Essener Straßenstrich Aktiv, dann kam die Elternzeit.

00:01:26: Dann der Wechsel ins Schulsystem.

00:01:29: Spannender Wechsel und seit Jahrzehnteinzehn bist du bei den ganz Kleinen in der Grundschule auch in einem strukturschwachen Essenerbezirk.

00:01:39: Ich hoffe ich habe das alles so richtig wiedergegeben?

00:01:41: Das hast du komplett richtig wieder gegeben!

00:01:44: Ja natürlich bist Du Absolventin unserer Wortbildung FIPS.

00:01:52: Wie immer in unserem Bereich lange Worte, Fachkraft für Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt an Schulen.

00:02:02: Und mich würde interessieren was dich eigentlich aus dieser doch sehr bunten wahrscheinlich auch aufgreibenden vor beruflichen Erfahrungen in die Schule gebracht hat.

00:02:15: Vielleicht war es genau das zu sagen, ich will mal ein bisschen mehr Ruhe haben?

00:02:18: Aber sag du natürlich!

00:02:20: Also das war tatsächlich einen erzwungener Wechsel weil in der Prostitutionshilfe konnte ich aufgrund der Rahmenbedingungen mit Familie war das natürlich sehr schwer vereinbar Und da war erst mal kein anderer Platz frei.

00:02:33: Dann hab ich gedacht, das wird so was Verübergehenes.

00:02:35: Ich war schon immer sehr offen und hab gedacht ... dann guckst du dir halt die Schule von innen an.

00:02:40: Wurde aber schnell intrinsisch motiviert, weil ich dachte, es ist ein sehr spannendes Themenfeld.

00:02:46: Weil das einfach all die Vielseitigkeit in sich selber abbildet.

00:02:51: Deswegen war das eine logische Konsequenz.

00:02:54: Wenn du das jetzt gerade gesagt hast, was ich alles für ... Dinge schon gemacht habe in meinem Leben.

00:03:00: Der spannendste Job ist tatsächlich der in der Schule und auch der, wo ich mit so vielen unterschiedlichen Problemlagen konfrontiert bin im Kontext von Kindern und Jugendlichen die selber meistens gar nicht für die Bedingungen verantwortlich sind.

00:03:18: Und ich glaube, das ist ja wahrscheinlich auch befriedigend wenn man so früh vielleicht wirklich noch was bewirken kann bei den Kids und bestimmte Prägungen in die positive Richtung lenken kann.

00:03:34: Ja genau!

00:03:34: Einfach als Beziehungsangebot zu gelten und gesehen zu werden dass die Kinder einfach sehr positive Erfahrungen doch sehr diffizitär orientiertem System machen können.

00:03:46: Und das ist eigentlich das befriedigende.

00:03:48: gar nicht so sehr, dass ich dann denke oh... Ich habe da irgendjemanden gerettet sondern einfach das tagtägliche die Arbeitszufriedenheit zu merken wie die Kinder auf einen reagieren und wie man mit denen einfach durch ganz viele Kleinigkeiten sehr positiv im Kontakt stehen kann.

00:04:04: Ja, wir kennen ja alle die Zahlen.

00:04:07: um schon mal gleich so ein bisschen in unser Themenfeld auch einzusteigen und ich denke in der letzten Zeit immer häufiger darüber nach.

00:04:16: Jedes Jahr die Kriminalstatistik über siebzehntausend Fälle polizeilich bekannt unregistriert Die Dunkelziffer fünfzehn bis zwanzigmal hochnehmen.

00:04:27: einfach ab Experten an.

00:04:29: Wir wissen, dass knapp acht Komma neun Millionen Kinder einfach insgesamt Schülerinnen und Schüler in ihrer Schulzeit oder während ihrer Kindheit letztlich betroffen waren.

00:04:42: Und wir kennen natürlich die Zahl ein bis zwei Kinder pro Schulklasse sind betroffen.

00:04:48: Ich finde bei so vielem – wir haben ja ganz viele Krisen kommt da auch schnell in ein Verdrängungsmechanismus und nimmt dann diese Zahlen wahr, um geht vielleicht auch mal drüber hinweg.

00:05:01: Also regen wir uns noch zu wenig auf über diese Zahlen?

00:05:05: Und kommen wir zu wenig in Handlung?

00:05:08: Was meinst

00:05:08: du?".

00:05:09: Also ich glaube am Einzelnen, also bei den Multiplikatoren und Multiplikatoren die ich so mitbekomme.

00:05:15: Die haben das schon sehr gut auf dem Schirm gesamtgesellschaftlich.

00:05:18: Regen wir uns definitiv viel zu wenig über diese Rentenzahlen auf und machen auch tatsächlich da viel zu wenig.

00:05:25: Da geht viel zu weniger Geld rein.

00:05:26: meines Erachtens nach.

00:05:28: Ich erlebe dass wenn ich als Referent enttätigt bin und kollegieren fortbilde Wenn sie diese Zahlen hören dann haben Sie natürlich einen Bewusstsein dafür Am nächsten Tag ganz anders in so eine Klasse rein, aber aufgrund der vielen Rahmenbedingungen gerät das natürlich schnell in Vergessenheit.

00:05:44: Das ist klar!

00:05:46: Deswegen ist es wichtig da immer wieder hinzugucken und immer wieder auch darauf aufmerksam zu machen und immer die Haltung dafür zu schärfen und sensibilisieren – da ist noch was.

00:05:56: Nimmst du persönlich auch diese Zahl?

00:05:59: Weil dieses ein bis zwei Kinder, wir arbeiten ja mit uns zum Projekt eben Mitschulklassen.

00:06:05: Wir wissen im Schnitt, ich weiß nicht aktuell seit mal fünfundzwanzig, sechs und zwanzig Kinder pro Schulklasse dass man dann weiß mehr.

00:06:12: okay einen vielleicht auch zwei Kinder könnten betroffen sein.

00:06:16: Ist das echt auch präsent in der Arbeit?

00:06:20: Ja, tatsächlich ist das präsend.

00:06:22: Und zwar im Moment ist es sehr präsant geworden ohne dass ich das großartig an die Glocke gegangen habe gerade bei den Schülerinnen und Schülern oder auch bei den Eltern.

00:06:31: aber man geht einfach mit einem anderen Standing in die Klasse und man strahlt das offensichtlich irgendwie aus weil seitdem gehen wir uns Fallzahlen schon nach oben.

00:06:41: Also die Kinder spüren das irgendwie auch die Eltern und es gibt immer mehr Beziehungen, wo sich dann auch familiäre Systeme öffnen, wo Kinder sich öffnenden.

00:06:52: also bei uns an der Schule hat das schon eine interessante Dynamik genommen.

00:06:59: Sehr gut diese Entwicklung muss ich sagen dass ist einfach nicht im Dunkeln bleibt

00:07:06: Genau.

00:07:06: Und natürlich gucke ich anders hin und denke natürlich auch anders, also gerade so diese ... Das kann nicht sein oder das bei uns kommt das nicht vor?

00:07:18: Oder der nicht?

00:07:19: Oder das einfach immer mitzudenken und das auch immer wieder dem Team an der Schule präsent vorzuhalten, dass es halt doch möglich sein könnte.

00:07:30: Das macht einfach was mit der Haltung.

00:07:33: Ja, aber das sind wir jetzt gerade beim, wie du es schon sagst, beim Collegium.

00:07:37: Wir haben ja bevor diese FIPS-Ausbildungen angefangen hat – das machen wir nach wie vor – dass wir als Hänsel und Gretel auch gemeinsam mit den ZFSLs in Duisburg und Essen die Lehramtsanwärterinnen befähigen und fit machen.

00:07:58: Da erinnere ich mich schon an die Umfrage, die wir zweitausend gemacht haben.

00:08:02: Die mag heute vielleicht ein bisschen anders sein, hoffe ich zumindest.

00:08:06: Aber da waren bei knapp siebenhundertfünfzig befragten Lernsanwärter innen.

00:08:10: Wir haben dreihundertfünfunddreißig bei der Umfrage mitgemacht und die Ergebnisse waren wirklich erschreckend, dass dreiundsechzig Prozent quasi sagen, Sie hatten eigentlich überhaupt keine Vorerfahrung und das Thema findet in der Ausbildung nicht statt.

00:08:27: Siehst du da eine Verbesserung in dem Prozess?

00:08:31: Hat sich da was getan.

00:08:33: Also, wir hatten jetzt bei uns an der Schule nicht so ganz viele Lernanwärter in.

00:08:39: Aber die, die wir da hatten, dann merkt man es schon.

00:08:41: also ich hatte im anderen Zusammenhang Kontakt mit einem Kollegen aus dem Sportbereich kam und bei dem hat man extrem gemerkt er ist hier auch in Essen gewesen dass ein ganz anderes Bewusstsein für diese Hilfestellung hatte.

00:08:56: zum Beispiel das ist eine Kleinigkeit aber eine sehr wichtige Kleinigkeit Das sind einfach Dinge Ein Set von den heranwachsenden Lehrkräften, die schon noch mal anders hingucken und dafür ein anderes Bewusstsein haben als vielleicht Lehrkräfte, die in Berufstätig sind.

00:09:14: Würdest du sagen, dass das System Schule gut vorbereitet ist oder ... sehr pauschal?

00:09:25: Also wenn ich jetzt so einen Urteil fällen müsste, würde ich sagen nein!

00:09:29: Da ist auf jeden Fall noch Bedarf da.

00:09:34: Also das System wirkt dann doch sehr überfordert, muss man schon sagen.

00:09:40: Ist es die Schulleitung?

00:09:43: Die Haltung in der Schule?

00:09:45: Die Bereitschaft sich aufs Thema einzulassen oder sind das fehlende Wissen fehlender... Werkzeuge an der Hand mit den Themen umzugehen?

00:09:57: Das ist so individuell, wie die Schulen individuell sind.

00:09:59: Manchmal liegt es an Schulleitungen, die das Thema nicht präsent haben.

00:10:04: Manchmal liegt es am Collegium was es vielleicht auch gar nichts sehen will weil sie sagen nicht noch etwas untoppt.

00:10:10: Das ist ja immer so dass nicht noch was.

00:10:15: Es fehlt auf jeden Fall Geld für die Fortbildung, für das ständige Präsenthalten.

00:10:24: Es fehlt an Zeit.

00:10:26: Ja es sind so viele Bedingungen, die dafür geschaffen werden müssten um das halt wirklich auch als ja ständig aktives Thema auf dem Tagesplan zu haben.

00:10:36: und bemerkst du auch aufgrund dieser Bedingung auch Ängste bei den Lehrkräften?

00:10:45: Natürlich, es hat ja auch immer was mit der eigenen Geschichte zu tun.

00:10:53: Erfahrung.

00:10:53: Und deswegen, da gibt es natürlich WSR und Limonce.

00:10:57: Es gibt Kollegen und Kolleginnen die können sehr gut damit umgehen, es gibt aber auch durchaus Kollegen.

00:11:05: also es wäre ja utopisch zu glauben dass wir dann im Kollege keine Person hätten die nicht selber auch Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind und für die ist es dann oftmals ganz schwierig.

00:11:15: und es gibt dann halt Schulleitungen die können und wollen das nicht mitdenken.

00:11:19: oder wenn es mitgedacht wird gibt es wie gehen wir dann mit dem Teammitglied um?

00:11:26: Also das sind halt einfach so viele Dinge, die da beachtet werden müssen und es ist halt ja einfach noch ein sehr sensibles Thema.

00:11:33: Und wird halt gesellschaftlich leider auch immer noch tot geschwiegen.

00:11:36: Ich glaube, eine gute Supervision ist wahrscheinlich auch ein Thema in der Schule.

00:11:42: Weiß gar nicht ob es das da gibt?

00:11:45: Es würde es geben aber das nehmen tatsächlich viele Lehrkräfte nicht wahr?

00:11:49: also im sozialpädagogischen Bereich ist das ja Usus und unser tägliches Brot.

00:11:54: Also wir wachsen in unserer beruflichen Sozialisation mit der Reflexion unseres beruflichem Handelns auf dass es leider an Schule noch nicht so.

00:12:03: Ja, komisch.

00:12:05: Habe ich mir auch jetzt echt gesagt, weil ich ja nicht an der Schule bin?

00:12:08: Hab' ich mir noch keine Gedanken dazu gemacht aber... Wohl sehr wichtig.

00:12:14: Absolut, absolut!

00:12:15: Das ist eine also auch so regelmäßige Austausch, kollegiale Fallberatung.

00:12:20: Also das sind so Dinge die ja dazu führen dass man so eine gemeinschaftliche Haltung auch an der Schule entwickeln könnte und auch ein gemeinsames Vorgehen.

00:12:28: Und das wird aber von vielen Lehrkräften einfach noch sehr Defizitär gesehen.

00:12:32: wie fühlen sich dann noch angegriffen?

00:12:34: irgendwie Da ist halt so eine positive Fehlerkultur.

00:12:38: das muss halt erst mal geschaffen werden.

00:12:40: also das was für uns als Sozialarbeiter und Sozialpädagogen ganz selbstverständlich ist, dass es leider in Schule findet das noch nicht so anklang.

00:12:49: Obwohl das ja einfach so wichtig wäre, dass man sich halt auch selber hinterfragt um sich einfach... Ja, es geht da jetzt ja nicht um Optimierung sondern einfach um die Möglichkeit da selber für sich eine Zufriedenheit zu schaffen.

00:13:05: Ja sehr spannend!

00:13:07: Es ist echt ein Thema was man im Blick haben muss.

00:13:10: Auf jeden Fall

00:13:11: Ja, ich meine nicht.

00:13:12: Ich glaube wir haben mit unserer FIPS-Ausbildung ja so ein bisschen auch was Neues losgedrehten, waren jetzt insgesamt sechs Durchläufe.

00:13:22: der siebte ist aktuell auch schon wieder gut gebucht und wahrscheinlich auch ausgebucht und wird wirklich nachgefragt.

00:13:29: ganz spannend fand ich auch das in Mühlheim auf höchster Ebene aus dem Schulamtsbezirk eine ganz klare Maßgabe kam.

00:13:41: Wir wollen, dass unsere Lehrkräfte durch diese Ausbildung gehen.

00:13:44: Und das ist ja auch ein Haltungsthema der obersten Führungsriege.

00:13:49: Absolut!

00:13:50: Ich finde ich total spannend und ich find' die Ausstellung... Diese Ausstellung, wir sind hier jetzt gerade mal in der Ausstellungaufbahn, war ich jetzt bei Ausstellung.

00:14:01: Ich find', diese Ausbildung enorm wichtig aber du hast sie ja durchlebt.

00:14:06: Also von daher ist es für diejenigen Gibt es Ausbildungen noch gar nicht kennen?

00:14:13: Jetzt wollen wir ein bisschen einsteigen, was da so passiert.

00:14:19: Aber vielleicht erst nochmal für dich ganz persönlich ... Was war für dich die persönliche Erfahrung, wo du sagst, ich bin aus dieser Fortbildung rausgegangen und was hat das mit dir gemacht?

00:14:32: Die Ausbildung war sehr intensiv weil es einfach im Prozess mich zu einer sehr klaren Haltung gebracht hat und auch einfach zu jemandem gemacht habe.

00:14:50: Also ich möchte gerne als Multiplikatoren, die nicht glauben.

00:14:53: Ich bin ein Mensch, ich kann Menschen gut begeistern Ich bin da sehr locker und gleichzeitig verbindlich, dass ich einfach mehr das zu meiner Aufgabe gemacht habe.

00:15:04: Da einfach mehr dafür zu werden, dass Menschen als Multiplikatoren gewonnen werden für das wichtige Thema der sexualisierten Gewalt, da genauer hinzugucken und davor dann halt auch keine Angst zu

00:15:17: haben.".

00:15:18: Jetzt bist du ja selbst auch sozusagen von der, ich weiß gar nicht ob du in der ersten oder zweiten Runde dabei warst.

00:15:26: Jetzt dann aber auf die andere Seite gewechselt und auch Fachkraft in unserem Team und führst die Fortbildung selbst durch bestimmte Module.

00:15:36: Aber vielleicht bevor wir uns die Module nochmal kurz anschauen was würdest du meinen sind jetzt im Moment auch vielleicht noch so strukturelle Hürden seitens Schule, dieses Systems.

00:15:50: Bildst du da auch schlicht und ergreifend am Geld?

00:15:52: Und was würdest du sagen, speziell auf diese Fortbildung auch betroffen?

00:15:57: Was brauchst du dann noch?

00:15:59: Was würdest du dir wünschen?

00:16:01: Ähnlich wie in Nülheim, dass das tatsächlich auf oberster Leitungsebene aufs Tableau gehoben wird.

00:16:07: Ich bekomme das ja mit auch durchaus als Referentin, dass zwar die Schulberatungsstellen sich darin fortgebildet haben und dann den Schulen zu teilwerden lassen Aber dennoch ist es ja so ein bisschen was anderes, wenn jemand halt aus der Praxis kommt und das auch wirklich gelebt hat.

00:16:27: Und jeden Tag lebt, dass da einfach nochmal die der Transferhalt gewährleistet wird.

00:16:37: Wie gesagt, das muss auf oberster Ebene ganz wichtig entschieden werden, dass das flächendeckend eingesetzt wird.

00:16:46: Ein Schutzkonzept, da gehen wir bestimmt nachher explizit darauf ein, dass das halt gelebt werden muss.

00:16:52: Dass das nicht wieder ein Konzept ist was man in die Schublade tut wie so viele Konzepte an Schule sondern dass das Konzept wirklich nur funktioniert wenn man das halt lebt und damit verbunden dann halt auch sowas wie kollegiale Feierberatung oder regelmäßig innerhalb von Konferenzen sich das Thema nochmal vornimmt und guckt Was läuft denn gut?

00:17:11: Wo müssen wir vielleicht auch nachjustieren?

00:17:13: Ja es sind insgesamt ja zehn Tage.

00:17:18: Das ist gar nicht wenig, man würde meinen auch wir gehen mal schnell auf eine vier-fünfstündige Fortbildung und dann haben wir alles abgehakt zu dem Thema.

00:17:27: das ist es nicht.

00:17:29: Wir haben bewusst glaube ich auch diese Zeit gewählt diese fünf Module die zweitägig durchgeführt werden als insgesamt zehn Tage sicher auch damit der Austausch unter den Kollegen Kolleginnen stattfindet das Lernen voneinander.

00:17:45: Aber wir haben es dann schon strukturiert und im ersten Modul geht's um das Basiswissen, also quasi was müssen Lehrkräfte auch einfach über sexualisierte Gewalt wissen?

00:17:56: Das Thema Täterprofile.

00:17:58: Vielleicht nimmst du uns da noch mal so ein bisschen mit, was da so passiert.

00:18:03: Genau!

00:18:04: Es geht erstmal ganz grundsätzlich um eine Definition.

00:18:06: Was ist überhaupt sexualisierter Gewalt?

00:18:08: Welche Bereiche umfasst das?

00:18:10: Ganz wichtig der Bereich der sexualisierten Gewalt der es, welches in sozialen Medien stattfindet.

00:18:17: Der nimmt natürlich einen großen Anteil ein weil das einfach das Thema ist womit unsere Kinder und Jugendlichen fast täglich konfrontiert werden.

00:18:27: dann natürlich zu gucken wie also wie organisieren sich so Täter?

00:18:32: was sind das für Typen?

00:18:35: Was für Manipulationsstrategien haben sie?

00:18:40: Wie kommen Sie mit den Kindern um Jugendlichen in Kontakt?

00:18:44: Ein Schlüsselmoment für mich in einem Erstmodul war immer wirklich, sich auch noch mal diese mythen sexualisierter Gewalt anzugucken.

00:18:52: Also das sind ja auch Sachen die wir täglich in den Medien wiedergespiegelt bekommen.

00:18:57: also warum war sie nach zum zwölf Uhr auf der Straße?

00:19:00: Warum trug sie so einen kurzen Rock?

00:19:02: Das sind ja alles so Sachen, die verhindern wirklich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und machen einfach ne Täter-Opferumkehr die warbanialer Tent in so Kolleginnen.

00:19:15: Und da dann halt noch mal hinzugucken und zu gucken, okay ach krass ja das verhindert eigentlich eine ernsthafte Auseinandersetzung damit.

00:19:23: Das war für mich der erste Schlüsselmoment in dem Modul.

00:19:26: und dann aber auch wirklich zu gucken was passiert denn dann in so einem familiären System wie wenn das im sozialen Nahbereich stattfindet so sexualisierte Gewalt?

00:19:41: Da schon mal die Grundlage gelegt zu bekommen, das Mindset zu entwickeln.

00:19:46: Dass es utopisch ist, dass man das innerhalb von einer Stunde irgendwie lösen kann.

00:19:53: Sondern dass sich da einfach Zeit braucht.

00:19:58: Ich meine, dass ich diese Mythen ja immer noch so hartnäckig halten.

00:20:01: Das glaubt man eigentlich fast gar nicht.

00:20:03: Ja

00:20:04: aber Wahnsinn!

00:20:04: Es ist so... Also muss man nur die Zeicheln aufschlagen, wenn es da... Wie berichtet

00:20:10: wird.

00:20:10: Genau wie berichtet werden und das ist einfach das tägliche Brot was sich ja dann auch wieder auf potenzielle Betroffene auswirkt.

00:20:23: Wenn ich da lese der Ruck war zu kurz, ich habe aber eine Jürgenhose getragen.

00:20:27: Was macht das mit den betroffenen Menschen?

00:20:30: Oder auch das erwähne ich immer ganz gerne weil wirklich ein Thema ist, was relativ tabuisiert ist und noch viel tabuisierter ist das auch Frauentäterin sein können.

00:20:43: Ist ja auch ein großes Thema, was man immer... Das ist doch ne Mama, die macht doch sowas nicht.

00:20:51: Empfehle ich euren Kinderschutz-Podcast zu.

00:20:53: Die Folge darüber hab' ich nämlich auch auf dem Rückweg mal von der FIPS Fortbildung gehört.

00:21:00: Mit

00:21:01: der Jelle Nagherde?

00:21:02: Genau!

00:21:03: Da musste ich auch nochmal dreimal mehr schlucken.

00:21:08: das mitzudenken also dass es nicht immer der Onkel oder der Vater oder der Opa ist sondern wie Mütter ... auch involviert sind.

00:21:18: Egal wie, aber das ist ja tatsächlich tabuisiert.

00:21:21: Mütter machen so etwas nicht.

00:21:23: Die liebende Mutter macht das nicht, aber auch die Liebenden Müttern machen es.

00:21:29: Ja der nächste Baustein da kümmern wir uns um Prävention.

00:21:34: Großes Thema.

00:21:35: und vielleicht zwischendurch wenn Sie jetzt ein bisschen hören dass hier ein bisschen laut ist.

00:21:39: Wir bauen gerade die Ausstellung echt klasse auf.

00:21:43: Hier ist heute großer Großer Bahnhof, fünfzehn Jahre im Ruhrgebiet aktiv und hier raschelt es und ruckelt's manchmal.

00:21:50: Also wenn der Ton nicht ganz so passt bitte Nachsicht.

00:21:54: hier passiert in den Hintergründen sehr viel aber wir nutzen die Zeit bevor diese Veranstaltung beginnt gemeinsam zu sprechen.

00:22:01: von daher passt das jetzt gut.

00:22:02: zur Prävention was passiert da?

00:22:06: Ja, also das ist der Baustein den ich tatsächlich im Zusammenarbeit mit der Ilka durchführe.

00:22:15: Da geht es halt darum dass wir gucken wie machen die Kinder denn fit?

00:22:22: Können wir denn die Kinder und Jugendlichen so in Schule erreichen, dass es entweder erst gar nicht zur sexualisierten Gewalt kommt?

00:22:32: oder zu sagen wie machen wir die Kinder fit?

00:22:36: Wenn das passiert ist dann doch anzusprechen.

00:22:40: Also da gucken wir dann ganz genau drauf was man für Methoden hat wo man ansetzen kann Und da geht es aber tatsächlich auch nochmal viel um die Auseinandersetzung mit sich selber.

00:22:53: Wir versuchen das immer in der Mischung aus spielerischer Selbsterfahrung und Theoreinheiten dann umzusetzen, dass man immer so eine Theorie Praxis-Transfer hat und es einfach nicht nur ein Fortschrack ist oder eine Diskussion sondern dass man da schon auch in dem Modul selber vielleicht Impulse mit nach Hause nehmen kann, die man direkt in die Praxis umsetzen kann.

00:23:18: Ich glaube das auch.

00:23:20: Ich greife kurz vor, das letzte Modul – da kommen ja ganz spannende Dinge raus bei der Abschlussarbeit.

00:23:25: Das ist wahrscheinlich v.a.

00:23:26: aus dem Präventionsbereich.

00:23:28: Ja genau!

00:23:29: Das ist schon sehr spannend.

00:23:30: Aber keine Prävention ohne Intervention?

00:23:33: Das ist der dritte Baustein.

00:23:37: Was passiert da?

00:23:38: Da gucken sich die Kollegen an, zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

00:23:45: Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist... handeln wir dann am besten.

00:23:50: Also welche Bedingungen müssen da sein?

00:23:53: Wie führt man Gespräche, wer führt die Gespräche?

00:23:59: Wie ist das mit Leitungen?

00:24:01: Welche Rolle spielt die da?

00:24:02: Welchen Rollen können Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen spielen?

00:24:07: Welcher Rolle können Lehrer spielen?

00:24:09: Da werden sich dann auch unterschiedliche Dinge angeguckt.

00:24:12: Wie ist es denn wenn ein institutionalisiertes sexualisierter Gewalt vorfällt wie dass wenn es im sozialen Nahefeld ist.

00:24:21: Und wie ist es denn, wenn die Kinder untereinander sind?

00:24:24: Also das wird alles erarbeitet ja was es da für Dinge zu beachten gibt weil da gibt's einfach unterschiedliche Aufträge dann auch.

00:24:34: Da würde ich dir auch der Bereich Supervision wieder reinpassen.

00:24:38: Könnt

00:24:38: mir vorstellen eine Kollegin, die die Fortbildung durchgeführt hat, dass sie vielleicht auch eher drängt zu sagen wir müssen dieses Werkzeug einfach einführen bei uns an der Schule, wenn es noch nicht da ist.

00:24:50: Genau, Supervision oder dann halt auch eine Stufe kleiner kollegiale Fallberatung sollte in jedem Fall immer stattfinden.

00:24:56: bevor man da irgendwie anfängt rumzudoktern sag ich mal Ja und es gibt aber auch Dinge... Auch da gab's so einen Schlüsselmoment in meiner Ausbildung zu wenn wir jetzt gerade im Grundschulbereich uns befinden oder auch, wenn wir uns im SICK-I Bereich finden.

00:25:17: Wenn das untereinander passiert zwischen Schülerinnen und Schülern.

00:25:23: Das betroffene Kind bekommt ja immer ganz viel Aufmerksamkeit.

00:25:27: aber das Kind welches die Tat ausgeführt hat... ja auch irgendwie versorgt werden.

00:25:35: Also da muss er sich mit jemand auseinandersetzen und da halt auch noch mal sensibel für zu sein, um zu gucken was gehen wir denn dafür?

00:25:46: Das war auch nochmal sehr wichtig.

00:25:49: Ja du hast es vorhin schon erwähnt das Thema Schutzkonzepte ist seit einigen Jahren das Thema schlechthin wie Kitas in Schulen, in Sportvereinen noch viel zu wenig unstrukturiert, wobei auch da Sicherheits einiges tut.

00:26:08: Dass man sogar auch Fördergelder daran knüpft zu sagen wir haben einen Schutzkonzept aber bei Ende ist es ja häufig auch vielleicht der Papiertieger der in der Schublade landet.

00:26:19: jetzt haben was gemacht und die Führungszeugnisse holen wir ein und das war's.

00:26:24: ich glaube dass ist ja viel viel schichtiger dieser Bereich.

00:26:31: und was macht ihr da?

00:26:32: Wie man es strukturell aufsetzten.

00:26:34: Schutzkonzept reicht vielleicht die Zeit nicht ganz, aber was passiert in dem Modul.

00:26:40: Also wir gucken uns schon einmal an und da muss man ja sagen, es gibt ja nicht unbedingt so viel was die Kultusministerkonferenz gut gemacht hat.

00:26:49: Aber dieses Handout ist wirklich gut zum Thema Schutzkonzepte, das man sich runterladen kann.

00:26:56: Da gucken wir uns mal die Bausteine an.

00:26:57: Welche Bausteinen gibt's da?

00:26:59: Gibt's da?

00:26:59: aber dann gehts natürlich schon gerade wenn es um die Intervention geht einfach zu gucken welche Handlungspläne haben wir um dann halt in so einer Situation auch ein Handlung sicher zu werden und nicht da alle aufgescheucht durch die Gegend zu laufen.

00:27:15: Und der eine macht das, und der andere macht das sondern dass halt irgendwie strukturiert da auch ein Vorgehen möglich ist und dass man einfach in dem Fall in die Schubladere eingreifen kann sagen kann okay wir haben jetzt Falt xy und jetzt machen wir strukturierter und das und das.

00:27:28: Das ist das Eine.

00:27:31: Aber was viel wichtiger ist, ist eigentlich diese Arbeit am Schutzkonzept.

00:27:36: Nämlich einen gemeinsamen Konsens zu finden für die... Schulen, für die Institutionen zu gucken.

00:27:44: Wie stehen wir dazu?

00:27:46: Was haben wir da für eine Verantwortung?

00:27:49: und einfach dieser Prozess der Schutzkonzepterstellung alle mit einzubeziehen um dann am Ende zu sagen das ist unsere Haltung als Schule, dass es unsere Haltungen als Sportverein.

00:28:00: Das ist eigentlich das viel wichtigere also gar nicht am ende das fertige Produkt weil das fertigen Produkt wird nämlich niemals fertig sein.

00:28:07: wenn man Schutzkonceptarbeit Leben möchte, dann holt man sich das immer wieder vor wie ich das vorhin schon mal gesagt habe und guckt okay wo müssen wir nachjustieren was müssen wir anders machen?

00:28:17: also immer wieder der transfer praxistheorie Und das bedingt sich.

00:28:22: Also ein gelebtes Schutzkonzept ist niemals fertig.

00:28:26: Ich hab's schon erwähnt.

00:28:27: am Schluss gibt es eine prüfung tatsächlich auch und zfk hat Und aber auch die chancen nochmal zu reflektieren.

00:28:36: in der gruppe.

00:28:39: Das war wahrscheinlich so eher die Die lockere Runde.

00:28:42: oder was passiert denn da?

00:28:44: Ja, also meistens ist ja am Anfang nicht so locker weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich sehr angespannt sind.

00:28:50: Weil Prüfung ist natürlich immer... Und natürlich wird das Zertifikat nicht verschenkt.

00:28:55: allerdings sind wir auch nie in die Situation gekommen, weil die Projekte, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende präsentieren, sind oftmals wirklich so wahnsinnig toll, dass man es kaum glauben kann.

00:29:08: Also ... Die Unterrichtsentwürfe zum Thema Prävention in den unterschiedlichen Altersstufen wirklich gut durchdacht.

00:29:18: In dem letzten Durchgang gab's eine Gruppe.

00:29:21: Die haben das für den Grundschulbereich gemacht sogar mit... Die haben sogar eigene Musik produzieren lassen, eigene Kärtchen wirklich von vorne bis hinten Corporate Identity.

00:29:34: Super toll!

00:29:36: Da ging es um Superkräfte also die Kids dafür zu sensibilisieren dass sie in sich ganz viele super Kräfte tragen um Resilienz zu sein.

00:29:44: und es war so toll dieser Methodenkoffer der vor zwei Jahren glaube ich war der wahnsinnig toll ist der Präventionskoffer wahnsinnig viel Kreativität werden, wird das einfach umgesetzt.

00:29:59: Und dass es wirklich immer wieder total schön zu sehen als Referentin aber auch damals als Teilnehmerin... man nimmt da einfach super viel mit und hat danach wirklich so dieses wow oh!

00:30:09: Das könnte man auch machen und das könnte man also auch machen.

00:30:11: Also das ist wirklich ein total schöner Ideenpool und deswegen freue ich mich auch so auf den heutigen Tag die ganzen Kolleginnen wiederzusehen und zu erfahren wie läuft denn gerade bei euch?

00:30:22: Hat sich was getan?

00:30:24: Ja, das ist einfach total schön.

00:30:26: Das ist ja auch der Zweck warum wir heute hier sind nicht nur die Ausstellungen sondern so eine Art Alumni-Treffen der absolventen Absolventinnen um da auch wieder aktiv und nicht nur zu feiern und dazu sein sondern aktiv in eine Diskussion zu gehen in den Austausch.

00:30:43: das ist total wichtig.

00:30:44: eben ein nie endender Prozess genau und das gilt auch quasi für uns.

00:30:50: ja vielleicht am Ende noch mal ganz kurz wird mich interessieren, ob du auch schon ernsthaft bei dir oder den anderen spürst.

00:31:00: Was sich in Schule verändert?

00:31:02: Wenn eine FIPS-Fachkraft da ist ... Vielleicht sogar merken das die Kinder.

00:31:08: Wird mich total interessiert, ob man im System, in der Schule irgendwas tut.

00:31:15: Also... Ich hoffe das.

00:31:17: Und wenn wir die Fortbildung machen, merke ich schon dass die Teilnehmerinnen da richtig Bock drauf haben auch als Multiplikatoren zu dienen und da halt einfach in Schule zu gehen um das Thema aus Tableau zu holen.

00:31:32: ob sich das dann immer so in der Praxis dann umsetzen lässt oder ob das passiert kann natürlich nicht beurteilen.

00:31:39: aber am Ende der fortbildung habe ich schon immer das Gefühl viele gute Menschen einfach ins System Schule rausgehen und sagen, pass mal auf.

00:31:51: Wir haben hier ein Thema ... Das läuft unter dem Radar, das müssen wir nach vorne

00:31:55: holen.".

00:31:56: Ich hatte das ja gerade schon einmal angedeutet.

00:32:00: Ich hab schon das Gefühl, dass ich seitdem ich die Ausbildung gemacht habe den Kindern einfach noch was anderes ausstrahle.

00:32:11: Und man muss einfach sagen... die Kinder suchen sich ja ihre Leute aus, wem sie was erzählen.

00:32:17: Und das ist auch gut so und natürlich werden Sie es eher jemanden erzählen wo Sie das Gefühl haben der bricht jetzt vielleicht nicht zusammen wenn ich dem erzähle dass er dreimal anal vergewaltigt worden ist als jemanden wo er denkt okay der wird jetzt gleich in Tränen ausbrechen.

00:32:31: und ich glaube so Ende des Tages wissen die Kinder, dass diese Dinge bei mir gut aufgehoben sind und das ich für sie da bin.

00:32:43: Und gleichzeitig aber auch dafür sorgen werde, dass sich Dinge verändern.

00:32:52: Das habe ich schon immer ausgestrahlt, aber durch die FIPS-Ausbildung noch mal viel präsenter.

00:32:59: Und deswegen ist das wirklich wichtig, da auch noch mal mit dem anderen Selbstbewusstsein rauszugehen.

00:33:07: Ja,

00:33:08: total spannend und auch motivierend dass wir da jedenfalls dranbleiben!

00:33:14: Ja, das ist ganz wichtig!

00:33:17: Das es echt sich lohnt ja hier auch zu investieren und das Thema fortzuentwickeln.

00:33:24: ich finde besonders spannend Inzwischen glaube ich von mehr als die Hälfte derer, die jetzt als Trainer oder als FIPS Coaches wie wir es nennen unterwegs sind.

00:33:36: Selbst die Ausbildung gemacht haben selbst aus der Praxis kommen.

00:33:39: das finde ich so ein bisschen das Besondere.

00:33:42: da ist man auch auf Augenhöhe mit den Lehrkräftenschulsozialarbeitern oder so die dann da sind und Auch da, dass sich das ständig weiterentwickelt.

00:33:53: Das finde ich auch wichtig und gut.

00:33:56: Und was ich halt wichtig finde ... Was ja auch die FIPS-Ausbildung vermittelt, durch die unterschiedlichen Professionen, die ihr an der Ausbildung teilnimmt.

00:34:04: Wir hatten Lehrkräfte, wir haben viele Leute beim letzten Durchgang aus dem offenen Ganztag gehabt.

00:34:10: Wir hatte ein Sozialpädagogin und Sozialpädagogin.

00:34:14: dieses Mindset.

00:34:18: Man kann das nicht alleine schaffen, wir können es nur zusammenschaffen.

00:34:20: Auch nur zusammen im multiprofessionellen Team und da gibt's halt kein Einzelkämpfer-Tum sondern wir können für die Kinder nur zusammen Dinge erreichen.

00:34:29: und dass ist tatsächlich eine Kernaussage, die finde ich in der Fortbildung einfach auch so präsent.

00:34:37: da ist also ja... Das geht nur zusammen.

00:34:43: Und da sind die Lehrkräfte genauso wichtig wie die anderen an Schule tätigen Menschen.

00:34:50: Ist eigentlich schon total gutes Schlusswort, würde ich meinen?

00:34:55: Ich wollte dich jetzt bitten aber wenn dir noch was reinfällt warum sollten Kollegen und Kolleginnen die Ausbildung machen dann darfst du das jetzt gerne auch nochmal als kleinen Werbeblock äußern.

00:35:10: Ich finde das einfach sehr wichtig, dass man für sich selber auch einfach so viel mitnimmt.

00:35:17: Das ist auch ein Stückchen Persönlichkeitsbildend und das find ich einfach so schön!

00:35:23: Und einfach jeden Tag sich das nochmal vorzuholen wie du gerade mit den Zahlen, dass das einfach nicht in Vergessenheit geraten wird.

00:35:36: Der Schulalltag ist so schnelllebig und da braucht's Menschen die immer wieder sagen wir haben sie halt alle da!

00:35:43: In der Schule sind halt alle ... alle da und deswegen ist es so wichtig da Leute zu haben, die halt da auch hingucken.

00:35:50: Deswegen macht die FIPS Ausbildung Und ja... Das zahlt sich am Ende aus für unsere Schülerinnen und Schüler.

00:35:58: Ja, liebe Shanina.

00:35:59: Wir haben sie alle da – die Kinder!

00:36:01: Das finde ich ein total wichtiges Bild.

00:36:05: einfach auch eben auch die einen bis zwei Kinder pro Schulklasse, die betroffen sind.

00:36:11: und von daher bleibt mir an der Stelle nur Danke zu sagen für deinen, für das Engagement aller FIPS-Absolventen.

00:36:21: Das ist wirklich großartig, was ihr vor Ort leistet jeden Tag.

00:36:25: Und ich freue mich, dass wir da so einen kleinen Beitrag mit dem, was wir so tun leisten können.

00:36:33: Mir bleibt nur noch zu sagen danke, das Sie hingehört haben!

00:36:50: Wollen Sie mehr hinhören, dann abonnieren sie unseren Kinderschutz-Podcast überall

00:36:54: da wo es Podcasts gibt und unter kinderschutzminuspodcast.de.

Über diesen Podcast

Ein Podcast der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel

Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und stärken. Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben. Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps. Der Kinderschutz Podcast spricht mit den unterschiedlichsten Menschen aus Öffentlichkeit, Wissenschaft und Praxis.

Triggerwarnung: Einzelne Folgen können Beispiele und Schilderungen enthalten, die sich auf sexualisierte Gewalthandlungen und deren Folgen für die Betroffenen beziehen, diese Themen und Aussagen können belastend und retraumatisierend sein.

von und mit Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Sonja Howard, Steffen Groth, Jerome Braun

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