Kinderschutz Podcast

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00:00:00: Kinderschutz Podcast.

00:00:02: Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und starten.

00:00:08: Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben.

00:00:11: Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps damit wir hinhören.

00:00:16: der kinderschutz podcast.

00:00:20: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des kinderschuz podcast.

00:00:26: ich freue mich ganz besonders einen Gast heute begrüßen zu dürfen, der Wissenschaft und Praxis.

00:00:32: Und da bin ich ganz gespannt vor allem die Reflexion in der sozialen Arbeit in ganz besonderer Weise miteinander verbindet.

00:00:41: Zu Gast ist heute Frau Prof.

00:00:43: Dr.

00:00:43: Sabine Pankover.

00:00:45: Sie ist Professorin für Psychologie in der Sozialen Arbeit an der katholischen Stiftungshochschule in München.

00:00:53: Nach ihrem Studium der Sonderpädagogik, Psychologie, Soziologie sowie der Promotion in Psychologie an der LMU München beschäftigt sie sich heute ganz intensiv mit der Rolle der Psychologie als Bezugswissenschaft für die soziale Arbeit.

00:01:09: Auch da bin ich gespannt was das überhaupt bedeutet.

00:01:12: ihrer fachlichen Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Supervision und Coaching berufsbezogene Selbsterfahrung sowie Macht- und Organisationsprozesse in der sozialen Arbeit.

00:01:27: Vor dieser Tätigkeit viele Praxiserfahrungen gesammelt im Kinderschutz, in der Jugendhilfe als Supervisorin, als Coach.

00:01:36: Und ich bin sehr gespannt auf das Gespräch mit Ihnen – eine lange Vorrede!

00:01:40: Aber jetzt freue ich mich erst mal Sie herzlich willkommen zu heißen.

00:01:44: Vielen herzlichen Dank für die freudliche Begrüßung von Ihnen.

00:01:49: Ja, Klasse dass das heute funktioniert.

00:01:52: Als wir den Termin ausgemacht haben gab es einen aktuellen Fall noch nicht der tatsächlich bei uns hier in Karlsruhe aktuell stattfindet und ich würde eigentlich damit ganz gerne mal kurz anfangen denn wir haben einen Kita-Träger der vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet hat.

00:02:16: Das sind insgesamt, ich muss nochmal schauen, neunundzwanzig Kitas in denen so um die vierzehnhundert Kinder sind.

00:02:24: Neunhundert Mitarbeitende, die jetzt tatsächlich in einer brutalen Wahrscheinlichunsicherheit natürlich agieren.

00:02:33: und das zeigen auch Aussagen wo sie sagen, naja die Menschen arbeiten mit sehr viel Idealismus natürlich sowieso in ihrem Bereich.

00:02:44: und jetzt Zitate wie ich habe selten einen Tag an dem ich den Beruf so ausüben kann.

00:02:51: Wie ist es für richtig halte?

00:02:52: Ich bin verzweifelt.

00:02:54: oder ob der Arbeitgeber für das laufende Insolvenzverfahren gerettet werden kann ist eine große Frage, vielleicht gelingt es.

00:03:02: Aber wir haben schon lange gemerkt dass da irgendetwas im Argen liegt.

00:03:08: Wo hängt das dann?

00:03:10: Das Mitarbeiter natürlich in dem Fall die Chancen stehen ja nicht schlecht aufgrund des Fachkräftemangels Ankündigungen denken aber natürlich jetzt vielleicht auch in dem Zerriss sind zwischen den Kindern die gerade da sind und all diese Gemengelage.

00:03:28: Ja, wie kann man mit so was besser umgehen?

00:03:31: Kann man das überhaupt?

00:03:32: Das ist eine gute Frage.

00:03:34: Und es ist tatsächlich gar nicht so selten dass wir nach vielen fast Jahrzehnten des Aufbaus von Hilfen und der Ausdifferenzierung von vielen Angeboten jetzt in der Situation sind, dass soziale Träger Schwierigkeiten haben aus verschiedensten Gründen, dass sie einfach hier nicht mehr weitermachen können.

00:03:54: oder Wir hier in München sind von starken Kürzungen betroffen im Sozialbereich.

00:04:00: Bestimmte Angebote, die als sehr wichtig gehalten worden sind jetzt nicht gemacht werden können.

00:04:05: Also wir sind in einer schwierigen Zeit, in der wir also gerade Kitas.

00:04:10: das kann man sich ja gar nicht vorstellen eigentlich dass ein Kita Träger dicht machen muss.

00:04:15: aber Es ist also eine ganz schwierige Balance oft Verträge.

00:04:19: Entweder Sie haben zu viele Kinder und zu wenig Räume, sie haben zu wenig Personal – das ist im Moment eines der Hauptprobleme.

00:04:26: Also auch gerade in München haben wir riesige Schwierigkeiten, gerade auch im Kita-Bereich überhaupt Personal zu finden.

00:04:33: Und jetzt kommt was ganz Neues dazu, es fehlen die Kinder!

00:04:38: Die demografischen Entwicklungen Die Demografie interessiert sich ja nicht, wo die Kita ist und wer dann was braucht.

00:04:45: Auf einmal ist ein Ort, wo totaler Mangel war an Plätzen, auf einmal gibt es zu wenig Kinder, weil vielleicht auch Leute wegziehen oder was auch immer.

00:04:54: Also das ist eine sehr schwierige Frage und auch gerade für Führung Leitung in solchen Einrichtungen genau zu wissen wann braucht man was?

00:05:02: Was muss ich vorhalten?

00:05:04: Also einen Rücken auf der See klinge manchmal Und wir denken eher noch an so Mangel.

00:05:11: Aber wir kommen, wir nähern uns eben auch neuen Fragen und ich bin ja im Feld unterwegs als Supervisorin, als Coach.

00:05:19: Da kriege ich immer mit was da draußen los ist oder in der Hochschule, die haben wir noch ein bisschen in so seligen Zeiten, weil das heißt immer ganz viele Fachkräfte brauchen mir dann bilden mehr so viele aus wie möglich.

00:05:30: Aber es ist eben nicht mehr so, wie vielleicht auch manche dachten, sie suchen sich jetzt das Feld aus.

00:05:35: Weil eben hier Kürzungen und Insolvenzen... Warum auch immer?

00:05:41: Vielleicht die Bewirtschaftung von solchen Einrichtungen.

00:05:45: Also das ist ja ein sehr personallastiger Bereich.

00:05:49: Ich weiß nichts von dem Fall.

00:05:51: Sie überraschen mich gerade damit hier aber ich kann nur sagen also die Unsicherheit ist da.

00:06:00: Die war vor ein paar Jahren aus anderen Gründen da, weil man gar nicht mehr wusste wie man die viele Arbeit bewältigt.

00:06:06: und heute ist auch eine Angst da.

00:06:11: Wie können wir überhaupt weiterarbeiten wenn eben unsere Zukunft nicht sicherer ist?

00:06:16: Und gerade das dann auch, man kennt es von jetzt auch großen Fällen Bosch entlässt und die Autoindustrie usw.

00:06:25: Dann geht man auf die Straße und wie Sie sagen im Kita-Bereich ging's ja gerade umgekehrt in den letzten Jahren.

00:06:34: Das war ein sehr sicherer Hafen und ist wahrscheinlich im Vergleich zu der Industrie immer noch nämlich mal an.

00:06:42: aber Was macht das natürlich mit den Mitarbeitenden?

00:06:46: Und deswegen finde ich total spannend, dass wir sprechen.

00:06:48: Weil wir jetzt als Kinderschutzstiftung Hänsel und Gretel im ersten Blick auch... Wir gucken auf die Kinder!

00:06:54: Wie geht es denen?

00:06:55: Was machen die in den Kitas?

00:06:59: Ist da entsprechend gute Personalschlüssel, dass die Kinder nicht nur verwahrt sondern auch wirklich betreut werden, dass Impulse gesetzt werden oder viel mehr kreativ gearbeitet werden kann?

00:07:10: und und Aber ich glaube und das würde mich natürlich eher von Ihnen interessieren, man vergisst da wahrscheinlich sehr schnell diejenigen, die mit den Kindern arbeiten.

00:07:21: Und es ist ja wahrscheinlich genau Ihr Feld sich genau um die Menschen, die Mitkindern in allen Altersgruppen arbeiten auch zu kümmern.

00:07:32: Ich glaube, dass fällt ziemlich stark hinten runter oder?

00:07:36: Naja, ich bin ja in der Ausbildung tätig und mein Fokus ist vor allem in der sozialen Arbeit.

00:07:42: Und es gibt hier auch noch die erzieherenden Kindheitspädagogen, die vor allem im Kita-Bereich unterwegs sind.

00:07:47: Mein Schwerpunkt ist eher die Jugendhilfe Kinder, Jugendhilfen.

00:07:51: da sind wir immer dabei und also insofern aus der Erfahrung, aus der Supervision aber auch aus der Ausbildung ist es tatsächlich so dass das ein Feld ist.

00:08:02: Das war noch nie leicht muss man ganz ehrlich sagen Aber es ist komplexer geworden aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel weil die Eltern sehr klare Vorstellungen haben was sie möchten und wollen.

00:08:17: Sie haben eine ganz wichtige Rolle und Position Und gleichzeitig können Mitarbeitendes nicht immer gewährlässen, das was eben auch Eltern sich wünschen.

00:08:28: Wir haben die Frage der Besetzung also wie viele Leute sind einfach da?

00:08:34: Also wir haben auf jeden Fall an vielen Punkten eher eine Unterbesetzung.

00:08:39: Die im Bereich der Kinder und Jugendhilfe haben sehr starke Zahlen hohe Zahlen von Krankheitstagen.

00:08:45: Es führt manchmal zu so einem Teufelskreis Ich spring ein weil da eine Lücke ist, dann überarbeite ich mich.

00:08:53: Dann werde ich krank, dann springt wieder anders jemand ein und also oft ist es so dass ich erlebe das die Fahrkräfte sehr belästet sind durch dieses Wechselspiel von Unterbelastung Überforderungen diese vielen Aufgaben bis hin zur Dokumentation ist.

00:09:10: Also diese Tätigkeiten haben sich sehr verändert in den letzten zwanzig, dreißig Jahren.

00:09:16: auch finde ich sehr wichtig auch im Hinblick auf Fachlichkeit also nicht umsonst es ja auch die Thematik Akademisierung von Personal das eben in den Jahre null bis sechs also dem vorschulischen Bereich eben hier tätig ist.

00:09:30: Das ist ein wichtiges Thema und für uns als Hochschule Wir haben einen Studiengang Kindheitspädagogik.

00:09:36: Ist das ein ganz wichtiges auch professionspolitisches Feld, in dem wir auch tätig sein wollen?

00:09:44: Erst recht weil wir im Vergleich zu anderen Ländern hier eine sehr interessante Verteilung haben.

00:09:53: also da gibt es immer ganz großartige Leute egal welche Ausbildung hat.

00:09:56: aber faktisch ist schon was Deutschland eher ein Land ist dass in diesem Bereich Eher Personen an einen eigenen Plan auch mit einem eher niedrigeren Abschluss, also von Kinderpflege erzieren.

00:10:08: Und es sagt nicht dass sie das nicht gut können.

00:10:10: aber im Vergleich zu anderen Ländern ich habe eine Zeit lang in Japan gelebt da werden die best ausgebildeten Leute sind für null bis sechs weil man sagt Entwicklungspsychologisch Da werden die Weichen gesetzt und da müssen wir extrem viel machen.

00:10:23: Es ist hochinteressant, dass Sie einen völlig anderen Blick haben und ich sage jetzt nicht das alles da super läuft.

00:10:29: Aber an dem Punkt erleben wir schon Ausbildung hilft aber es hilft auch nicht immer um jede Strukturbedingung auszugleichen.

00:10:37: Das möchte ich auch noch mal sagen die Fachkräfte.

00:10:40: Ich erlebe das schon, dass sie sehr kämpfen um vieles und so viele Löcher stopfen ja also sie sind unter Druck das spürt man.

00:10:52: Sie sind aber auch gewohnt und also es sind wirklich beeindruckend resistente Personen dabei, resiliente Personen dabei.

00:11:01: Also ich erlebe alles von der totalen Ohnmacht.

00:11:03: das ist ja so mein Thema.

00:11:04: Ohn-Macht macht.

00:11:06: Aber Ja Ist jetzt nicht die Zeit wo alle jubilieren muss man ganz ehrlich sagen.

00:11:15: Also von der Personalerstattung war schon mal besser, aber jetzt sind es einfach neue Themen im Raum und wir haben ja gar keine andere Chance als das was da ist einfach anzugehen.

00:11:24: Und da erlebe ich viele Fachkräfte extrem motiviert.

00:11:27: Das kann ich jetzt sozusagen aus der externen Perspektive.

00:11:31: Wir haben hier ein Kita-Programm die starke Kinderkiste Jetzt schon über zweieinhalb Tausend Kitas sie bei dem Programm mitmachen Das merkt man dann auch schon, dass die extrem motiviert sind.

00:11:43: und aber es gibt auch tatsächlich ja auch Bundesländer wo ich dann wenig Nachfrage habe.

00:11:53: Und mich oder wir fragen uns dann hier auch warum ist das denn so?

00:11:57: Unsere Erkenntnis ist eindeutig also ziemlich sicher der Personal Schlüssel ist so gering, dass einfach überhaupt kein Platz ist jetzt dieses quasi externe Präventionsprogramm einfach anzupacken und sich damit noch zu beschäftigen, sondern wir machen das was wir müssen.

00:12:15: Und so weiter.

00:12:18: Ich glaube dass hängt dann schon mit zusammen eben auch um noch mehr Qualität in die Arbeit zu bringen.

00:12:26: Das ist ja vielleicht ein bisschen das Stichwort wie kann man noch mehr in die tägliche Arbeit, in Einrichtungen vielleicht bringen.

00:12:40: Sie sagen ja auch das Thema Teamarbeit ist zentral für den Erfolg von der Qualität, für Kinderschutz, für das Wohlbefinden und auch der Fachkräfte.

00:12:52: Vielleicht führen sie uns damals ein bisschen in ihrer Welt was so auch ihre Arbeit ist ein... wäre ganz wichtig, was so mit dem Bereich Qualität Teamarbeit zusammenhängt da ein bisschen mehr zu erfahren.

00:13:08: Also ich würde jetzt aus der Rolle der Supervisorin sprechen die eben in Einrichtungen geht.

00:13:13: wenn wir auch Supervisionen auch regelmäßige Supervision als einen Faktor für Qualitätsentwicklung sehen.

00:13:20: Da zeigt sich schon das hier sagen wir mal so Diese Frage, was schaffe ich noch alles unter den vielen Anforderungen?

00:13:34: Manchmal auch dazu führt das auch Supervision.

00:13:37: Ja also oft muss sich nur Raum geben damit auch Entlastung passiert und auch mal sagst du mal bisschen drastisch ausgekotzt wird.

00:13:45: ja weil es ist irgendwo muss das auch hin die Energie.

00:13:49: Und gerade wenn man versucht dass nicht an Kindern auszulassen was ein wichtiger Revention Aspekt ist für mich dass wenn ich überfordert bin, das wissen wir.

00:13:59: Dass dann Übergriffe näherlegen, dass man auch nicht mehr so sein Wertekompass klar hat einfach weil Belastung hoch ist.

00:14:09: und da ist es aber schon auch so, dass sich zeigt, dass viele Konflikte in Teams sind manchmal offen, manchmal verdeckt.

00:14:21: Viele haben mit Belastungen zu tun Manches hat auch damit zu tun, was ganz unterschiedliche pädagogische Verständnisse da sind.

00:14:31: Manchmal hat es auch etwas weiterzutun – da gibt es Menschen, die schon sehr lange dabei sind und dann kommen diese Jungen, die immer irgendwas wollen oder irgendwas anders machen wollen.

00:14:42: Also da ist viel Bewegung auch und das braucht eigentlich viel mehr Koordination.

00:14:49: Die Menschen erzählen mir, dass sie oft gar nicht mehr richtig sprechen und nur noch Papierübergaben machen.

00:14:54: Also die Strukturbedingungen sind nicht immer so, dass man wirklich zum Beispiel auch Fallarbeit gutmachen kann.

00:15:01: also in der Supervision ist ganz spannend.

00:15:03: manchmal komme ich da hin und so ein Indikator ist dann ja wir haben einen ganz großen Druck Wir brauchen unbedingt Supervision.

00:15:10: So dann komm' ich Und dann sitzen Sie da und sagen Ja das fällt uns jetzt gar nichts.

00:15:15: ein Interessantes Phänomen, wo ich sage ja aber sie sind doch so unter Druck.

00:15:22: Und dann ist es so dass da schon auch viele Ängste auch da sind sich zu zeigen weil manchmal das ja auch so ist dass dahinter strukturelle Probleme liegen und alles mögliche Auch die Supervision nicht immer als ein Raum gesehen wird, in dem man sich wirklich zeigen kann.

00:15:40: Weil man Angst hat dass man kaum ist die Supervision vorbei muss mehr ja wieder weiterarbeiten.

00:15:45: das ist ein ganz wichtiges Prinzip in unserer Arbeit so zu arbeiten dass sie dann wenn die rausgehen weitermachen können.

00:15:52: Und das ist echt eine präsente Mischung an manchen Punkten.

00:15:56: Über was sprechen wir?

00:15:57: Über was sprechen wir nicht?

00:15:59: und auch ein Angstlevel, dass manchmal sogar da ist, auch voreinander weil natürlich viele Kommunikationsformen ritualisiert sind schon Und ewige Endlöschleifen passieren und auch Zuschreibungsprozesse schon erfolgt sind.

00:16:15: Ja, du bist halt so!

00:16:16: Ich bin halt so... Also es ist echt nicht so einfach unter diesen Druckbedingungen in eine Haltung zu kommen, erst mal wieder sich zu öffnen zu können Angstreie Räume zu erzeugen.

00:16:29: Und für mich ist es dann so, am Anfang habe ich mich sehr unter Druck gefühlt, die müssen noch jetzt was machen und mein Zaubersatz war bei einem Team, sie werden sehr gute Gründe haben nichts zu sagen.

00:16:43: Und auf dem Moment war da endlich etwas Befreiterer und Sie konnten auch die Dinge ansprechen weil überall da im ganzen Bereich Kinder- und Jugendhöfe sind wir in sehr sensiblen Bereichen mit vulnerablen Gruppen auch uns sehr fordern, weil sie Prozesse, also wir sagen nicht hektensweise mitbringen die sehr herausfordernd sein können.

00:17:05: Die Sie gelernt haben zum Überleben und Sie werden an uns immer wieder abgearbeitet in Wiederholungsschleifen mit hoher Energie.

00:17:14: und hier wirklich das was es braucht um eine finde ich gute pädagogische Haltung zu haben, braucht es die Fähigkeit mich distanzieren zu können von der Arbeit?

00:17:26: Prozesse der Selbsthygiene, der Psychi- Hygiene.

00:17:31: Wir wissen auch mehr über Sekundärtraumatisierungen.

00:17:35: Das heißt das nicht direkt erlebende Auswirkung hat auf die psychische Gesundheit von Professionellen.

00:17:43: Also es sind so viele Prozisse und hier den Raum zu nehmen und sagen jetzt spreche ich mal Das braucht eigentlich schon fast eine Voraussetzung, die gar nicht mehr immer gegeben ist.

00:17:55: Und manchmal muss ich auch erst wirklich länger arbeiten um die Offenheit ermöglichen zu können.

00:18:03: und da habe ich auch gelernt meine Ungeduld ein bisschen zu zügeln weil ich immer dachte jetzt müssen sie auf was sagen und da gibt es doch so viele Themen aber man muss erst die Bedingungen schaffen und das war eine wichtige Lernprozess für mich.

00:18:17: Ja finde ich total spannend dass ihr das so So offen auch nie zugeben sozusagen.

00:18:24: Ich kann das total nachvollziehen, wenn man von außen drauf schaut wirkt alles dann so einfach aber es ist natürlich viel tiefgründiger in den Teams zum Beispiel.

00:18:38: Wenn jetzt so Reflektionsräume fehlen... Wann ist dann eigentlich überhaupt noch gut weitergehen, wenn solche Konflikte schwälen und das doch vorprogrammiert?

00:18:52: Dass es dann eigentlich nur zum Riesenknall kommen kann oder letztlich nur noch Kündigungen und Veränderungen, rastische Veränderung die Lösung sein können.

00:19:03: Tatsächlich also wir haben eine hohe Fluktuation.

00:19:05: ich habe jetzt keine Zahlen an der Hand aber Also im Kita-Bereich hohe Fluktuation, wir haben eine interessante Kombination.

00:19:13: Wir haben viele Menschen die sehr lange am gleichen Ort bleiben Und wir haben dann eine Gruppe, die eigentlich andauernd fluktuiert.

00:19:22: Auch das führt zu schwierigen Team-Dynamiken weil hier quasi diese Ermüdung immer wieder neu einzuarbeiten auch dazu führt dass man manchmal denkt ach's lohnt sich ja gar nicht.

00:19:35: Die anderen aber das Gefühl haben sie können gar nicht richtig ankommen weil hier Dinge schon so gesetzt sind.

00:19:43: Aber für die Personen, die vielleicht eben hier die unbewusste Aufgabe gehabt haben, das Ding zu halten und weiterzuführen.

00:19:55: Also dieser Perspektivenwechsel ist ein wichtiger Job.

00:19:59: manchmal einfach nur zu sehen, wie hat diese Aufgabe?

00:20:04: hier vielleicht eben was zu halten.

00:20:07: Und andere haben die Ideen der Veränderung und Bewissen aus Systemtheorie gesagt, uns... Veränderungen geht nur wenn wir Traditionen bewahren und gleichzeitig Veränderungsreinbringen.

00:20:19: Systeme agieren immer in diesem Erwechselspiel aber sie sind, wenn etwas zu viel ist, haben Sie Tendenzen zu beharren?

00:20:28: Und diese Beharrungstendenzen führen tatsächlich auch zur Auswirkungen auf der pädagogischen Ebene.

00:20:36: Und das ist, ich möchte noch mal sagen also ich bin wirklich beeindruckt wie viele Menschen das gut hinkriegen weil sie zum Beispiel gelernt haben sich nur in zwei drei Sätzen kollegial kurz ausgetauschen da braucht.

00:20:48: und wenn die keine Supervisionen haben wollen oder bekommen?

00:20:51: Also dass es hochinteressant ist gibt auch Teams die wollen gar keine Super vision weil Sie sagen Da rühren wir so viele Sachen auf, da wollen wir gar nicht drüber nachdenken.

00:21:02: Das würde uns in unserem Handeln eingrenzen.

00:21:06: Ich denke das kann man machen aber ab einem gewissen Punkt ist es schon so dass es schwierig ist über solche verhärteten Kommunikationsstile irgendwie hinweg in Kontakt zu treten und auch hier wieder mein Plädoyer ganz wichtig ist.

00:21:23: letztlich sagen wir alle haben irgendwie einen guten Grund für das Warum sie das tun?

00:21:28: Und manchmal muss man den guten Grund finden.

00:21:31: Und gleichzeitig, und das möchte ich aber auch sehr deutlich sagen, weil ich bin auch in der Begleitung von Entwicklung vom Kinderschutzbrillen... Konzepten.

00:21:42: Manchmal tätig nicht so viel, aber immer wieder auch mal vor allem in der Jugendhilfe dann eher und da zeigt sich schon dass so Jugendschutzkonzepte die wenn nur Papier sind und nicht gelebt werden und eben auch besprechbar gemacht wird was schwierig läuft das kann man eine Weile laufen lassen aber es kommt an irgendein Punkt ne Grenze.

00:22:07: Sie sagten schon, Kündigungen.

00:22:10: Tatsächlich ist es so dass eben das neue Probleme erzeugt Beziehungsabbrüche Es ist ein sehr komplizierter Kreislauf und ich möchte auch sagen in jeder hat es recht auch mal zu sagen Ich möchte woanders arbeiten.

00:22:25: Also sie merken schon, ich merke beim Reden wie kompliziert das Ganze ist Und deswegen habe dieses Arbeiten mit den Paradoxien, die nicht auflösbar sind.

00:22:40: Wenn es kompliziert wird wie gerade denke ich mir ja wir haben keine Chance also nutzen wir sie.

00:22:47: Weil ich brauche irgendwie einen Weg raus weil man schon tendenziell in so etwas bedrückendes hineinkommt und eben wenn man keine Freude mehr hat das wissen wir auch.

00:22:58: Freude und Spaß sind extrem wichtige resiliente Faktoren Und wer resilient ist, kann auch den Dingen anders gut hinnehmen und das heißt nicht Selbstoptimierung für mich.

00:23:10: Ich will noch ein... vielleicht damit es noch kompliziert wird, würde ich gerne den Begriff Mediation mal noch ins Spiel bringen?

00:23:19: Ist es eigentlich gang-und gäbe das in dem Bereich...?

00:23:23: vielleicht auch einfach mediiert wird, sag ich mal zwischen Teams oder auch zwischen Einzelpersonen.

00:23:29: Wenn jetzt was sie sich zwei Streithähne nenne ist jetzt mal ganz banal im Team ständig und quasi das Team auch gefährden und einfach ein konstruktives Miteinander gar nicht möglich ist wäre sicherlich der Weg zu sagen jetzt medieren wir mal zwischen euch beiden.

00:23:49: Gibt's da, wird mich einfach interessieren.

00:23:52: Gibt es da Erfahrungen?

00:23:53: Wird das viel angewendet oder gibt's da wahrscheinlich gar kein Raum und keine Budgets vielleicht?

00:23:59: Also zu den Budgets kann ich nicht wie sagen.

00:24:00: Ich kann nur sagen also ich bin ja auch Ausbildnerin in Supervisionen und Coaching Und da ist ein wichtiger Teil Konfliktmanagement heißt es bei uns weil bevor wir mediieren passieren wahnsinnig viele andere Prozesse Das heißt in der Supervision wenn ich komme dann geht es eigentlich ganz oft um Konflikte, und zwar größere und kleine.

00:24:20: Und meine Aufgabe ist mir zu sagen nicht erst warten bis das alles so verhärtet ist sondern möglichst zu sagen da wo schon Meinungsverschiedenheiten da sind und die gibt es!

00:24:30: Das kann ja gar nicht sein weil wir hochsubjektive Perspektiven haben und eben im Wessensinn jeder wirklich, und jeder einen guten Grund hat für seinen Handel.

00:24:40: Und insofern ist das was wir Mediation nennen noch mal ein ganz eigenes Verfahren auch.

00:24:46: aber dass was sie jetzt ansprechen also Konflikte bearbeiten ich sag manchmal nur Kommunikation ermöglicht man manchmal Da hört man nur das eine Wort, wobsch habe ich schon die Reaktion.

00:25:00: Das ist ein Thema und wenn ich öfter mal auch konfliktafte Situationen, da ist es zum Beispiel ganz wichtig wirklich erst einmal sich zuhören zu lernen weil wir schon gar nicht mehr dann zuhörn können.

00:25:13: Es ist aber ein Phänomen bei Konflikten haben wir eine Wahrnehmungsverengung also da gibt's richtig... körperliche Reaktionen da drauf.

00:25:24: Und dann schaltet unser ganzes Stresssystem hoch und wir haben eingeschränktere Möglichkeiten in den Handlungen, letztlich geht es darum eben in die ersten Phasen bevor es richtig schlimm wird und ich komme gleich zur Mediation hier wieder ein bisschen herunterzufahren.

00:25:40: was habe ich gesagt?

00:25:41: Was haben Sie gesagt?

00:25:42: Das haben sie gehört!

00:25:43: Was haben die anderen

00:25:44: gehört?!

00:25:45: Da mache ich oft arbeite ich mit diesen Perspektivenwechsel ist erstaunlich, wenn wir nicht wüssten dass wir gerade drei Minuten vorher in der gleichen Situation gewesen sind und wird es nur hören würden.

00:25:56: Wir denken das ja völlig unterschiedliche Lebenswirklichkeiten.

00:25:59: Und das ist ein ganz wichtiges Thema in der Besprechung zu schauen.

00:26:05: was ist tatsächlich hier ein Perspektivenproblem?

00:26:08: Was ist ein kritisches Sachproblem?

00:26:10: da gibt's ja auch Unterschiede und dass eine Menschen wünschen, sich gehört zu werden.

00:26:18: Und der Stress entsteht eben auch auf das ich nicht gehört werde.

00:26:21: Die Mediation selber ist ein eigenes Verfahren noch mit eigener Ausbildung in der bestimmte Techniken angewandt werden.

00:26:31: Das Ziel der Mediation ist immer ein Kompromiss, den beide tragen können.

00:26:37: Wenn das nicht möglich ist dann ist die Mediation nicht mehr kann, nicht mehr weiter.

00:26:43: Vielleicht muss man dann arbeitsrechtlich rein wie auch immer.

00:26:46: Das sind ja viele Ebenen geht zum pädagogische Ideen, geht zum Strukturbeding, gehts um Geld, geht's um was auch immer.

00:26:53: und die Mediation also im Kita-Bereich muss ich ehrlich sagen weiß ich nicht genau?

00:26:58: Ich kann mir nicht vorstellen dass da viel Mediation gemacht wird weil es wird schon wenig Supervision gemacht Und tatsächlich was

00:27:06: der erste Schritt wäre.

00:27:07: Ja, ja ich meine an den bestimmten Punkten aber da sind wir eher vielleicht auf einer Träger Ebene mit Mitarbeitenden.

00:27:14: also da ist es viel häufiger als wenn sozusagen Konflikte auf der Arbeitsebene sind und weniger im Hinblick auf pädagogische Fragenstellungen.

00:27:24: weil die Mediation.

00:27:26: also muss man sagen wer in die Mediaton geht er schon hartes Geschütz im Spiel Und dann ist es eine gute Idee, noch mal zu versuchen hier was zu bewegen.

00:27:40: Ich mag das Begriff der Lösung nicht so besonders weil viele denken ach, Lösung ist ein Endprodukt.

00:27:45: für mich ist Lösung etwas in Bewegung gekommen wie so ne Straube die eingerostet war.

00:27:51: ich bin gerne handwerklich auch unterwegs ich löse diese Schraube und dass ist für mich Lösungen.

00:27:57: also Dinge in Bewegungs bringen Und dann weiß man nicht, was passiert.

00:28:01: Wenn die mal in Bewegung sind, passieren ja neue Dinge und das ist also auch für uns Frachtkräfte im Bereich der Beratungen schon Herausforderung, dass wir immer nie wissen wo es weitergeht irgendwie.

00:28:12: Wir haben jetzt so ein bisschen angesprochenes Thema Team und auch Teamentwicklung.

00:28:19: wie wäre es so der Idealtyp des ideal typische Vorgehen um Teams?

00:28:26: von Anfang an, ich nenn's jetzt mal gesund und resilient vielleicht auch zu entwickeln.

00:28:33: Also mein Idealbild ist dass es erstmal eine Leitung gibt die weiß das Probleme ganz normal sind die auch unter dem Druck den sie hat weil leitungen haben immer Druck von oben immer gibt es auch Geldprobleme hier einen Klimaversuch zu erzeugen der klaren Grenzen.

00:28:54: Wo können Mitarbeitende was mitentscheiden?

00:28:56: Aber auch wo sind, wo ist klar das geht nur über Leitung.

00:29:01: Klarheit ist für mich der erste gute Faktor.

00:29:04: Der zweite Faktор ist auch ein Investment zu betreiben zeitlich und auch finanziell.

00:29:11: wenn hier zum Beispiel Team sagen wir haben jetzt eine ganz schwierige Phase an Fluktuation hinter uns.

00:29:18: Wir haben Wir haben Generationen, die verschiedene Vorstellungen haben.

00:29:24: Und da gibt es eben auch Methoden der Team-Entwicklung – das ist nochmal extra zur Supervision.

00:29:30: Supervision hat oft so ein Charakter und man kommt alle vier bis sechs Wochen oder zwei Monate je nach dem wie.

00:29:36: auch finanziell das da ist.

00:29:37: Also eher in der Regelmäßigkeit und Teamentwicklung, also da passiert natürlich auch Teamentwirkung.

00:29:41: aber es gibt dann noch mal so ganz konkrete Teamentwickelungsmaßnahmen wo so ein Klausurtag oder auch manchmal ist es total gut mal raus zu gehen aus dem Setting und auch in andere Kommunikationsformen zu gehen.

00:29:57: Gerade wenn man sich noch nicht kennt oder so kennt, dass man schon die Augen verdreht, wenn der eine noch den Mund nur den Mund aufmacht einfach mal woanders hinzugehen.

00:30:07: Und da ist es so das viele Methoden gehen, die eben vielleicht auch so körperliche Aktivität weil wir sitzen ganz oft nur auf Stühlen und Reden und ich mache zum Beispiel gerne sowas wie Walk and Talk mit Teams einfach mal rauszugehen.

00:30:23: Ich bin mal mit einem Team, einfach den Weg gegangen, den ihre Klienten in die Einrichtung gehen.

00:30:31: Dann haben sie festgestellt, das ist jetzt aber keine Jugendhilfe gewesen sondern wohnungslosere Hilfe.

00:30:35: Da sind wir noch nie reingegangen ja und weil die immer woanders reingehen.

00:30:41: Das kommt natürlich irgendwie drauf an.

00:30:42: Aber letztlich geht es um den Perspektivenwechsel.

00:30:45: Und hier zu sagen Wir erlauben uns diese Zeit Und es muss ehrlich gesagt gar nicht viel sein.

00:30:50: Das war damals drei Stunden und das ist jetzt auch keine Zauberei, da darf man jetzt nicht erwarten, alles ist gelöst, Friede freu der Eierkuchen.

00:30:58: Aber wer sich nicht den Raum nimmt, dann nimmt sich die Sache den Raum.

00:31:04: So ein altes Postulat aus dem Thema zentritten Intellektionsstörungen nehmen sich vorang.

00:31:09: Wenn was schwierig ist, dann nimmt es sich den Vorgang und das braucht übrigens auch sehr viel Zeit, sich dann wieder auszufählen.

00:31:16: Also dem zu geben, Zeit zu geben wenn's sichtbar wird oder sogar einfach präventiv.

00:31:23: Und wirklich – und das ist aber auch eine Herausforderung an alle Mitarbeitenden – sich immer wieder auch in Frage stellen zu können.

00:31:32: Und das finde ich schon sehr schwierig, weil wenn man so immer sich nur zusammenreißen muss und durchhalten muss.

00:31:38: Das kann man nicht gleichzeitig.

00:31:41: Ich kann mich immer nur durchhalten und dann ganz flexibel und offen bleiben.

00:31:45: Und das wäre für mich schon der Raum.

00:31:48: gerade, wenn es schwierig ist... ...und das ist irgendwie das bisschen Paradoxe auch da.

00:31:52: Gerade wenn man keine Zeit hat gibt's einen schönen Spruch.

00:31:56: Wenn man keine zeit hat, muss man langsamer werden.

00:31:59: Ja?

00:32:00: Und gerade wenn es Schwierig ist Luft rausnehmen.

00:32:03: Und nicht zu denken, ich muss noch das, dass das und das erlebe ich schon diese extrem hohen pragmatischen Druck und hier die Mut zu haben, sozusagen wir machen mal eine Pause oder wir gucken uns wirklich unangenehme Dinge an also gerade im Thema Kinderschutz da ja machen wir schon, machen wir, schon machen wir.

00:32:22: Nein!

00:32:23: Wo sind die kleinen Schritte?

00:32:25: Und wo müssen wir uns alle an die Nase fassen Und ich komme ja aus der Kinder- und Jugendhilfe, meine Nase ist da sehr lang.

00:32:33: Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich gemacht habe, wo ich im Nachhinein gedacht hab, warum habe ich solche Sachen gemacht?

00:32:40: Bis jetzt nichts Schlimmes um mir zu kommen.

00:32:43: Aber es war einfach so, das ich im nachhineinen gedacht habe, nee geht eigentlich gar nicht.

00:32:48: Das würde mich jetzt wie ich so Ihren Dreiklang ein bisschen höre.

00:32:52: Klarheit dann des Investment.

00:32:54: auch dieses Rausgehen in Frage stellen ist an der Stelle infrage stellen, nicht auch eine Riesenchance gerade da für ein Team zu sagen bewusst und das sind wir füreinander auch da.

00:33:09: Und dadurch gerade die Stärke in einen Team zu bringen also das zu sagen ja wir haben Problemstellung, haben persönliche Wir haben Teamproblemstellungen, wir haben Probleme seitens im Kita-Bereich der Eltern oder so die reingetragen werden und natürlich Kinder wo dann Bleiben wir auch in Kinderschutz, wo wir sagen oh da haben wir jetzt große Bedenken das da zu Hause oder wo auch immer irgendwas schiefläuft.

00:33:37: Eigentlich könnte man Krisen ja genau nutzen um ein stärkeres Team zu werden würde ich meinen oder?

00:33:45: Ja also im besten Fall und es machen auch sehr viele weil wenn man dann mal was gewuppt hat das erzeugt schon auch ein ganz starkes zusammengehörigkeitsgefühl.

00:33:57: Das Schwierige ist leider, und das ist tatsächlich so.

00:33:59: Wenn man es eigentlich am nötigsten hat diese innere Flexibilität, kriegt man sie nicht so gut hin.

00:34:05: Und wie gesagt Zeitdruck- und Überforderung sind keine guten Voraussetzungen für genau dieser Offenheit.

00:34:13: Gleichwohl ist es jetzt nicht so dass wir immer nur denken, ah, es muss alles ganz ruhig sein Sondern es muss ja... Also eine Kinder- und Jugendüfe ist immer ein bisschen Ein bisschen Chaos, andere Bewegungen.

00:34:25: Aber es gibt schon so eine Grenze und die können wir auch für uns selber ganz gut bestimmen.

00:34:29: also wenn wir zum Beispiel... Also ich mache auch so Thema Selbstversorge immer wieder in der Hochschule Angebote weil unsere Studierenden übrigens eine hohe Sensibilität haben.

00:34:39: manche sagen ja das sind diese alle zu spüren aber ich finde meine Generation hat sich das nicht erlaubt.

00:34:45: Ich bin da auch beeindruckt, mit welcher WMENS, die sich ihre Selbstversorge wiederholen.

00:34:51: Es gibt ja Unterschiede der Bewertung dessen.

00:34:55: Man muss mal was aushalten aber wenn man immer so tut wie wenn man alles schaffen muss das ist keine gute Voraussetzung.

00:35:02: und wenn ich zum Beispiel schlecht schlafe oder wenn nicht mehr mich distanzieren kann von meiner Rolle also alle Faktoren in Richtung... in der Endpunkt, von Stresserfahrung bis Burn-out dann gehen.

00:35:18: Da den nicht Raum zu geben und zwar nicht nur als Individuum sondern auch als Team.

00:35:22: man kann ja auch ein Team Burn out haben ja also mal resignieren und das ist aus meiner Sicht das ist der gefährlichste Bereich.

00:35:29: wenn ein team resigniert hat da ist der Übergriff nicht mehr weit.

00:35:34: all das lädt ein zur Grenze überschreitung.

00:35:42: Das meine ich nicht, dass man auch mal irgendwie sich das Blöde sagt oder irgendwie auch einen Fehler macht.

00:35:48: Aber wenn es so eine Stimmung ist... Ich komme an meinen Teams die sind so zynisch.

00:35:54: und also Zynismus und Kinderarbeit mit Kindern und Jugendlichen ... Und das mein ich nicht!

00:36:00: Das schwarze Humor nicht auch einmal hilfreich ist aber Zynismus da wird's dann ganz schön schwierig.

00:36:05: und meine Erfahrung ist muss ich auch sagen Die Leitung ist extrem wichtig an dem Punkt weil Leitungen setzen Punkte.

00:36:13: Und die müssen das auch in dem Blick nehmen, ich weiß wie schwer die Kleidung.

00:36:17: bei Limmer haben Leitungen immer einen großen Rückhalt auch weil sie sich in sehr vielen komplizierten Sandwich Positionen befinden.

00:36:26: aber als Leitung muss ich auch zeigen es ist Sie muss auch zeigen dass ich das kann auch mich Auch in Frage stellen, weil sie haben das auch toll.

00:36:36: Dass ich das mache vorhin ja für mich ist es eine Grundbedingung dafür und trotzdem kann ich sehr genau wissen wo lang muss lang geht und Orientierung geben?

00:36:45: Und da gibt's Tattoo-Talente.

00:36:49: aber ich sag mal on the long run also soziale Arbeit und ist ein Marathon her und da brauche ich auf Kilometer dreißig und vierzig Brauer noch Luft.

00:36:59: am Anfang stecke ich die Dinge gut weg Aber das ist schon super anstrengend.

00:37:04: Ich hab mal ein Gespräch geführt mit einer Leiterin, einer Kita.

00:37:12: Die ist jetzt in Rente also die war damals schon irgendwie wahrscheinlich mit fast dreißig Jahre Berufserfahrung nehm ich mal an oder noch mehr.

00:37:22: und dann ich sage Mensch ich bewundere die Jungen, die zu uns ins Team kommen, die so genau wissen was sie wollen Und sozusagen auch ihre Forderungen stellen und nicht diesen brutalen, wahrscheinlich aus ihrer Perspektive Idealismus.

00:37:41: Wir müssen für die Kinder alles machen und zu uns strecken und wenden wie es von uns verlangt wird.

00:37:50: Das fand ich ganz spannend dass sie das positiv gewertet hat auch nochmal interessieren, weil dieses Alt und Jugend, die natürlich in den Teams auch aufeinander kommen.

00:38:05: Wenn jetzt ihre Studenten sozusagen entlassen werden in die soziale Arbeit gehen die ja wahrscheinlich auch mit einem gewissen Idealismus aber wahrscheinlich auch eine Selbstbewusstsein in der Arbeit und dann treffen sie auf die Realität.

00:38:20: Ich könnte mir vorstellen, dass sie dann irgendwie entweder ... Sie sind nach drei, vier Jahren völlig demotiviert und sagen Boah, das habe ich mal ganz anders vorgestellt.

00:38:28: Oder sie sind so stark, dass ihr wirklich treibbar sein könnt von Veränderung?

00:38:33: Vielleicht können Sie da noch einmal ein bisschen aus der Praxis berichten!

00:38:37: Ja also das Gefühl nach Beendigung des Studiums ist eher ambivalent weil was deutlich ist ihnen, eher das Gefühl haben, was sie alles nicht wissen.

00:38:48: Sie unterschätzen oft was sie gelernt haben und es hat natürlich auch mit dem Setting zu tun.

00:38:54: Hochschule da gibt's viele Theorienmodelle und ich habe das ganz oft wenn ich dann im Feld bin treffig auf ehemalige Studierende.

00:39:00: Ich hab Jahre gebraucht um zu verstehen was sie... was die da wollten von uns, aber jetzt habe ich es verstanden.

00:39:09: Also dass das auch mal mal später einen guten Reflexionsrahmen gibt.

00:39:13: Aber die Unsicherheit ist doch nicht unerheblich und dieses... also ich will es auch nicht als Generationenkonflikt nur darstellen.

00:39:23: Also es gibt andere Sozialisationen, das hat auch was mit eigenen Dingen zu tun.

00:39:28: Ich bin ja aus so einem sechster Jahrgang und wir waren so viele, wir waren im Wettbewerb und es hieß nicht alle werden einen Platz kriegen und da musste man auch schlucken damit man bestimmte Dinge überhaupt machen konnte, Arbeitslosigkeit und so.

00:39:45: Und ich glaube das hat sozialisiert dass wir Dinge auch anders hinnehmen und unsere jungen Studierenden kommen und dann haben viel mehr Idee von Selbstversorgung, die werden ja auch abgewertet, du bist ein Snowflake und alle kaum passiert dir was, dann bist du schon irgendwie erschöpft und so... Ich kann von denen viel lernen weil meine Grenze nicht gut gelernt habe hier meine Erschöpfungsgrenze.

00:40:11: Aber jetzt kommen sie in ein Feld, in der Sie natürlich auch Ideen haben.

00:40:15: Aber was sie vielleicht im Praktikum oder uns in den hochschulen verangewandten Wissenschaften gibt es ja immer ein Praxissemester.

00:40:23: Da haben sie schon Realität erlebt.

00:40:24: aber eine Erfahrungwissen ist das Strukturwissen zu erleben Was geht überhaupt und was geht nicht?

00:40:33: Und da ist der Idealismus eher gefährlich weil Weil sozusagen Dinge aus der Profession herausgedacht werden, die total richtig sind.

00:40:42: Die aber in der Praxis, weil sie nicht immer erfüllt werden können oder eben es auch nicht so ist dass Sie sich jetzt hier das Praxisfeld aussuchen können.

00:40:51: und also am schwersten haben sie momentan stationäre Einrichtungen mit zwei vierundzwanzig sieben Service wo Nachtarbeit Wochenende Arbeit.

00:41:00: ja dann sagen viele das wollen wir gar nicht.

00:41:05: Es gibt auch welche, die wollen es explizit.

00:41:07: Also es ist gar nicht so leicht, weil tatsächlich ist diese Selbstversorge und ein Job der wirklich nicht einfach ist.

00:41:15: Ich sehe immer in diesen leuchtenden Augen im ersten Semester, oh wir wollen helfen!

00:41:20: Und das ist eine große Motivation und großartig.

00:41:23: Dann sage ich den Satz ja... Nicht umsonst ist der Satz Wir werden dir schon helfen, eine Drohung.

00:41:31: Hilfe ist ein sehr ambivalente Job Und auch wenn ich es gut meine, passt das nicht dass sich das immer gut gelingt.

00:41:41: oder wenn ich ein freundlicher Mensch sein will sehen unsere Klientinnen uns immer noch als mächtige Personen die über sie entscheiden.

00:41:49: Also ich kann diese Idee des guten hilfreichen Menschen ja der Es kann in der sozialen Arbeit oder auch ohne den wären wir nichts.

00:41:58: Wir brauchen solche Ideale, aber wir müssen quasi in diesem Realitätscheck müssen schauen dass es sich ineinander übergeht weil sonst steht es so nebeneinander und ist eher ein ja.

00:42:10: also Empörung warum das jetzt da draußen so schlimm ist wo wir doch gelernt haben so Das ist manchmal eine Reaktion Also auch eine gewisse Ernüchterung über wirkliche Möglichkeiten.

00:42:22: Und wie gesagt, mein Satz immer wir haben keine Chance also nutzen wir sie.

00:42:27: das ist für mich genau in diesem Spannungsfeld es nicht löstbar ist.

00:42:31: da können wir auch die tollste Ausbildung machen weil das einfach verschiedene Erfahrungen sind und da freundlich bleiben dass sowieso was freundliche mit sich bleiben.

00:42:41: wenn ich freundlicher bin dann habe ich.

00:42:43: tatsächlich kann ich auch mit den Dingen besser umgehen und gleichzeitig hart in der Sache sein.

00:42:51: Ansprechen, politisch sein auch ja?

00:42:53: Und nicht nur.

00:42:54: es ist auch so ein Phänomen im Klein-Klein alles lösen zu wollen was eigentlich auf einer Struktur eben ist.

00:43:00: Nur ein Beispiel die Corona Pandemie hat ja dazu geführt dass die Pflege auf die Straße gegangen ist und deren Arbeitsbedingungen haben sich tatsächlich verbessert wird auch teurer.

00:43:10: Merken wir auch die wir Nutzerinnen vielleicht von Pflegediensten sind.

00:43:15: Aber es ist besser, wer war nicht auf der Straße?

00:43:18: Sondern hat sich sehr stark und das waren natürlich edel hilfreich und gut um die Klienten gekümmert.

00:43:23: aber nichts zu sagen.

00:43:25: Wir sind systemrelevant.

00:43:27: da haben sie in stationären Einrichtungen.

00:43:29: drei vier Wochen waren die zusammen eingesperrt in Einrichtung.

00:43:33: Und oft passiert dann eben nur ich brauche Möchte Anerkennung für mich als Person bekommen aber nicht an Strukturbedingungen rangehen Und ich weiß, wie schwierig das in langer Kampf oder so.

00:43:44: Aber an dem Punkt ist die... Ist das was wir erleben?

00:43:47: Die Fachkräfte sind ehrenwert den Klientinnen zugewandt.

00:43:52: aber gleichzeitig muss man auch an der Bedingung haben weil sonst kompensiert man eigentlich nur Lücken.

00:43:58: Wie total spannend dass sie das jetzt sagen und ihr... Ich glaube wir könnten noch viele Felder jetzt aufmachen.

00:44:07: Wir haben aber so zum Ende immer der Gespräche und vielleicht ist das genau jetzt die Gelegenheit, weil eigentlich hatten sie eben schon ganz tolles Schlusswort gesprochen.

00:44:16: Aber ich will es noch mal aufmachen bei uns heißt sie manneinneunzig Sekunden für den Kinderschutz darf auch gern ein bisschen mehr sein.

00:44:25: Und dieses Thema was wir am Anfang hatten von Japan Was Sie berichtet hatten wo einfach die Prioritäten anders sind.

00:44:37: Die besten Leute, die guten Leute gehen in diese frühe Phase.

00:44:42: Das muss ja was mit einer Haltung eines Staates zu tun haben der das befördert und er das als ganz essentiell erachtet.

00:44:52: Vielleicht nutzen Sie – ich will es gar nicht vorgeben aber würde mich interessieren – diese letzten Statements für warum unsere Politik diese Wertigkeit, die wir eigentlich in dieser frühen Phase auch brauchen.

00:45:09: Vielleicht formulieren Sie damals einen Wunsch an die Politik?

00:45:15: Das wäre glaube ich ganz hilfreich und wäre auch generell.

00:45:19: ist es natürlich wertschätzend für diejenigen, die diese Arbeit leisten.

00:45:23: ja das ist ja das Entscheidende dass sie gehört werden ohne dann mache ich die Kurve Dass sie gehört werden, ohne dass Sie auf die Straße müssen und demonstrieren müssen.

00:45:34: Sondern dass es eigentlich zur Selbstverständlichkeit wird, dass sie ein ganz wichtiger Faktor sind.

00:45:47: Ja man könnte sagen wie oft muss man's noch wiederholen für Dinge, die eigentlich sehr stark auf der Hand liegen?

00:45:54: Und da merkt man halt wie insgesamt Kehrarbeit bestimmte Bereiche der Fürsorgearbeit auch in unserem Land sehr abgewertet werden, also das ist alles was weiblicher ist.

00:46:12: Was näher am Alltag ist da gibt es eine große Tendenz der Abwertung.

00:46:16: ja und das sieht man finanziell aber ich Also das wäre so was.

00:46:22: Ich denke, wir haben da auch Kinder gehabt und haben auch Anforderungen an gute Qualität in der Kita einer Jugendhilfeeinrichtung mehr.

00:46:32: Es ist schon spannend.

00:46:34: aus meiner Sicht hat es sehr viel mit patriarchalen Strukturen zu tun die hier hineinwirken ein eben weiblich besetzt tendenziell weiblos besetztes Feld.

00:46:44: Das ist sicher ein Aspekt.

00:46:45: Ein zweiter Aspekt ist für mich, dass tatsächlich die Art und Weise wie man sich vernetzt und zusammentult.

00:46:51: Und eine Pressure Group Bildert.

00:46:54: Es ist sehr wenig ausgebildet, es überrascht mich immer.

00:46:57: Leute die sich so einsetzen für ihre Klienten großartig, so wenig wird sie eigene Sache auch einsetzen.

00:47:04: Also der Organisiertheitsgrad ist relativ niedrig und kann man immer sagen ja wir haben keine Zeit aber manchmal ist das ein bisschen eine Eiproblematik.

00:47:11: wie gesagt die Pflege hat da kann man viel jahrelang von denen... Wir haben das ziemlich gut gemacht gerade nach der Corona-Pandemie Mit all dem was damit zusammenhängt, wir wissen ja dass eine Veränderung immer viele komplexe Folgen irgendwie hat.

00:47:25: Aber ich denke dieses Selbstbewusstsein zu entwickeln hier und sagen wir tun hier etwas Wir leisten extrem wichtigen Beitrag für die Gesellschaft Und gerade im vorschulischen Bereich aber auch und das ist der Unterschied zur Japan in Deutschland haben wir einen großen ausser schwulischen bereich auch nach der Beginn der Schulzeit, weil wir eben offene Jugendarbeit haben.

00:47:49: Alles Mögliche in der genau diese Bildungsarbeit nicht formelle Bildungsarbeiten passieren soll.

00:47:56: In Japan interessanterweise ist alles in die Schule verlagert, weil sie Ganztagsschule haben und die haben dafür andere Themen wieder.

00:48:03: ja.

00:48:05: aber insgesamt ist es schon so dass wir merken auch jetzt Kürzungen gerade Präventionsangebote das sieht man halt weniger was da passiert.

00:48:15: und das Problem an der Prävention ist, wenn es dann gut läuft.

00:48:18: Denkt man ja läuft ja gut braucht man nicht mehr.

00:48:20: also diese Präventionswiderspruch der immer wieder in den Blick zu nehmen.

00:48:27: Wir werden auch eingeladen, dann immer wieder auch im Bundestag oder Anhörungen.

00:48:32: Fachvergebwände sind total wichtig.

00:48:35: Ich bin auch Mitglied der E-Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen, IGFH zum Beispiel die eben sich sehr einsetzen hier für diese Politikarbeit, für diesen ganzen Bereich von Kinder und Jugendarbeit.

00:48:47: also das ist total wichtig hier auch Zeit zu investieren, auch wenn man glaubt man hat sie nicht.

00:48:53: Das war jetzt mehr als neun, neunzig Sekunden.

00:48:55: Aber ich glaube an dem Punkt es braucht von beiden Seiten etwas und ich möchte auch in die Pflicht nehmen, die Professionellen sich immer nur um die anderen zu kümmern.

00:49:05: das ist noch nie ein richtig gute Strategie gewesen.

00:49:09: Und das sehen wir an vielen Punkten.

00:49:11: und gleichzeitig wenn man keine Kraftdörfer hat ist es auch legitim.

00:49:15: aber Ja, also Sie merken schon.

00:49:17: Ich kreisle gerade selber ein bisschen aber weil es nicht die Lösung gibt und das möchte ich auch noch mal sagen.

00:49:23: Es gibt ja schon viele schlaue Leute, die sich darüber Gedanken gemacht haben.

00:49:27: Aber es ist gerade in diesen Zeiten, die jetzt anstehen wir sind am Rückbau.

00:49:32: Das erlebe ich auch eine Supervision.

00:49:33: Früher war immer nur zu viel zuviel.

00:49:35: Jetzt müssen wir Rückbau begleiten diese Kindesgefühle wie Beispiel am Anfang Wie ist es wenn ich da arbeite und mir nicht mehr sicher bin mit meinem Arbeitsplatz?

00:49:45: Es sind neue Sachen, wir haben diese globalen Krisenbedrohungen.

00:49:48: Das ist echt nicht einfach.

00:49:50: ja und da irgendwie halbwegs gute Laune zu behalten das ist auch eines meiner Lebensziele.

00:49:58: Halbwegs guter laune zu behalten auch wenn es schwierig ist Und ich weiß dass wenn Menschen miteinander lachen können dann wird die Dinge leichter und sonst nicht alles weg machen.

00:50:08: Also Lachen ist ein wichtiges Thema.

00:50:10: vielleicht ist das meine Botschaft.

00:50:13: Also ich glaube, es kann kein besseres Schlusswort geben.

00:50:17: Dass wir einfach mit Freude und mit Fröhlichkeit im Ende mit einer gewissen Gelassenheit auch an die Themen herangehen.

00:50:28: Mir hat das ganz viel Freude eben gemacht, mit Ihnen zu sprechen, liebe Frau Professor.

00:50:35: Es war ein tolles Gespräch.

00:50:37: Und an der Stelle vielen Dank, dass Sie da waren und an Sie liebe Zuhörende so herum.

00:50:45: Danke, dass sie hingehört haben!

00:50:47: Das war der Kinderschutz-Podcast der deutschen Kinderschutschriftung Hänsel & Gretl mit Jerome Bauen Damit wir alle besser hinhören und mehr verstehen.

00:50:59: Wollen Sie mehr hinhören?

00:51:01: dann abonnieren Sie unseren Kinderschutz Podcast überall da, wo es Podcasts gibt und unter kinderschutz-podcast.de.

Über diesen Podcast

Ein Podcast der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel

Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und stärken. Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben. Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps. Der Kinderschutz Podcast spricht mit den unterschiedlichsten Menschen aus Öffentlichkeit, Wissenschaft und Praxis.

Triggerwarnung: Einzelne Folgen können Beispiele und Schilderungen enthalten, die sich auf sexualisierte Gewalthandlungen und deren Folgen für die Betroffenen beziehen, diese Themen und Aussagen können belastend und retraumatisierend sein.

von und mit Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Sonja Howard, Steffen Groth, Jerome Braun

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