00:00:00: Kinderschutz-Podcast.
00:00:02: Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und starten.
00:00:08: Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben.
00:00:11: Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps, damit wir hinhören.
00:00:16: Der Kinderschutz-Podcast.
00:00:19: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Kinderschutz-Podcasts.
00:00:24: Heute persönlich mit ... Bernie Hahnl, Bernhard Hahnl, der Initiator und Ideengeber des World Child Forum.
00:00:37: Lieber Bernhard, herzlich willkommen, dass du heute da bist.
00:00:39: Freu mich.
00:00:40: Super schön, dass ich da sein darf.
00:00:42: Ja, also du hast ja eine Initiative
00:00:44: gestartet,
00:00:47: die aller Ehren wert ist, das mal vorweg, aber die auch ein unglaubliches Ziel formuliert.
00:00:57: Du hast nämlich gesagt, was wäre, wenn alle Kinder den Friedensnobelpreis bekommen würden?
00:01:04: Ja, was wäre denn dann eigentlich?
00:01:07: Ja, das ist tatsächlich die gute Frage.
00:01:10: Ich mein, noch mal vorweg, diese Idee zu Initiativen ist sozusagen wie ein erstes Produkt.
00:01:16: Anfangsstrichen Produkt, das ist ja immer so ein Dorfername.
00:01:19: Aber Produkt des World Child Forum, also ist das sozusagen rausgeboren.
00:01:25: Und kam ja tatsächlich, ich saß in Stockholm vor diesem Hotel, wo ich am zehnten Dezember dann die ganzen Nobelbeisträger dann übernachten und dann zusammen sind.
00:01:37: Und da saß ich, weil meine beiden Töchter shoppen gegangen sind und ich immer nicht mit gerne shoppen gehe.
00:01:44: Und das auch nicht gut finden, wenn ich mitgehe.
00:01:47: Und so saß ich dann natürlich gedacht.
00:01:50: Und dann ... Ideen kommen ja einfach.
00:01:53: Die sind halt dann da.
00:01:55: Und dann dachte ich erst mal sehr verrückt, wenn man jetzt allen Kindern, also und auch da noch mal vorweg, ich meine, Kinder sind an sich unglaublich friedfertig.
00:02:07: Die streiten sich mal und die kappeln natürlich und die können auch mal richtig blöd zueinander sein.
00:02:12: Aber Sie suchen eigentlich immer wieder, wenn sie den Kind sein dürfen, immer wieder diese Versöhnung, diesen Ausgleich.
00:02:20: und das Schöne ist, und das kann ich aus der Erfahrung sagen, weil ich auf der ganzen Welt unterwegs bin und Kinder beim Spiel beobachten kann, alle Kinder auf der Welt spielen gleich und alle Kinder auf der Welt würden zum jeden Zeitpunkt zusammenspielen, immer.
00:02:38: Ohne Vorurteile,
00:02:39: ohne Hemmnisse.
00:02:41: Ohne Vorurteile, ohne Hemmnisse, ohne Frage nach Stand, Religion, Reichtum, Nicht-Reichtum und irgendwas, sondern wenn der Ort da wäre, wo man zusammen spielen kann und da haben wir genug Räume gemacht, auch palästinensische und israelische Kinder und natürlich spielen die zusammen.
00:03:01: Diese Themen sind ja Erwachsenen-Themen.
00:03:03: Die haben mit dem Kindheitsthema nichts zu tun und weiß ich eben.
00:03:07: auch noch so faszinierend finde an diesem kindlichen Bewusstsein.
00:03:12: Und was für uns heute so rasend wichtig ist, ist, dass für die des Morgens, also die Zukunft in offener Möglichkeitsraum ist.
00:03:21: Für sie ist immer denkbar, dass morgen alles ganz anders ist.
00:03:26: Wir sind ja so zugestellt mit diesen Stapelkrisen und sagen, es geht eh alles so und es geht jetzt eh auch alles schief.
00:03:32: Und es fällt uns so schwer, in diese Öffnung wiederzukommen, zu sagen, nein, wenn wir das wollen, ist morgen alles anders.
00:03:40: Und es ist im Kind verantragt.
00:03:42: Eigentlich schade, dass das auf dem Weg ins Erwachsenen werden so verloren geht, weil eigentlich bräuchten wir das ja auch, weil darin ja wahrscheinlich die Chance liegt.
00:03:53: der Erneuerung, der Transformation, wie man Neudeutscher auch sagt.
00:03:59: Im Kind ist es angelegt und die Erwachsenen haben sich es über Schulzeit, Beruf abtrainieren lassen, oder?
00:04:08: Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Gesellschaftsfragen überhaupt.
00:04:12: Also vielleicht ist es sogar die.
00:04:14: Das kann man ja nie sagen, weil ich es die.
00:04:16: Aber ich denke schon, dass es eine der Hauptfragen ist, warum und wieso, um alles in der Welt.
00:04:23: Passiert das?
00:04:25: Wenn ich an ein Projekt denke, wir haben den ersten multiethnischen Kindergarten in Sarajevo nach dem Jugoslawienkrieg aufgebaut.
00:04:32: Wo überhaupt nicht denkbar war, dass jetzt wieder bosnische, kroatische und serbische Kinder und so weiter zu sein.
00:04:39: Es war nicht denkbar, dass die Erwachsenen sich begegnen, die Kinder natürlich.
00:04:44: Und überhaupt gar keine Frage.
00:04:46: Und was passiert jetzt eigentlich?
00:04:49: Wir fangen alle gleich an.
00:04:51: Jedes Kind kommt auf die Welt und will die Welt kennenlernen und will sie erfahren und sich selber erfahren und in Kontakt kommen.
00:04:59: All das ist ja das freie Spiel.
00:05:02: Und warum geht das verloren?
00:05:06: Wie du gerade gesagt hast, das ist die große Frage.
00:05:09: Was passiert, dass ich radikalisiert werde, dass ich ... dass ich in ganz komische Ideen komme, welche Rolle spielt Bildung, welche Rolle spielt Religion, welche Rolle spielt ... Auch das Elternhaus, welche Rolle ... All das, was spielt es da für eine Rolle, dass ich dann plötzlich als Erwachsener in einer ganz ... Oder ... Jungerwachsender in einer ganz anderen Situation bin.
00:05:33: Und der Friedensnobelpreis, die Idee ist eigentlich nichts anderes als einmal zu sagen, lass uns da drauf gucken.
00:05:40: Weil das würde da passieren, und das passiert ja auch gerade schon.
00:05:44: Wir stellen die Frage und so viele hüpfen drauf auf und sagen, das ist eine verrückte Frage.
00:05:51: Ein witziger Anekdote, die Blick in der Schweiz, das ist ja da die meist geläsende Zeitung, die Bildzeitung der Schweiz, die titelt dann oder hat so mit als Headline.
00:06:03: Ja, zwei Milliarden Kinder gegen Trump.
00:06:06: Ja?
00:06:09: Eigentlich würde eins reichen, um zu siegen, würde ich mal meinen.
00:06:12: Eins würde reichen, aber ich finde die Idee so.
00:06:15: Das war gar nicht die Idee.
00:06:16: Also, ich hatte nicht die Idee, das Friedensnobelpreis für alle Kinder um gegen Trump anzusetzen.
00:06:23: Obwohl wir jetzt ... Jetzt ist es ja tatsächlich
00:06:25: so.
00:06:26: Ist es so.
00:06:27: Wir sind gegen Trump im Rennen.
00:06:29: Weil wir werden eingeben, er und er ist nominiert.
00:06:33: Insofern ist es dieses Spiel, aber das find ich dann schon ... Auch da ist die Frage spannend.
00:06:38: Absolut.
00:06:39: Ja.
00:06:40: Also
00:06:40: ... Mein Votum wär klar.
00:06:44: Das darf ich so politisch an der Stelle sagen.
00:06:48: Aber vielleicht auch noch mal, wir sind ja jetzt hier im Kinderschutz-Podcast, und dann fragt sich vielleicht der ein oder andere Zuhörende, warum beschäftigen wir uns jetzt mit dem Friedensnobelpreis?
00:07:01: Aber ich glaube, darin liegt ja eigentlich der Kern von allem.
00:07:05: Wenn das Kind dann gut geht, das könnte man sehr platt eigentlich sagen, dann ist auch weniger Leid da.
00:07:14: Und wenn man Kinder auch hilft, sich zu entwickeln, dann geht es ihnen auch besser.
00:07:22: Von daher ist ... Das ist total spannend, jetzt auch hier zu berichten, finde ich.
00:07:28: Voll.
00:07:29: Und ich denke, das passt total.
00:07:31: Also fast jetzt über bis zu über hundert Jahren hat Rilke gesagt, die wichtigste Aufgabe des nächsten Jahrhunderts, für sein freie Kinder zu schaffen, und er hat es dann nochmal definiert, nämlich wirklich die Kindheit so zu definieren, dass man alles dafür tut, als Erwachsener, dass das Kind in seine Biografie kommt.
00:07:52: in wirklich seine ureigene Biografie, seinen Biografierucksack packt und in seine Potenziale kommt.
00:08:02: Und ich bin mir ganz sicher, dass es keinen besseren Umweltschutz gibt.
00:08:07: Keine einzige Maßnahme, die wir als Erwachsene treffen, ist so stark, wie wenn ich Kinder mit der Natur in Verbindung kommen lasse, wenn ich Kinder mit ... mit der Welt wirklich angebunden aufwachsen lassen.
00:08:21: Es gibt keine größere Friedensprophylaxe, als Kinder miteinander spielen zu lassen, sie in ihre Kraft kommen zu lassen.
00:08:29: Und das ist doch Kinderschutz pur.
00:08:32: Also, wenn ... was denn dann?
00:08:34: Ja, sozusagen.
00:08:36: Die totale Wert, dass die Kindheit keine Übergangszeit ist.
00:08:39: zum Erwachsenen werden, was wir ja immer noch so ... In unseren Hindernköpfen ist immer noch die Kindheit so ein Übergangs.
00:08:46: Genauso wie das kindliche Bewusstsein so, na ja, jetzt wartet mal ab, wie Sie Erwachsene seid.
00:08:51: Und das ist einfach nicht richtig, sondern es ist ein Teil unseres Lebens, was wir viel zu schnell ablegen im Übrigen.
00:08:58: Und wir bleiben unser Leben lang Kind einer ... Mutter eines Vaters.
00:09:04: Ja.
00:09:06: Und sozusagen diese Wertschätzung dieser Kindheit gegenüber.
00:09:10: Übrigens ist es ja dann auch ein Nobelpreisträger oder nicht ein Nobelpreisträgerin, die im Krieg verletzt, sogar getötet, die in sexuellen Missbraucht ausgebeutet in Kindern.
00:09:27: Ja, es passiert was im Mindset.
00:09:31: Und da du ja eigentlich genau das ja vorschlägst, nämlich alle Kinder als Gemeinschaft den Preis zu verleihen, trifft es ja alle Biografien unterschiedlichster Art und Weise, alle Edenien, alle Kinder.
00:09:56: Und das ist ja das Spannende eigentlich genau daran.
00:10:01: Eigentlich geht es gar nicht anders als den Preis, den Kindern zu geben.
00:10:07: Und was ich ja viel besser finde.
00:10:10: Und den Spruch habe ich von dir, das finde ich total toll.
00:10:13: Ich habe auch immer gesagt, seit achtundzwanzig Jahren, Kinder sind unsere Zukunft.
00:10:18: Du sagst einen anderen Satz, sie sind nicht unsere Zukunft, sondern sie sind unsere Gegenwart.
00:10:25: Und ja, den Satz, den habe ich jetzt für mich.
00:10:29: Du merkst es schon.
00:10:30: Er greift mich.
00:10:32: Den habe ich jetzt echt übernommen, weil der ist richtig.
00:10:36: Weil wenn wir in die Zukunft schauen, dann verlagern wir ja etwas nach vorne und müssen uns nicht genau heute drum kümmern.
00:10:44: Genau.
00:10:44: Und deshalb finde ich den so toll von dir den Satz.
00:10:47: Ja, ich finde es immer immer gefährlich, wenn man sagt, die sind unsere Zukunft.
00:10:52: Ja, weil dann, wie du super schön gesagt hast gerade, dann ... dann nehmen wir es weg und dann sind sie eigentlich auch schon wieder Erwachsene.
00:11:00: Sondern dieser Aufruf oder diese Frage, was wäre denn wenn ... Sie müssen es übrigens gar nicht kriegen unbedingt.
00:11:06: Sondern die Frage ist schon so wertvoll.
00:11:10: Diese Frage, und das spürt man ja auch gerade, sonst würde sie nicht so aufgegriffen.
00:11:16: Was wäre wenn ... Sie richtet sich an die Kinder, aber eigentlich richtet sie sich an uns.
00:11:25: Nämlich, wie sehen wir Kindheit?
00:11:28: Wie wollen wir damit umgehen in diesem Bewusstsein, dass eigentlich da drin im Moment die einzige Antwort liegt?
00:11:35: Weil in diesen anderen Sachen sind wir doch unfassbar ratlos.
00:11:39: Ja, durch die Bank weg.
00:11:41: Und das würden die meisten Menschen, und ich kenne auch welche, die in verantwortungsvollen Positionen und so sind, sie würden es vielleicht nicht vor der Kamera zugeben, aber im Hinterzimmer.
00:11:52: geben sie zu, dass gerade sozusagen eine große Radlosigkeit da ist vor dem, was kommt.
00:12:01: Und da müssen wir dieses Potenzial, du hast das so schön gesagt, das Perspektivwechsel, wir müssen wirklich Neues zulassen.
00:12:13: Und wirklich Neues Zulassen heißt auch in diesem Punkt gehen des Nicht-Wissens, weil sonst ist es nicht neu.
00:12:22: Ja, wir müssen es einfach zulassen.
00:12:25: Das Unverfügbare wieder als den großen Wert anerkennen.
00:12:29: Das hat Motrosa, ich finde, mit einer der besten Zeitphilosofen, sagt er so schön, diese Unverfügbarkeit, die müssen wir wieder lernen.
00:12:40: Und das sind die Kinder.
00:12:42: Für die ist das morgen unverfügbar, aber dadurch ist alles möglich.
00:12:47: Ja, wieder.
00:12:48: Jetzt könnte man ja sagen, du hast eben gerade gesagt, Sie müssen Ihnen ja gar nicht bekommen den Preis allein aufgrund, dass die Frage an sich schon so wertvoll ist.
00:13:00: Aber wenn Sie ihn jetzt doch bekommen würden, ja wie geht es denn jetzt erstmal auf den Weg dahin weiter?
00:13:08: Vielleicht kannst du da auch nochmal was erklären.
00:13:10: Ist ja auch die Möglichkeit jetzt unsere Zuhörenden vielleicht zumotivieren, aktiv zu werden und diese Idee auch weiter zu verbreiten.
00:13:19: Und was passiert denn dann?
00:13:20: hast du das überhaupt überlegt schon?
00:13:24: Ja, wir sind doch schon ordentlich in Bewegung, weil das uns überrascht, wie viel Resonanz diese Idee.
00:13:35: Also das überrascht uns jetzt sehr, wie viel Resonanz da kommt.
00:13:41: Selbst von der UNO und so.
00:13:42: Also von der ON, die jetzt überlegt, diese Idee sich ... selber mitzunehmen und so.
00:13:50: Also da resoniert ganz viel.
00:13:51: Und vielleicht noch eins, ich find's ja wahnsinnig spannend, das wäre auch wie eine Umkehrung.
00:13:56: Bisher haben eigentlich immer Menschen diesen Preis bekommen für geleistetes.
00:14:02: War ganz selten mal nicht so und es gab dann viel Kritik bei Obama, war es eigentlich zum Beispiel so, dass das eigentlich zu früh und schon so als Zukunfts hat nicht so richtig funktioniert.
00:14:16: Und sonst für geleistetes.
00:14:18: Und dieser Preis ist ja nicht für geleistetes, sondern ist tatsächlich für ein neues Morgen.
00:14:27: Der muss sich die Nobelpreisgeschichte ganz schön auf den Kopf stellen.
00:14:33: Und es schwingt noch zwei Sachen mit, wenn ich das sagen darf.
00:14:36: Die eine ist, dass Nobel keine Kinder hatte, wo drunter er tatsächlich das, was er nicht so toll fand.
00:14:46: Und das andere ist auch noch, dass in Schweden das weiterhin so ein bisschen, und da ist ja dieser Preis, obwohl er in Oslo übergeben wird, der Friedensnobelpreis, alle anderen werden ja in Stockholm, aber es ist ein schwedischer Preis, dass Astrid Lindgreni diesen Preis gekriegt hat.
00:15:04: Und es ist immer noch so ein ... Ein Magel.
00:15:08: Ein echter Magel, die große Kindheitsversteherin, wenn es eine gibt, dann sie.
00:15:14: Ja, und ... Die große Schwedin, also immer.
00:15:17: Es gibt fast niemanden, der berühmter ist als Sie.
00:15:21: Und sie hat diesen Preis, sie hat nur den Alternativen.
00:15:25: Hängt so als Magel, das wäre auch so ein bisschen wie im ... noch Prostum für Sie.
00:15:33: Aber das nur am Rand.
00:15:35: Ja, aber ich find den Gedanken so total charmant, weil ich glaube, dass das vielleicht ihr auch ... ein tiefes inneres Anliegen gewesen wäre, zu sagen, ich nehme diesen Preis stellvertretend für die Kinder der Welt an.
00:15:51: Ich glaube, das kann man ihr sozusagen Postum auf die Fahnen schreiben.
00:15:57: Und ich finde den Gedanken eigentlich charmant und vielleicht ist das sogar auch verfolgenswert in der jetzigen Kampagne.
00:16:03: Ich finde das nicht unspannend.
00:16:06: Aber ich will dir in einer Sache, ja vielleicht auch widersprechen, du sagst, Eigentlich haben die Kinder ja schon doch was geleistet.
00:16:15: Du hast ja selbst gesagt, sie sind ja per se schon von ihrer Veranlagung Friedensstifter und sind da eigentlich durch ihre Existenz.
00:16:28: Haben sie ja schon was geleistet.
00:16:29: Sie sind ja rein pur und
00:16:32: sind die
00:16:33: perfekten Friedensstifter.
00:16:35: Also von daher Quargeburt.
00:16:40: leisten sie schon was.
00:16:42: Und alles, was danach kommt, in Anführungsstrichen nicht mehr erwachsen werden, wird ja schwächer.
00:16:47: Stimmt, da bin ich dem selber aufgesessen, diesen Leistungsbegriff.
00:16:52: Dass man erst was geleistet hat, wenn man was Sichtbares hingestellt hat.
00:16:57: Das ist auch wieder ein typisch erwachsener Begriff.
00:17:00: Ja, ich hab erst was geleistet, wenn ich das und das und das vollkommen reicht.
00:17:05: Das Kind ist an sich, sozusagen.
00:17:10: Da schon, ja, ne?
00:17:13: Nehm ich an.
00:17:15: Total.
00:17:17: Nehm ich an.
00:17:18: Jetzt hast du da ja noch nach dem Weg gefragt, vielleicht kurz, sehr kurz.
00:17:23: Wir wollen dieses Jahr noch am zehnten Dezember eine Medienkampagne starten.
00:17:29: Also, ne.
00:17:31: Da öffentlich machen, weil am zehnten Dezember wird der diesjährige Nobelpreis verliehen.
00:17:35: Die Bekanntgabe war ja schon.
00:17:37: Aber die Verleihung ist jedes Jahr am zehnten Dezember.
00:17:41: Das ist nochmal ein wichtiges Datum für uns, wo wir einfach nochmal in die Breite gehen wollen und natürlich uns wahnsinnig freuen, wenn ganz viele da mit, mit Reichweite erzeugen für diese Idee.
00:17:54: Und der zweite dann ganz wichtig im Moment ist der einunddreißigste Januar, weil am einunddreißigsten Januar bis vierundzwanzig Uhr und wirklich bis vierundzwanzig Uhr darf man Eiern reichen.
00:18:06: Alles was vierundzwanzig Uhr eins kommt ist.
00:18:09: vorbei für sechsundzwanzig.
00:18:11: Das heißt, wir werden einreichen am dreißigsten Januar.
00:18:18: Und das ist natürlich auch noch ein ziemlicher Kraftakt, weil der hat viele Regularien und so weiter.
00:18:27: Und wir sind an dem Junus dran.
00:18:29: Also wir brauchen mindestens einen Nobelpreisträger, muss nicht der Friedensnobelpreis, sondern Trägerin natürlich.
00:18:37: Weil wir brauchen die Person, die einreichen darf.
00:18:40: Und das ist ja schon auch sehr begrenzt.
00:18:42: Das sind alle ehemaligen Friedensnobelpreisträgerinnen und Obelpreisträger.
00:18:46: Das sind große Institutionen, sind Politiker.
00:18:50: Und da brauchen wir natürlich noch die Richtigen, die sagen, und wir erreichen diesen Preis ein.
00:18:58: Weil unser Einer kannte es nicht, natürlich.
00:19:03: Aber da sind wir ganz, ganz zuversichtlich.
00:19:05: Die zeigen sich auch schon ab.
00:19:07: Aber auch da freuen wir uns natürlich über Vernetzung und Hilfe.
00:19:11: Die Nachkommen von Astrid
00:19:12: Lindgren.
00:19:14: Ah, die ...
00:19:15: Da
00:19:16: sind wir
00:19:16: hier schon am Brainstormen.
00:19:18: Total, die wären supergut, weil die haben eine riesige Stiftung und eine riesen Nachkommen.
00:19:23: Ich weiß nicht, ob sie einreichen dürften.
00:19:26: Aber es wär toll, sie wären dabei.
00:19:27: Genau, so ein Signal.
00:19:31: Also ich finde es total, total spannend und wie jetzt von der deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel und Gretel und jetzt auch mit unserem Podcast werden.
00:19:42: so einen kleinen Beitrag wollen wir auch leisten.
00:19:44: Ich freue mich riesig, dass wir heute sprechen können und ich habe mir im Vorfeld.
00:19:49: Ich bin, bin ich an meinem Regal vorbeigelaufen und hab Karten, die ich schon ewig da liegen habe und total toll finde.
00:20:02: Aber noch nie eingesetzt hab, hab ich die gesehen.
00:20:05: Die will ich jetzt in Bernhard mal zeigen.
00:20:07: Und ich glaub, das passt so total gut zu dieser ... zu deiner Initiative.
00:20:14: Und vielleicht liest du die mal vor irgendwie ... und beschreibst so ein bisschen, was da drauf
00:20:22: steht.
00:20:24: Great things never came from comfort zones.
00:20:27: Mhm.
00:20:29: Wer loslässt ... hat beide Hände frei.
00:20:35: Wenn es die Angst macht, könnte es einen Versuch wert sein.
00:20:44: Und dann eine Karte, die muss man wissen, erklären.
00:20:47: Das mache ich aber gleich.
00:20:49: Sollte hätte könnte Würde machen und die ersten vier Begriffe sollte hätte, könnte Würde sind rot durchgestrichen.
00:21:00: Also sozusagen, es gibt nichts Gutes, außer man tut es, Erich Kästner.
00:21:06: glaube ich, die Übersetzung der Karte.
00:21:08: Sei realistisch, plane ein Wunder.
00:21:15: Passt doch irgendwie, das darf da eine Initiative
00:21:17: oder?
00:21:17: Ja, super gut.
00:21:19: Total.
00:21:21: Ja, total.
00:21:23: Ja, sich wieder freimachen in dieses Zulassen.
00:21:31: Ja, sozusagen rauskommen aus diesen Vorstellungen, die wir Erwachsenen haben und da auch den Begriff mal schmecken, Vorstellen.
00:21:39: Also wir leben immer in diesen Vorstellungen oder Überlegungen und decken dann damit auch ganz viel zu und stellen Stellen zu, sondern wieder in dieses kindliche, also diesen Perspektivwechsel, in dieses kindliche Bewusstsein des Zulassens kommen, weil wir brauchen heute so unglaublich dringend.
00:22:04: diesen Wechsel aus dieser Geschichte des Misslingens, in der wir so drinstecken, in die Geschichte des Gelingens.
00:22:16: Ja, ich möchte wirklich alle aufrufen und bitten, diese Frage weiter zu erzählen.
00:22:22: Und einfach die überall zu stellen.
00:22:25: Was wäre, wenn Kinder ... Einkaufskasse irgendwie, wenn man im überfüllten Zug steht oder so.
00:22:33: Also in den Smalltalks.
00:22:36: Smalltalk ist übrigens sowas endlich wichtiges, weil wir da merken, wir sind auf derselben Welt.
00:22:42: Ja, und stellt einfach diese Frage anderen Menschen und kommt da drüber ins Gespräch.
00:22:47: Und dann kommt das Kind sozusagen in den Fokus.
00:22:53: Und das wünsche ich mir so vom ganzen Herzen.
00:22:54: Also das wird ... Schaltforum und diese Initiative des Kinder Nobelpreises ist ein weiterer Versuch von mir.
00:23:02: Und das verbindet uns ja auch, die Kinderstiftung Hänsel und Gretel und uns, dass wir einfach in Anliegen haben, Kindheit gelingen zu lassen.
00:23:12: Vielen Dank, lieber Bernhard Hahneln, für dieses unglaublich tolle Gespräch.
00:23:17: und die letzte Karte, die habe ich mir aufgehoben.
00:23:22: Und die möchte ich dir schenken, die anderen behalte ich.
00:23:29: Und ich lese sie gerne auch noch mal vor, weil sie wirklich das ausdrückt, was ich auch empfinde.
00:23:35: Es gibt Menschen, die fühlen sich gut an, von Anfang an.
00:23:40: Und so ging's mir mit dir.
00:23:42: Vielen Dank für das tolle Gespräch.
00:23:44: Danke dir.
00:23:45: Und mir bleibt nur noch zu sagen, danke, dass Sie hingehört haben.
00:23:50: Das war der Kinderschutz-Podcast der Deutschen Kinderschutz-Schriftung Hänsel und Gretel mit Jerome Bauen.
00:23:58: Damit wir alle besser hinhören und mehr verstehen.
00:24:02: Wollen Sie mehr hinhören, dann abonnieren Sie unseren Kinderschutz-Podcast überall da, wo es Podcasts gibt und unter kinderschutz-mios-podcast.de.