Kinderschutz Podcast

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00:00:00: Kinder-Schutz Podcast.

00:00:02: Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und starten.

00:00:08: Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben.

00:00:11: Wir liefern wertvolle Informationen

00:00:13: und Tipps

00:00:15: damit wir hinhören.

00:00:16: der Kinderschutz Podcast.

00:00:20: Ich darf Sie zu einer weiteren Folge des Kinderschutz Podcasts begrüßen.

00:00:26: Heute gehen wir sogar ins Ausland, digital ist das natürlich sehr einfach.

00:00:30: aber ich freue mich natürlich dass wir jetzt heute in Österreich angelandet sind und zwei besondere Gäste haben und zwar Katharina und Lukas Hetzendorfer die beiden Vereinen zwei Welten für Kinder- und Jugendliche heute glaube nicht sein können.

00:00:52: Auf der einen Seite die digitale Welt, die sozialen Medien aber auch die reale Welt und da bin ich ganz gespannt was Katharina mir vor allem auch zu erzählen hat.

00:01:02: Nicht dass Lukas zur realen Welt auch etwas zu sagen hätte Aber sie ist für den Bereich Sport Team-Entwicklung auch sehr erfahren und bin sehr gespannt, mit den beiden zu sprechen.

00:01:15: Aber bevor wir das tun einfach nochmal zu beidem.

00:01:18: ein bisschen was zur Vita.

00:01:20: Lukas Hetzendorfer ist ehemaliger Mitarbeiter von Google viele internationale Stationen in Miami Singapur Dublin gewesen und da gearbeitet hat.

00:01:34: sozusagen technische Insider wissen, mal schauen wie lange schon draußen ist ob das alles noch aktuell ist weil es geht ja alles sehr schnell und hat aber auch ein bisschen pädagogischen Hintergrund als Lehrer Kind sozusagen.

00:01:50: Und er arbeitet jetzt aktuell auch noch in der Online Marketing Agentur Otago und lehrt auch an der University of Applied Science in St.

00:02:03: Pölten bin ich sehr gespannt, was dahinter steckt.

00:02:06: Ja dann Katharina Hetzendorfer.

00:02:10: die könnte tatsächlich zu mir nach Hause kommen weil bei mir direkt vor der Haustür ist ein Beach Volleyball Platz.

00:02:16: Ich gucke quasi jedes zweite Wochenende auf irgendwelche Turniere die da stattfinden Bin aber nur Zuschauer.

00:02:24: Aber früher selbst gespielt Sie viel mehr nämlich als Profi Beach Volle Ballerin U-IX Vizeweltmeisterin, U-II Europameisterin.

00:02:34: Vierfacher österreichischer Meisterin.

00:02:37: also die Zeit jetzt dürfte genau ihre sein im Sommer raus auf den Beach Volleyballplatz und natürlich Dadurch auch als Content Creatorin in den sozialen Medien unterwegs und kennt natürlich wie die ganzen Mechanismen, wie das Thema Influencer-Marketing funktioniert.

00:02:59: Aber heute als Financial Managerin unterwegs und beide zusammen geben Workshops in Schulen.

00:03:08: Wow!

00:03:08: Als die Hetzen Dorfers... Und jetzt sage ich erstmal Ich habe genug geschwätzt, herzlich willkommen ihr beiden.

00:03:14: Freu mich dass Ihr da seid!

00:03:16: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:03:17: wir freuen uns dazu sein und ja vielleicht ein bisschen über unser Projekt zu sprechen das wir mit großer Leidenschaft betreiben und ich glaube da haben wir sehr viel zum Erzählen mitgebracht.

00:03:28: Ja bin ich auch sehr gespannt drauf.

00:03:29: eure Vision heißt ja screen time halbieren teamtime verdoppeln passt natürlich zu euch als Team seid ihr unterwegs Und tatsächlich, vielleicht starten wir einfach mal so.

00:03:45: Da ihr ja in Schulen unterwegs seid, skizziert doch einfach mal wie so ein Schulseminar oder wie es nennt – Schulkurs oder Happening, wie auch immer wird das so abläuft.

00:03:59: Erklärt das doch mal den Zuhörenden!

00:04:02: Wir bieten einen Workshop-Format an des einen halben Tag dort Also ungefähr fünf bis sechs Unterrichtseinheiten.

00:04:10: Wir nennen es Medienbildungs-Event, wobei mir dein Wort Happening auch sehr gut gefällt, also vielleicht so halten wir das unbenennen.

00:04:20: Wir haben da drei Teile die wir anbieten an den Schüler und Schülerinnen und natürlich auch den Lehrer.

00:04:26: Rinnern.

00:04:27: zum einen gibt's Insights aus dem Google Maschinenraum im Sinne von wie funktionieren Social Media, wie funktioniert das Smartphone?

00:04:37: Was sind die Mechanismen, die dahinter liegen?

00:04:39: Was ist die großen Chancen und was sind die Vorteile.

00:04:41: Aber wo muss man auch vorsichtig sein im Umgang?

00:04:45: Das geht dann schon ein bisschen in Richtung Fake News und Cybermobbing und solche Themen.

00:04:49: Der zweite Teil kommt von der Katte von der Ex-Beach Volleyball Vizeweltmeisterin.

00:04:57: Ja genau also.

00:04:57: ich mache dann eben weiter und erzähle erstens mal über mein Leben als Profi-Sportlerin, viel auch über Motivation und Disziplin.

00:05:06: Weil ich auch oder weder das Gefühl hatte viele Jugendliche fühlen sich oft unmotiviert und wissen gar nicht woher kommt Motivration?

00:05:12: Wie kann ich mich motivieren.

00:05:13: wie finde ich was was mir wirklich Spaß macht dass es so der eine Part und auch wie man mit Routinen und Disziblinien entwickelt.

00:05:19: und der zweite Teil ist ja noch ein ganz spannender wo die Schülerinnen immer sehr aufmerksam an meinen Litten geklebt sind wo ich erzähle mich auf Social Media tätig war weil ich auch sozusagen Sport Influencerin war und was da halt auch ein bisschen so behind the scenes zu sehen ist.

00:05:36: Und der dritte Teil geht dann in den Tourensaal, wo wir mit den Schülern und Schülerinnen eine Volleyball-Einheit machen beziehungsweise ich mit denen einen Volleybohrtraining mache wenn die Gegebenheiten sind auch gerne ein Beach volleyball Training um da einfach Spaß an der Bewegung zu haben und vor allem das Teamgefüge untereinanderzustärken.

00:05:56: Ja, spannend.

00:05:57: Die Kombination ist spannend.

00:05:59: also auf der einen Seite gibt es ja dann immer viele Menschen die auch wertvolle Kurse in Schulen geben zum Thema Cyber-Grooming, digitale Gefahren und so weiter aber dann gibt's natürlich die anderen Themen Sportbewegung und ihr kombiniert das sozusagen beides.

00:06:19: Wahrscheinlich könnte ich es mir vorstellen, der auch ganz gerne Sport macht.

00:06:24: Dass man natürlich den Kopf ein bisschen frei bekommt und auch aufnahmefähiger vielleicht ist, wenn man Sport ... Und also da bin ich jetzt echt auch noch mal ein bisschen gespannt im Verlauf des Gesprächs zu erfahren, wieso die Mechanismen Sport und so die Regeln und das Mindset im Sport vielleicht auch für die sozialen Medien ja hilfreich sein können.

00:06:47: Das finde ich eigentlich einen ganz spannenden Ansatz.

00:06:50: aber Lukas lasst uns erst einmal du warst dabei Google.

00:06:53: natürlich ist man da sehr wenn man googelt der war da da hört man bestimmt ein paar Insights.

00:07:01: Ja, wie habt ihr denn erst mal?

00:07:04: Das würde mich interessieren.

00:07:06: Aus dieser Google-Welt, wo ich mir vorstelle dass es ja ziemlich cool ist dazu arbeiten dann zu sagen auch jetzt machen wir gemeinsam Medienkompetenz an Schulen so ein bisschen der innere Antrieb vielleicht auch da rauszugehen aus der Google Welt und was ganz anderes zu machen.

00:07:26: Aber ich glaube, du machst ja oder ihr macht es ja nicht nur.

00:07:28: Ihr habt ja einfach auch noch so eure Jobs natürlich.

00:07:32: Das ist ja vielleicht auch ganz hilfreich immer am Puls der Zeit zu sein.

00:07:36: aber was ist so der tiefe Beweggrund warum ihr das eigentlich macht?

00:07:42: Da spule ich neununddreißig Jahre zurück, nämlich Zeitpunkt meiner Geburt.

00:07:47: Meine beiden Eltern kommen aus dem tiefsten Nordösterreich von der tschechischen Grenze und das sind Lehrerinnen und Lehrer.

00:07:54: D.h.,

00:07:54: die bin seitdem sehr stark in das ganze Thema Bildung und Pädagogik reingewachsen oder Freundeskreis meiner Eltern usw.

00:08:04: Ich habe eine sehr starke Vorabregung in diesem Bereich Und ich bin im Jahr twohundneinzehn von Google in Dublin wieder nach Wien zurückgekommen und habe dann begonnen Gastvorträge an Universitäten und Schulen zu geben.

00:08:20: Das war unentgeltlich, das war ein Habe von mir alle paar Wochen weit zur Gast an großen Unis oder auch an Schulen – in meiner Heimatgemeinde!

00:08:30: Ich habe darauf sehr viel positives Feedback erhalten und habe gemerkt, ich kann sehr viel beitragen mit meiner Street Credibility unter Anführungszeichen.

00:08:39: Und das finden die Schüler-Schülerinnen Studierenden super ein bisschen zu hören wie es dort wirklich ist und die Insiderperspektive zu haben.

00:08:49: Und das ist im Laufe der Jahre immer mehr geworden und seit die Katte nicht verheiratet sind, nämlich seit August letzten Jahres ist auch die Anfrage mehr gekommen ob ich die Karte einmal mitkommen kann weil es ja auch so spannend ist von einer Beach-Wolle Ballerin ein bisschen was zu lernen.

00:09:06: So führte dann eines zum anderen und mit Februar diesen Jahres haben wir dann unsere Unternehmung Die Hetzendorfas gegründet also dieses so die Background Story Was uns motiviert, zum einen das Thema Bewegung.

00:09:23: Also der menschliche Körper ist dafür gebaut sich am Tag dreißig Kilometer vor zu bewegen.

00:09:29: Wir tun immer immer weniger und die Kartönigs sind der Meinung dass das sehr stark mit der Social Media, mit der Screen-Nutzung zusammenhängt.

00:09:37: Die ist in Österreich oder Deutschland ungefähr bei drei bis dreieinhalb Stunden durchschnittlich pro Tag pro Teenager.

00:09:45: Das muss man sich immer auf der Zunge zergehen lassen.

00:09:47: Das bedeutet, jeder Teenie, der in Deutschland und Österreich achtzehn Jahre wird hat schon neun Monate seines Lebens auf Social Media verbracht.

00:09:57: Und die Frage für uns ist, wollen wir das als Gesellschaft?

00:10:01: Und das korreliert sehr stark mit dem Thema Bewegungsmangel.

00:10:04: Jetzt ist unser Punkt – und du greifest schon ein bisschen vorweg weil du hast da sicher paar Fragen vorbereitet – Verantwortung im Sinne von richtiger Umgang!

00:10:13: Wir beide kennen die Zuckerseiten von Social Media.

00:10:16: Wir profitieren davon, wir sind beide sehr technologieprogressiv.

00:10:22: Das finden wir sehr spannend und leben davon.

00:10:24: Ich verstehe jede Person der Social Media ist, die interagiert, die postet, die like sammelt, die follower sammeln will auf der anderen Seite sagen wird das es eine gewisse Verantwortung oder eine Regulierung braucht sowie bei ganz vielen anderen Dingen Fahrrad Auto, Kinofilme, Bankkonto eröffnen.

00:10:43: Also jeden großen Aspekt der Gesellschaft regulieren wir im Sinne von Altersbeschränkung und der verantwortungsvolle Umgang ist uns wichtig.

00:10:52: und das war jetzt eine sehr lange Antwort auf deine Frage.

00:10:55: Alles gut!

00:10:56: Das war ja gar keine Frage.

00:11:04: ist eigentlich genau das, worum wir im Moment sowieso über diese Beschränkungen, Altersbeschränkung hin oder her.

00:11:10: hilft uns das weiter.

00:11:14: Wir können damit auch die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern einschränken

00:11:19: etc.,

00:11:20: da sind ja die Diskussionen im Moment aber die will ich jetzt gar nicht mehr vertiefen.

00:11:26: vielleicht nimmst du uns mal mit wie Wie ist es denn, wenn jetzt ein dreizehnjähriges Kind auf TikTok oder Instagram geht?

00:11:34: Was passiert da eigentlich technisch mit dem Kind?

00:11:37: damit's ... Ja.

00:11:39: Ich nehm das vorweg auch dranbleibt sozusagen.

00:11:43: und wie siehts dann aus im Maschinenraum der Technologiekonzerne?

00:11:52: Das ist ja geplant!

00:11:54: Joa, da gibt´s einen wunderschönen Überbegriff Diese Frage beantwortet und zwar ist es Aufmerksamkeitsökonomie.

00:12:03: D.h.,

00:12:03: die größten Unternehmen dieser Welt, die arbeiten natürlich daran, dass sie möglichst viel Nutzungszeit haben, möglichst viel Screentime.

00:12:12: Das ist per se verständlich und nachvollziehbar.

00:12:15: Und diese Algorithmen sind aber mittlerweile so gut in ihren Belohnungsmechanismen das unser steinzeitliches Gehirn Ausdricksen im Sinne von sozialer Anerkennung, zum Beispiel im Sinne der Beliebtheit.

00:12:30: Zum Beispiel im Sinn von Status in der Gruppe.

00:12:34: Das ist immer der eine Aspekt und der andere Aspekt ist diese klassische Benachrichtigungsmechanik also diese Notifications die uns natürlich in den Screen- und in die App hineinziehen wollen egal ob das eine E-Mail-Benachrichtigung ist oder ob es eine Benachrichten über einen neuen Follower ist.

00:12:52: die verwenden sehr stark dieses Thema Reiz.

00:12:55: Also das sind zum Beispiel oft rot designt, manchmal blinken sie, die sind bewusst designte um uns zu stören.

00:13:02: also da auch eine gute Analogie die wir gerne treffen Smartwatches.

00:13:07: jede Uhr ist so eingestellt dass sie blinkt.

00:13:10: wenn es einen Nachricht gibt warum blinkt die?

00:13:13: damit sie uns ablenkt und daraus sozusagen ist dieses Ökosystem entstanden dass wir sehr, sehr stark in dieser Nutzung drinnen sind.

00:13:24: Wäre ja eigentlich ein einfaches für die Unternehmen das zu verändern?

00:13:31: Technisch wenn Sie es wollten da brauchen nicht überreden wollen sie auch nicht weil dann funktioniert ihr Geschäftsmodell wahrscheinlich nicht mehr so.

00:13:41: aber theoretisch wenn jetzt Regulierungen kämen würde das ja funktionieren.

00:13:45: also kann ich sagen Die Uhr soll nicht mehr blinken und Nachrichten kommen nur einmal am Tag.

00:13:52: Und nicht zeitnah oder synchron zu dem Zeitpunkt, wo eine Nachricht eingeht?

00:13:59: Könnte man ja sagen ... Wir machen das.

00:14:02: Es gibt aber genügend Einstellungen, weiß ich jetzt gar nicht, wo man sich regulieren kann oder könnte.

00:14:08: Gibt auch die ganzen Eltern-Apps wie man es einschränkt.

00:14:13: Aber man macht's dann doch nicht wahrscheinlich in den meisten Fällen.

00:14:18: Das ist ja wie eine Sucht am Ende, die befriedigt wird.

00:14:24: Bei Google ist es nicht so.

00:14:26: Google kennt man als Suchmaschine.

00:14:29: Da funktionieren die Mechanismen wahrscheinlich nicht ganz so.

00:14:33: Ich suche was und finde es.

00:14:35: Dann gehe ich auch wieder raus.

00:14:37: Aber bei den sozialen Medien werde ich dran gehalten.

00:14:40: Google schafft's jetzt nicht.

00:14:41: aus meiner Sicht, wenn ich meine Bedürfnisse befriedigt habe bin ich ja zufrieden und gehe wieder raus.

00:14:51: Wäre eigentlich schön, wenn es in den sozialen Medien genauso wäre aber da funktioniert's halt nicht.

00:14:58: Ist richtig was wichtig ist zu bedenken dass die Unternehmen die tun natürlich das was sie tun müssen nämlich gut wirtschaften und wachsen.

00:15:07: Das heißt, es ist per se den Autorbauern nicht vorzuwerfen.

00:15:11: Dass die Autos machen, die viel zu schnell fahren können zum Beispiel.

00:15:15: und so verhält das sich mit dem Social Media Company.

00:15:17: Und deswegen wollen wir auch weg von diesem Narrativ im Sinne von böse Social Media Companies, weil diese sind Unternehmen, die gibt's und tun das was sie tun müssen und was sie sollen.

00:15:28: Ich sehe es als unsere Aufgabe gesellschaftlich politisch, dass wir den verantwortungsvollen Umgang damit lernen.

00:15:34: Weil natürlich jedes Kogomeunternehmen will das mehr Kogomi gekauft wird, jede Café-Rösterei will das kaffee verkauft werden und so ist es auch bei Social Media.

00:15:46: Deswegen geht der Vorwurf da oder diese Debatte sollte sich unserer Meinung nach weniger direkt um die Unternehmen trennen sondern... wie wir als Gesellschaft damit umgehen und da gibt es ganz, ganz viele Wege.

00:15:57: Wie wird das machen können?

00:15:59: Wir freuen uns aus der Hetzendorf, was einen Teil dazu beitragen zu können.

00:16:02: Super auch Informationen wie zum Beispiel euer Kinderschutz-Podcast.

00:16:08: Beim Thema Google ist es so dass YouTube ja zu Google gehört und dann natürlich ähnliche Mechanismen greifen können in allen Vorteilen und in allen Nachteilen.

00:16:16: Stimmt Youtube hatte ich jetzt ausgeschlossen!

00:16:18: Das gehört natürlich dazu.

00:16:20: Da funktioniert das auch.

00:16:23: Ja, wenn man jetzt... wie geht ihr jetzt in euren Kursen vor?

00:16:31: Das Thema Eltern findet da ja glaube ich nicht statt.

00:16:34: oder habt ihr auch einen Elternabend angedockt.

00:16:37: Weil ich glaube dass das ja der Haupthebel sein wird zu sagen wir müssen die Eltern überzeugen erstmal aufklären und sensibilisieren ihnen Wissen vermitteln Auch in Angst machen, Fragezeichen?

00:16:55: Elternabende haben wir im Portfolio.

00:16:58: Das bieten wir auch mit dazu an, dass wir am Vormittag den Durchgang machten mit den Schülerinnen und Schülern und am Abend auch mit den Eltern darüber sprechen.

00:17:08: Dadurch ändert sich natürlich etwas unser Narrativ, weil man muss Wissensvermittlungen an junge Menschen ein bisschen anders machen als Wissenvermittlung an Eltern.

00:17:19: Und das Thema Social Media und Screen Nutzung trifft ja nicht nur die Jungen, sondern es geht ja quer durch die Gesellschaft.

00:17:28: Das heißt wir versuchen auch immer mehr uns in Richtung vielleicht ältere Gruppen zu positionieren weil wir sehen dass das Problem dort eigentlich genauso groß ist wie bei den Jungen.

00:17:40: Das heisst dieses Fingerpoint-Tink im Sinne von ja die Teenager diesen zu viel am Handy, diesen zu vielem Screen halten wir für nicht angebracht.

00:17:49: gut ein Beispiel vorangehen.

00:17:51: Das Herz ist natürlich auch so, dass die Eltern da genauso gefährdet sind in Facebook reinzukippen, in Fake News reinzukipen und in Cybercrime reinzukipping.

00:17:59: Wir wissen alle was bei gesellschaftlichen Diskussionen passieren kann wenn wir zu viel vorm Screensinn und dadurch zu einschlägige Informationen aus einer bestimmten Bubble halten.

00:18:10: Gesamtgesellschaftliche Herausforderungen und deine Frage zu beantworten mit Eltern arbeiten wir auch wobei unser Kern Kernprodukt, sich an Schülerinnen richtet.

00:18:21: Aber eigentlich auch wenn man sich mal selbst so an die Nase fasst, das mache ich jetzt gerade, wäre ja auch gerade ... Wenn ich mich jetzt entscheide, ich glaube, dass kann jeder mitfühlen entweder sitze ich jetzt da und gucke ein bisschen Insta durch oder ich ziehe meine Sportschuhe an und gehe rauslaufen, wer doch eigentlich eine gute Möglichkeit, einfach wegzukommen von dem Gerät.

00:18:52: Wenn ich da nicht so blöde bin und mir es noch an die Armhalterung mache und mitnehme ... Und dann während dem Joggen am besten vielleicht noch die Nachrichten aufpoppen?

00:19:03: Eigentlich wäre das doch genau der gute Weg.

00:19:07: zu sagen, bewusstes Handy weglägen und sagen jetzt ziehe ich die Schuhe an und geh joggen!

00:19:15: Ja Das ist genau das, was dann auch ein bisschen in meinem Teil kommt.

00:19:21: Vor allem im Mannschaftssport!

00:19:22: Weil zum Beispiel wenn ich ins Fitnesscenter gehe habe natürlich auch mein Handy dabei.

00:19:25: du hörst Musik, du schreibst vielleicht den Übungen auf und natürlich muss ich danach ganz ehrlich sagen zwischen den Sätzen des Satz-Basen schaue ich dir nochmal gerne auf Instagram.

00:19:33: Ist nicht gut mache ich selber auch.

00:19:35: Aber deswegen glaube ich, dass es umso wichtiger ist auch Jugendliche zum Team-Sport zu motivieren.

00:19:41: Weil sich z.B.

00:19:41: ganz extrem beim Beachwaterbau oder Wallabar merkt du bist in einer Gruppe oft mit Gleichartigen und Freunden.

00:19:47: Du machst den Sport, dein Handy ist in diesen Einzelstunden nicht relevant.

00:19:51: Du hast soziale Kontakte, deswegen brauchst du dein Handy nicht.

00:19:53: Und deshalb, was ich gerne predige, sucht euch irgendeine Bewegung dir Spaß macht die ihr auch mit Freunden machen kannst.

00:20:01: Also ich gehe auch manchmal mit einer Freundin ins Fitnesscenter und da bleibt das Handy natürlich auch im Spind, weil dann können wir auch gemeinsam interagieren.

00:20:06: Aber ich habe einfach das Gefühl dass die Jugendlichen ständig einen Austausch in Dopamin kicken und irgendwas brauchen.

00:20:12: aber wenn ein sozialer Kontakt dabei ist vor allem eben im Teamsport braucht man es ihnen nicht und hat man das über Freunde, über Teamkollegen und Kolleginnen.

00:20:22: Und deshalb wie gesagt glaube ich ist es ganz wichtig, dass man schon von klein auf Teil einer Mannschaft in einem Sportverein ist, sich bewegt und einfach da merkt, dass es viel mehr Glückgefühle ausschüttet als am Handy zu scrollen.

00:20:36: Und die Erfolge- und Misserfolge auch gemeinsam zu erleben?

00:20:39: Das finde ich immer das Entscheidende.

00:20:44: Das prägt ja auch in der Entwicklung.

00:20:47: Ich finde den Wettkampf immer noch wichtig.

00:20:50: Die Diskussion führen wir hier ja auch, würde mich mal interessieren wie ihr das so seht, auch als Sportler.

00:20:58: Ich bin schon wieder alt, alte Kamelle.

00:21:00: Aber hier das Thema ... ich weiß, es gibt viele pädagogische Aspekte.

00:21:06: In dem Fall jetzt wirklich die Meinung Sieger-Urkunde und Ehrenurkunde war ja eine Riesendiskussion in Deutschland.

00:21:12: Ich weiß nicht, wie's in Österreich ist, dass man sozusagen die ... ich glaub, die Siegeruhrkunde abschaffen wollen würde, weil man einfach ... Nicht diejenigen, die eben nicht so gut sind?

00:21:26: Einfach!

00:21:26: Dadurch nicht in der Ecke drängen, stigmatisieren möchte oder einfach.

00:21:33: Aber ich finde dann schon ein bisschen ... Ja also da hab' ich für mich gesagt, einfach auch als Sportler,

00:21:40: hm?

00:21:40: Schwierig ja!

00:21:41: Also es ist doch auch wichtig mal zu verlieren und zu gewinnen damit umzugehen.

00:21:47: wie ist das denn in Österreichs jetzt komplett anderer Fahrt so ein bisschen?

00:21:51: aber das wird mich echt interessieren.

00:21:54: Also ja, ich habe das auch schon ein bisschen mitbekommen.

00:21:56: Dass man dann einfach alle eine Urkunde-Nummer für Mitgemacht bekommen und keine Leistungen mehr explizit hervorgehoben werden sollen oder in der Schule keine Leistung mehr extra gelobt werden soll und im Vordergrund gestellt werden soll.

00:22:07: Und einerseits ist es sehr gut dass nicht manche Schüler, manche Sportlerinnen bevorzugt werden aber andererseits bin ich auch noch so aufgewachsen dass schon tolle Leistungen gelobt und anerkannt werden können.

00:22:19: Und ich finde es auch gut, dass man Kinder- und Jugendliche mit einer Frustrationsdoleranz aufwachsen, das sie lernen, mit Rückschlägen und Niederlagen umzugehen und nicht immer alles super toll ist und man sich eh nicht wirklich anstrengend braucht, weil eh immer alles gut gemacht ist.

00:22:34: Deswegen ist sicher auch in meinem Vortrag ein Teil Rückschläge und wie man damit umgeht.

00:22:38: Weil ich glaube, das prägt einen noch als Mensch, dass Wenn ich mal eine negative Erfahrung habe, wenn ich ein Spiel verliere oder wenn ich jetzt eine schlechte Not in der Schule hab.

00:22:47: Wie geht es weiter?

00:22:48: Was mache ich draus und wie stehe ich sozusagen wieder auf?

00:22:52: Und andererseits glaube auch das ist schon sehr wichtig ist dass harte Arbeit gute Leistungen einfach belohnt werden wobei sich dann glaube ich im jugendlichen Alter beim Sport zu erschienen aufzeigen in der Leistungssport und der Breitensport.

00:23:06: Und ich glaube, da muss man eben unterscheiden dass beim Leistungssport schon eben wie es schon sagt in Richtung Leistung geht wo das auch anerkannt wird oder gelobt wird wo das wirklich gefragt ist und dann natürlich auch die Abstufung kommt wer is am besten und wer nicht?

00:23:19: weil da kommt denn diese Lektion.

00:23:21: aber im breiten Sport wo es um den Gesundheitsspot geht und einfach darum dass Jugendliche und Kindersport machen es meiner Meinung nach wichtig ist den Spaß daran zu haben unabhängig davon Gut, ein Kind ist oder auch nicht.

00:23:34: Ja aber das führt mich ja gerade nochmal in deine Welt sozusagen des Influencer-Science wo wir ja auch über diese... Schönheitsideale und, dass einfach nur Leistung zählt.

00:23:53: Da geht es dann ja wieder in eine schwierige Richtung vielleicht oder nicht?

00:23:58: vielleicht ganz sicher für Jugendliche die sich dann vergleichen mit den Role Models oder eben Influencern.

00:24:08: Und dann natürlich merken das sie dem vielleicht auch nicht gerecht werden und dann einfach auch in Depressionen kommen, in schwierige Situationen sich selbst vielleicht auch bringen.

00:24:19: Selbstverletzten usw.

00:24:22: Das sind natürlich sehr, sehr schlimme Auswirkungen.

00:24:28: Wie hast du das erlebt oder kriegt ihr das vielleicht auch in eurem alltäglichen Tun?

00:24:33: In den Schulklassen vielleicht ja auch mit Dass genau diese Themen dann aufkommen dass ich Kinder minderwertig fühlen aufgrund dieser Posts, die dann von irgendwelchen Influencern aufgebracht werden?

00:24:51: Ja, auf jeden Fall.

00:24:51: Und ich finde das ist in den letzten Jahren halt auch immer mehr und mehr geworden wo ich damals angefangen habe mit mich selbst zu vermarkten weil wir haben im Beach World Ball Sponsoren aus der Privatwirtschaft und die verlangen im Gegensatz im Gegenzug zu Geld Social Media Präsenz.

00:25:05: Das heißt, wir haben da wirklich Richtlinien gehabt.

00:25:07: wie viele Stories, wie viele Postings... Wie aktiv müssen wir auf Social Media sein?

00:25:12: Aber wiederum wurde von uns natürlich auch verlangt, wie sollen wir sein?

00:25:15: das heißt Wir haben uns jetzt nicht immer gezeigt, wie wir wirklich waren sondern hat auch gezeigt die Sponsoren wollten dass wir wahrgenommen werden und natürlich, wie wollten wir uns auch darstellen.

00:25:25: Und natürlich haben wir nur die Fotos gepostet wo der Bauchflach ist, wo die Haut glatt ausschaut, nachbearbeitet... ...und jeder hat sich wahrscheinlich gedacht oh mein Gott!

00:25:34: Die hat den besten Bikini-Figur, die ich je gesehen habe.

00:25:38: Wenn ich jetzt an den Schulen bin, zeige ich da natürlich ein paar Vergleichsfotos her von zum Beispiel Fotos, die Ich wirklich geposted hab' und Fotos die beim gleichen Spielen waren, die einfach unvorteilhaft ausschauen, wo auch von vielen trainierten Beach-Hollepalerinnen einfach mal der Baucht dick ist oder die Haut am Hinteren irgendwie nicht straff ausschaut, um einfach zu zeigen, hey bitte glaubt es nicht alles was ihr seht.

00:25:59: Auf Social Media kann sich jeder so zeigen wie er wahrgenommen werden möchte aber das entspricht einfach nicht der Wirklichkeit und ich glaube das ist ganz ganz wichtig dass sich da die Jugendlichen bewusst werden, dass sie einfach nicht alles glauben was Sie sehen im Gleichwie-der-Lukas schon sagt mit Fake News oder auf so Sachen reinfallen.

00:26:16: Und das kann ich eben wie gesagt nur aus meiner Erfahrung erteilen und das ist, finde ich eine der größten Harmomente immer bei den Schülern gewesen.

00:26:21: Bei unseren Workshops bis jetzt wo ich diese Fotos von mir her gezeigt habe und auch offen dafür bin, solche Fotos herzuzeigen weil viele das glaube ich nicht machen würden oder die Schülerinnen selber sich denken oh mein Gott ich würde nie so ein Foto von mir in der Öffentlichkeit zeigen.

00:26:34: aber ich das bewusst mache um ja einfach Aufklärung zu schaffen

00:26:38: und

00:26:40: Ich hab danach dem Vortreff schon mit einem Jugendlichen gesprochen.

00:26:43: Die haben mir dann auch gesagt, dass sie sich schon mal nicht so schön fühlen und dass ihnen das jetzt irgendwie sehr viel Sicherheit oder Bestätigung gibt.

00:26:50: Dass sie sich halt nichts mit Schönheitsideal anpassen müssen.

00:26:54: Weil das eben eh nicht die Realität ist was Sie da sehen.

00:26:57: Ich

00:26:57: glaube vor einer ganzen Weile auch von Prominenten ja diese Initiative, dass es sich alle ungeschminkt gezeigt haben im Netz Wenn ich jetzt so rückblickend drüber nachdenke war das wahrscheinlich aber vielleicht ja auch wieder nur punktuell, um um traffic zu erzeugen.

00:27:19: Um mehr follower zu bekommen oder wie auch immer.

00:27:22: es war einfach wieder ein trend und ich glaube jetzt zeigen sie sich alle auch wieder schick und hübsch und gestylt und gebotoxed und was so alles dazugehört.

00:27:34: Ja War ja dann vielleicht auch nicht alles immer so ehrlich wobei ich das natürlich tolle impulse finde.

00:27:42: also gibt Gab jetzt auch bei den Emmy Awards eine Sängerin, kommt nicht auf den Namen.

00:27:48: Die sich während ihrem Song dann sozusagen abgeschminkt hat – das geht ja auch viral, habe ich auch schon fünfmal gesehen – fand ich faszinierend und gut!

00:27:58: Aber die Frage ist inwieweit ist es dann nur inszeniert?

00:28:02: Wo ist es ehrlich?

00:28:03: oder eben inszenieren?

00:28:05: In der Welt leben wir und ich glaube ... Es wird noch viel schlimmer aufgrund der KI dass wir überhaupt nicht mehr wissen, what's real und was eben nicht.

00:28:20: Ja wo geht da so der Trend hin?

00:28:23: Sag ich mal auch nochmal vielleicht die Frage an euch und wie können wir dem Einhalt gebieten?

00:28:31: reicht es in der Schule zu sprechen?

00:28:33: oder eben müssen wir doch irgendwie noch stärker Ja, an Gesetze und Grenzen.

00:28:43: Wie seht ihr das?

00:28:46: Viele Wege führen nach Rom!

00:28:48: Das heißt es ist nicht, dass eine oder das andere, es ist natürlich eine Kombination.

00:28:53: also wir haben dieses Thema, das nennt sich Screen-Nutzung, das jeden jeder von uns drei vier fünf Stunden pro Tag betrifft Und daraus entstehen Probleme die wir als Gesellschaft immer mehr als groß und schlecht für uns erachten.

00:29:11: Also das Zahlenmaterial, dass es dazu gibt, sondern auch auf deinen Punkt vorher so Teenager und Social Media einen Umgang damit in Österreich, Deutschland oder Schweiz gab's vor einigen Monaten dieses Handy-Experiment wo siebzigtausend junge Menschen dabei waren drei Wochen ohne Handy.

00:29:26: Das wurde wissenschaftlich begleitet mit glaube ich sechsundvierzigtausende Fragebögen und die positiven Auswirkungen sprechen eine ganz klare Sprache Schlafqualität besser um fünfzehn Prozent Sozialleben besser, medizinisch die Themen wie Angst vor der Schule und so weiter werden besser.

00:29:44: Also die Datenlage spricht eine sehr klare Sprache, nämlich je mehr Screen-Nutzung, mehr Social Media Nutzung desto schlechter geht es uns.

00:29:53: Und dafür gibt jetzt ganz viele verschiedene Ansätze.

00:29:55: natürlich Bildung, Umgang extrem wichtig.

00:29:58: Es gibt in Österreich den Fahrradführerschein, es gibt den Autoführerscheins.

00:30:03: Natürlich ist das wichtig Und so muss das auch bei Social Media sein.

00:30:07: Es ist nicht nur das Verbot, es ist verantwortungsvoller Umgang damit.

00:30:12: Wir denken dass eine Zugangsbeschränkung die altersbasiert ist wichtig und richtig ist.

00:30:18: Das entspricht dem internationalen Zeitgeist.

00:30:22: Da gibt's sogar Zahlen aus Deutschland wo die Jugendlichen selbst das bestätigt haben und selbst diesen Wunsch geäußert haben weil sie oft dieses Narrativ kommen.

00:30:30: ja man trifft diese Entscheidung unter die jugendlichen Zufragen von der Vodafone-Stiftung aus dem Jahr n.a.

00:30:35: in fünfundzwanzig elf bis siebzehnjährige, woüber fünfzig Prozent sagen, Sie würden gerne weniger auf Social Media sein aber Sie schaffen es nicht.

00:30:44: oder die Zahlen aus Australien Dezember zwanzig fünfund zwanzich, wo über setzig Prozent der Personen sagen, sie treten für ein Social Media Verbot ein und dass ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland bei dieser Vodaphone Studie sagt das ihr Umgang problematisch ist.

00:31:00: Die sagen das in ihrer Selbstreflexion.

00:31:03: Und um beim Thema Verbote, weil es dreht sich immer sehr viel über dieses Social Media-Verbot.

00:31:07: In Österreich ist das für Herbst angedacht.

00:31:11: Ist dies einfach ein wichtiger Punkt?

00:31:13: Dass auch die Jugendlichen dazu selbst sagen.

00:31:16: wir halten das für gut.

00:31:19: Aber natürlich Umgang, Bildung wichtig.

00:31:22: Letzter Satz dazu, weil sie ja oft auf der Ruf kommen muss, die Eltern müssen mehr mit den Kids arbeiten und die Lehrerinnen müssen mehr.

00:31:29: Jetzt ist die durchschnittliche TikTok-Nutzungszeit in Österreich und in Deutschland bei ungefähr hundert Minuten pro Tag, circa anderthalb Stunden.

00:31:37: Die durchschnittliche Betrachtungszeit pro TikTok Video ist wahrscheinlich irgendwo zwischen ein bis zwei Sekunden oft kürzer.

00:31:44: Das sind jeden Tag fünf, sechs, siebenhundert Videos wie gesehen werden können.

00:31:49: Und die Kathrin ich sind noch keine Eltern aber wir halten das rein praktisch nicht für möglich dass wir dann mit einem Teenager dann jeden Tag drei Stunden darüber reflektieren, was anderthalb Stunden an Videos konsumiert wurde.

00:32:04: Das heißt nur die Aufklärung und die Bildung wird die Herausforderung unserer Meinung nach nicht lösen?

00:32:12: Schön wäre wenn ja über die Plattformen selbst in den sechshundert Videos fünfzig eingestreut werden, die ein gutes Verhalten propagieren und ein selbstreflektiertes Verhalten propagieren würden

00:32:28: Ist ein Weg, du musst dich gleich einhaken.

00:32:32: Die Plattformen investieren sehr viel ins Thema Content.

00:32:36: Moderation, das heißt wirklich Menschen im Einsatz die problematischen Videos am Screenen von der Plattform nehmen.

00:32:44: man kann jedes Video melden egal ob auf Instagram oder YouTube oder TikTok.

00:32:48: also natürlich sind da auch die Plattform und auch daran interessiert weil Aufmerksamkeit zur Ökonomie die verdienende Geld mit Werbung und deswegen natürlich wichtig, dass man die User nicht verschreckt.

00:33:00: Und natürlich sind da auch die Plattformen mit dabei in der Pflicht genauso wie wir alle.

00:33:07: Ich habe jetzt die Quelle nicht, ich hab gerade letzte Woche aber einen TV-Bericht aus, wo eine Insiderin in Deutschland lief sozusagen die genau in diesem Überwachungsteam, ich meine bei TikTok oder Facebook war.

00:33:28: Also die haben schon ein bisschen ein anderes Bild auch dargestellt, dass sie sagen diese Flut, die Sie anschauen müssen ist ja gar nicht zu bewältigen und sozusagen das da vieles durchrutscht ist aus meiner Sicht verständlich.

00:33:49: Aber ich glaube, aber heutzutage bräuchte es gar keine Menschen mehr.

00:33:53: Das müsste doch mit der KI wunderbar sinnvoll gelöst werden können.

00:33:59: Dass man alles das was nichts taugt – was bestimmten Regeln auch rechtsextreme Inhalte

00:34:06: etc.,

00:34:07: dass das Zeug einfach rausgefiltert wird.

00:34:09: Also das müsste doch technologisch möglich sein.

00:34:13: Zu neunzig Prozent ist es das auch?

00:34:15: Also der erste Moderationsfilter ist natürlich die KI, nur meine Größenordnungen dazu zu schaffen.

00:34:22: Jede Minute werden auf YouTube ungefähr vier bis fünfhundert Stunden an Videomaterial abgeladet jede Minute und das ist natürlich eine unglaubliche Masse.

00:34:33: und da wird natürlich die Ki im ersten Schritt eingesetzt.

00:34:37: dann gibt es bestimmte Dinge.

00:34:38: die werden noch weitergegeben an Menschen weil's oft Gradzonen gibt was zum Beispiel Themen wie Demonstrationen betrifft, was politische Randgruppen betrief die in einem Land verboten sind und dem anderen nicht.

00:34:52: Was ist dann zum Beispiel in Ländern eine Gruppe auf einmal an die Macht kommt, die vorher als der Organisation eingestuft war?

00:34:59: Also da gibt es sehr viele kreue Masse aber der erste Schritt natürlich ist dort die KI eine große Hilfe.

00:35:06: Da habe ich jetzt tatsächlich noch eine Frage, die mich brennt interessiert Denn unser Kinderschutz-Podcast ist ja auch auf YouTube.

00:35:15: Und wir haben jetzt ab fünf oder sechsten, achtzig Folgen online und wir haben ein Minibudget von fünfzig Euro im Monat.

00:35:25: oder genau wo wir in die Bewerbung unseres Kinderschutzzodcast stecken.

00:35:32: Interessanterweise gibt es zwei oder drei Podcasts.

00:35:37: toll sind, wunderbar sind aber komplett gesperrt wurden und dann sieht man das auch an den Nutzerzahl.

00:35:44: Ich bin mal gespannt was mit unserem Podcast passiert.

00:35:47: vielleicht wird er ja auch gesperrt weil wir irgendein Wort oder einen kritischen Aspekt besprochen haben und ich kann den gar nicht bewerben mit diesen fünfzig Euro weil wer auch immer die KI oder irgendwelche Menschen sagen, nein da kommen Begrifflichkeiten vor.

00:36:10: Die lassen es nicht zu, also wir lassen den nicht bewerben dieses Teil und das sieht man genau an den Nutzungszahlen.

00:36:17: Also ich weiß von einem, da ging's um den Nobelpreis mit dem Bernier-Hahnel, da gings um den Nobelpreis für die Kinder Keine Ahnung, welche Worte da drin vorkamen.

00:36:31: Dieser wurde rausgeschmissen.

00:36:32: ich konnte den der wurde nicht beworben.

00:36:36: Wie kann so was sein dass ein seriöser Podcast Der vielleicht doch mal einen kritischen Satzfall lässt oder ähnliches Nicht bewerben werden kann?

00:36:46: das kann doch nicht sein.

00:36:49: Werbe-Richtlinien-Thematik.

00:36:50: Ich glaub, da brauchen wir ein separates Gespräch.

00:36:53: Diagnose von außen immer schwierig.

00:36:56: Da gibt's eine Vielzahl an Gründen, woran das liegen kann.

00:37:00: Ja, das würde du jetzt, glaube ich, ein bisschen den Rahmen sprengen?

00:37:04: Aber

00:37:05: ich wollte auch gleich von dir die Lösung vielleicht haben.

00:37:08: aber ich wollte mal einfach so'n wirkliches Beispiel von uns nennen und ich sag, hm ... ich glaube, da gibt es noch echt Nachholbedarf im Bezug auf Qualität und wie kann so was funktionieren, usw.

00:37:23: auch auf Betreiberseite?

00:37:25: Also ich glaub da ist echt noch einiges zu tun!

00:37:28: Aber fand's jetzt ganz spannend wenn ich schon jemand von Ex-Google da hab das mal anzubringen.

00:37:34: also es hatte uns schon geärgert weil das echt zwei oder drei tolle Podcasts waren die dann einfach nicht ausgespielt wurden.

00:37:43: ja na das können wir uns kennen im Nachhinein nun mal anschauen.

00:37:54: Das hätte mich auch nochmal interessiert, noch mal auf den Sport zu kommen.

00:37:59: Sport steht ja für Fairness und Respekt also einfach sehr viele Werte die wichtig sind.

00:38:09: Gibt es da Parallelen, die du auch ziehen kannst zu den Strukturen tatsächlich in den sozialen Medien?

00:38:21: Wo auch der Sport so ein Beispiel sein kann für die sozialen Medien oder für die Nutzung vor allem natürlich.

00:38:28: Auf jeden Fall ist ich glaube ein ganz wichtiges Wort ist Disziplin.

00:38:32: Wenn man sportdiszipliniert ist und seine Bewegungseinheiten, seine Trainings mit Routine durchzieht, glaube ich dass diese gewisse Disziplinen einem auch hilft bei der Social Media Nutzung.

00:38:42: Dass man disziplinieren zum Beispiel sagt nach zehn Minuten, nach fünf Minuten lege ich das Handy weg und höre auf auf Social Media zu scornen.

00:38:49: Und für mich ist auch Disziplin was ganz ganz wichtig ist, was mich in meiner Karriere sehr weit gebracht hat und deshalb glaube ich, dass es auch für Jugendliche schon sehr wichtig ist, sich der Routinen und Disziplin anzueignen.

00:39:03: Oder mit ganz einfachen Dingen zu machen

00:39:05: z.B.,

00:39:07: sich routinend anzueignen.

00:39:08: ich komme von der Schule heim, ich leg mir eine Sache beiseite und ich back mir sofort die Sporttasche wie gesagt wenn ihr einmal gebacket ist geh ich später zum Sport Und mir auch.

00:39:17: dann glaube ich wirklich zeitliche Limits für Social Media zu setzen und die nicht zu überschreiten.

00:39:24: oder ein anderer Punkt ist auch Fairness.

00:39:26: Im Sport wollen wir fair bleiben, wir haben Regeln an die wir uns halten.

00:39:30: Wir wollen miteinander Sport machen und ich glaube das auf so schlimm mit der Fairness auch.

00:39:34: was ganz ganz Wichtiges ist – was meine ich da eher?

00:39:36: Was Richtung Cybermobbing schon geht!

00:39:38: Dass sich fair im Umgang mit anderen bleibt weil Hass im Netz hat einfach nix verloren und ich habe auch sehr viele Hasskommentare einstecken müssen.

00:39:45: Das heißt bei uns in Profisport waren da wirklich ganz ganz schlimme Nachrichten dabei, weil oft auch Bitschul beim Sport ist, auf dem man wetten kann Und wenn die Quoten dann zum Beispiel gut waren, dass wir das verfrisierte Team waren.

00:39:58: Aber doch verloren haben, haben wir wirklich ganz, ganz böse Hassnachrichten bekommen und haben die auch wie gesagt immer Screenshots gemacht, die dokumentiert werden, so was eskaliert wäre, dass sie das einfach weiterführen hätten können.

00:40:12: Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, wenn halt sowas passiert oder wenn Jugendliche hassen nicht zu fahren, dass die da auch wissen an wen können sich wenden?

00:40:19: einen Eltern-Vertrauenslehrer.

00:40:20: oder in Österreich haben wir zum Beispiel Rad au Strat, wo Jugendliche rund um die Uhr anrufen können und Hilfe holen.

00:40:25: Das sind glaube ich wie gesagt das Disziplin-und Fairness für mich zwei große Worte sind, die Sport- und Social Media verbinden.

00:40:32: Rührt da auch euer Satz?

00:40:33: Screen time halbieren Team Time verdoppeln so ein bisschen her.

00:40:37: also einfach zu sagen Handy weg mehr raus mehr bewegen mehr sport mehr disziplin auch für den sport

00:40:44: ja genau.

00:40:44: also ich glaub Die große Sache ist, dass Lucette schon gesagt, wie viel Zeit verbringen die Jugendlichen noch mal pro Tag?

00:40:50: Dreieinhalb Stunden.

00:40:51: Genau was machen aber die Jugendliche, wenn sie das halbieren?

00:40:55: Was erwarten wir als Gesellschaft von den Jugendlichen, was Sie in dieser gewonnenen Zeit sozusagen machen?

00:40:59: und ich glaube da setzen wir eben mit unserem Leitspruch an, dass wir den Jugendlichem eine Alternative geben wollen und das ist Sport!

00:41:07: Und deswegen ist unser Leitspruch vom Screen zum Team Wie ich auch am Anfang schon gesagt habe, glaube ich auch, dass einfach Team-Sportjugendliche oder generell Menschen noch mehr motiviert dran zu bleiben und sich sportlich zu betätigen.

00:41:20: Weil wenn jeder von uns mal nachdenkt wirft kommt es dazu das Ich angefeuert werde oder dass ich lautstag jemanden anfeuere, dass ich wirklich mit Schreien meine Emotionen rauslassen kann.

00:41:29: Das macht ja niemand im alltäglichen Leben aber... Ich glaube, das braucht jeder.

00:41:32: Das tut gut!

00:41:33: Das schüttet endorphine aus und das kann man eben einfach in Sport machen.

00:41:37: Und das ist deswegen unser Leitspruch.

00:41:40: Und wie gesagt, es muss nicht wallebar, das muss nicht beach-wallebar sein.

00:41:42: Es gibt so viele schöne Sportarten und ich glaube wenn man auch viel anschaut vielleicht mal ausprobiert dass so gut wie jede Person was finden kann, was einem Spaß macht und das gar nicht nur kind und Jugendliche betrifft sondern ich glaube auch, dass das für Wachsende ganz ganz wichtig ist weil auch ein ganz wichtiger Faktor um glücklich und lang zu leben sind einfach soziale Kontakte.

00:42:00: Und ich habe zum Glück schon als Kind erfahren dürfen, wie schön das ist, soziale Kontakte und Freundschaften in Sportvereinen zu schließen.

00:42:07: Seit ich sieben bin, bin ich im Volleyballverein.

00:42:09: Ich hab auch Dennis gespielt bei einem Turnverein und hab von da auf meine engsten und besten Freunde immer im Sport gehabt.

00:42:16: Und ich glaub', dass prägt er dann noch im Umgang mit Menschen im sozialen Kontext, wie man ihm auch mit Rückschlägen umgeht, wie er mit anderen Menschen umgeht ,wie man sich so bordert und gemeinsam auch an Zielen arbeitet.

00:42:27: Deswegen sind es so viele Dinge... die einfach im Sport wunderbar sind und Kinder und Jugendliche prägen.

00:42:34: Ja,

00:42:34: hoffen wir natürlich dass das Angebot weiter gut bleibt.

00:42:37: Das braucht Menschen, die dahinter stehen, die ehrenamtlich die Vereine begleiten und betreuen.

00:42:44: Wie ist es im Schulkontext?

00:42:46: Es ist Sport in Österreich ein großes Thema in der Schule.

00:42:51: also ich habe das Gefühl dass man Sport noch zu wenig Aufmerksamkeit schenkt, also Sport und Kunst.

00:43:02: Also da muss ich echt auch lernen!

00:43:05: Es wäre ja viel mehr Sport und viel mehr Kunst zu haben damit sich Kinder entwickeln können, kreativ sein können anstatt nochmal zwei Stunden mehr Mathe wo sie die meisten wahrscheinlich durchquälen müssen.

00:43:20: Wie sieht es in Österreich aus?

00:43:23: Fit in der Schule?

00:43:25: Wir hatten vor Jahren die Debatte um die tägliche Tourenstunde, wo wir in Österreich wirklich eine täglichen Touren-Stunde einführen wollten.

00:43:31: Aber soweit ich das mitverfolgt habe ist es dann leider nicht dazu gekommen dass wir das wirklich eingeführt haben und an allen Schulen durchgezogen haben.

00:43:37: aber ich glaube dadurch hat sich das Sportunterricht schon ein bisserl erhöht.

00:43:40: Ich glaube nicht dass wir jetzt wie gesagt jeden Tag Turnen und Sport an der Schule haben Und für haben wir in österreich schon viele Formen von verschiedenen Sportschulen oder auch zum Beispiel Nachmittagsangebote, wo man sich freiwillig für Sporteinheiten melden kann.

00:43:56: Aber ich glaube auch dass es bei diesem Thema Sport nicht nur die Schule im Fokus ist, weil ich das Gefühl habe viele Kinder, die in die Schule eintreten davor schon keinen Sport gemacht haben oder die Eltern sich mit den Kindern nicht genug bewegt haben.

00:44:08: und Ich bin der feste Überzeugung, wenn Kinder bis zum Sechsten sind und Lebensjahr bis die in die Schule eintreten mit den Eltern regelmäßig Bewegungen machen.

00:44:16: Davor schon lernen wie man sich bewegt dann haben sie selber auch das Bedürfnis und den Drang Und dann ist die Wahrscheinlichkeit viel viel höher dass die auch nicht nur in der Schule sondern abseits der Schule sich bewegen.

00:44:26: oder ich kann mich auch erinnern wo ich noch ein Kind war hat es nicht einem Sportverein gebraucht.

00:44:30: Wir haben uns mit Freunden in einem Garten in einen Park getroffen, wir haben Fußball gespielt und Abfangen gespielt.

00:44:35: Und ich glaube das sind auch so die Punkte, die wir schaffen müssen als erwachsene Gesellschaft oder als Eltern, dass wir das den Kindern wieder nahe legen, dass sie nicht am Nachmittag zu Hause sitzen und vom Handyskorn sondern einfach noch rausgehen weil Kinder können sich gefühlt mit allem beschäftigen wenn man ihnen den Freiraum gibt ob jetzt nur ein Ball haben, ob die Abfangens spielen.

00:44:54: Aber das Wichtigste ist einfach frische Luft Bewegung.

00:44:57: Ja, das stimmt absolut und ich glaube wir haben es glaube ich sehr deutlich gemerkt die Corona Generation wenn man genau diese Phase wo man einfach quasi zwei Jahre eigentlich nicht so richtig raus konnte Sport machen konnte unter schwierigen Bedingungen Das ist ja für viele genau die Phase gewesen wo man dann so einen gewissen Automatismus entwickelt, Sport und auch Freude dranentwickelt.

00:45:28: Und der war halt für zwei Jahre quasi abgeschnitten... ...und die Folgen sehen wir ja auch tatsächlich.

00:45:36: Ja!

00:45:36: Ich finde das... ich find den Gedanken eigentlich... Das ist da meistens auch gut so simpel zu sagen, mach einfach... Also geht gar nicht darum, das jetzt kleinzureden, aber mach Sport geh raus bewegt dich Und dann ist automatisch schon dieses andere Thema Social Media zumindest ein Stück weit gelöst, dass du einfach andere Themen im Kopf hast und selbst in die Selbsterkenntnisse als Kind – vor allem aber auch als Erwachsener glaube ich – kommst zu sagen ach eigentlich hat es mir mal ganz gut getan jetzt eine Stunde oder zwei Stunden das Handy wegzulegen.

00:46:18: Also mir geht es tatsächlich so, wenn ich einmal die Woche ins Training gehe.

00:46:23: Das Handy ist weg und man vermisst gar nichts!

00:46:25: Man ist voll in der Konzentration im Training.

00:46:29: Das hat schon was – eigentlich total simpel

00:46:32: ja?

00:46:33: Es muss auch nicht komplett analog sein oder es müssen auch nicht drei Wochen ohne Hände sein.

00:46:39: Bei uns ist es so.

00:46:40: also ihr mein Handy, fünfundneinzig Prozent von Tag eine Armlänge von mir entfernt das ist okay.

00:46:46: Aber ich habe den Umgang damit, dass ich zum Beispiel alle Benachrichtigungen ausgeschalten habe.

00:46:52: Also da gibt es keine Benachrichten die durch den schwarzen Screen gehen außer wenn meine Frau anruft.

00:46:59: das kann man natürlich bei jedem Smartphone einstellen.

00:47:03: aber dieses einen Tipp den wir mitgeben kompromisslos alle Ben Nachrichtigung ausschalten.

00:47:08: Die wichtigen Dinge kommen ohnehin ein zweites Mal.

00:47:11: und hier vor zehn Jahren haben wir diesen schönen Spruch gehört in Deutschland, tatsächlich in Hamburg auf einer Messe.

00:47:17: Wenn die Welt untergeht brauchen wir nur aus dem Fenster sehen dann wissen wir es auch!

00:47:22: Also dieses zum Beispiel hat ich den wir da auch mitgeben.

00:47:26: Weil wie du richtig erwähnt hast, mehr Bewegung führt zu weniger Social Media und Screen Nutzung aber auch umgekehrt weniger Social media und Screen-Nutzung führt zur Mehrbewegung.

00:47:36: Rein praktisch die Screennutzung, die wir haben ist zu neunzig Prozent im Sitzen weil wir checken unser Handy Computer Netflix usw.

00:47:44: machen wir im Sitze oder halt zumindest im Liegen oder zumindest nicht in Bewegung.

00:47:51: Und deswegen, wenn wir das weniger machen führt es natürlich dann automatisch auch zu mehr Bewegung weil der Screen-Nutzung an sich was Statisches ist.

00:48:00: Super Erinnerungen!

00:48:02: Was mache ich jetzt?

00:48:02: Ich fahre mein Schreibtisch hoch und stelle mich mal kurz für unsere Schlussrunde.

00:48:11: Weil genau das ist es nämlich ja dass man einfach zu wenig in Bewegung ist Lame wird sozusagen und dann einfach sich bespielen lässt von den doofen Geräten, um gar nicht mehr drüber nachdenkt.

00:48:35: Drei Punkte zum einen Benachrichtigungen ausschalten.

00:48:39: Wir wissen es ist verführerisch aber einfach machen Benachrichten in Ausschalten testen.

00:48:44: Punkt Nummer eins.

00:48:46: Punkt Nummer zwei, einen Buddy suchen in der Klasse.

00:48:49: Sitznachbar, sitzt Nachbarin und jede Woche fünfzehn Minuten in einer großen Pause über die Screen-Nutzung sprechen.

00:48:57: Gegenseitig am Handy nachschauen wie viele Benagrichtigungen wir eigentlich erhalten.

00:49:00: bei uns sind ca.

00:49:01: Zirka zweihundertfünfzig kann Apple-Kugel übere.

00:49:04: Kann man das machen?

00:49:06: Punkt Nummer drei, die letzten zehn Minuten vom Einschlafen nur die letzten Zehn Minuten ein Buch lesen.

00:49:13: Nur zehn Minuten!

00:49:15: Nicht drei Stunden vorher, nur zehn Minuten.

00:49:18: Weil dadurch schlaft er besser ist ausgeruhter und Social Media kann man eh noch am nächsten Morgen checken.

00:49:25: Drei Tipps zum Abschluss!

00:49:26: Waren das nachher neunzehnte Sekunden?

00:49:28: Nein, jetzt hab' ich ja noch was sagen gelassen schnell.

00:49:30: Ja, ich würde auf jeden Fall jeden ans Herz legen... sich eine Sportart zu suchen, deren Intrinsis motiviert bedeutet.

00:49:36: Dass das Feuer, dass die Leidenschaft wirklich aus einem rauskommt und dass man nicht auch zum Beispiel nur was macht weil es Eltern, weil es Lehrer ist immer vorschreibt sondern dass wirklich jeder Jugendliche jedes Kind einfach eine Art von Bewegung ganz egal war sie so ob es jetzt auch nur spazieren gehen ist sucht was einen wirklich Spaß macht und kleine alltägliche Dinge zb.

00:49:56: Rolldreppen, Lifte vermeiden wieder anfangen, Stiegen zu gehen.

00:50:00: Das sind einfach Schritte das ist kleine Alltagsbewegung die einfach wichtig ist oder wenn es möglich ist und irgendjemanden städisch hat ich weiß nicht ob so schon eine Schule gibt da cool im Stehen was zu machen und nicht immer nur sitzen und liegen und eine sozusagen aufrechte Körperhaltung und ja Freude an der Bewegung das finde ich ist der aller allerwichtigste Punkt für Kinder für Jugendliche für Erwachsene den ich gerne verbreite.

00:50:25: also einfach Spaß an der Bewegung finden, haben und dranbleiben.

00:50:29: Da

00:50:29: hat das Motto von euch Screentime halbieren, Team-Time verdoppeln!

00:50:34: Ihr habt die Schlusszeit tatsächlich verdoppelt aber das war's auch wert.

00:50:40: Schön dass ihr unsere Gäste wart und von mir an unsere Geste da draußen.

00:50:47: Danke, dass sie hingehört haben.

00:50:49: Das war der Kinderschutz Podcast der deutschen Kinderschutschriftung Hänsel & Grickel mit Jerome Bauen.

00:50:57: Damit wir alle besser hinhören und mehr verstehen, wollen Sie mehr hinhören?

00:51:02: Dann abonnieren sie unseren Kinderschutz Podcast überall da wo es Podcasts gibt und unter kinderschutz-podcast.de.

Über diesen Podcast

Ein Podcast der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel

Wir hören von den Menschen, die Kinder und Jugendliche schätzen, schützen und stärken. Wir schauen in die Schubladen, die sonst geschlossen bleiben. Wir liefern wertvolle Informationen und Tipps. Der Kinderschutz Podcast spricht mit den unterschiedlichsten Menschen aus Öffentlichkeit, Wissenschaft und Praxis.

Triggerwarnung: Einzelne Folgen können Beispiele und Schilderungen enthalten, die sich auf sexualisierte Gewalthandlungen und deren Folgen für die Betroffenen beziehen, diese Themen und Aussagen können belastend und retraumatisierend sein.

von und mit Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Sonja Howard, Steffen Groth, Jerome Braun

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